Schnellübersicht der aktuellen Phantastik-Couch

Phantastisches Buch des Monats April: Die Gabe der Könige

Das Leben eines Bastards ist nicht einfach – ganz besonders, wenn der so gar nicht treu sorgende Vater der Thronerbe des Königreichs ist. Als man Fitz, wie man den Jungen treffend nennt (Fitz bedeutet in der Sprache des Königreichs Bastard), sobald er auf dem Herrschaftssitz angekommen ist, seinen nicht unbedingt begeisterten Verwandten übergeben hat, beginnt für den damals Sechsjährigen eine Zeit des Martyriums.

Interview: Robin Hobb

"Vor kurzem waren Sie ja zu Besuch bei Ihrem Verlag in München, als Sie zu einem Con und einer Lesereise nach Polen und Skandinavien in Europa weilten. Werden Ihre Deutschen Leser und Fans Sie denn auch einmal ausführlich auf einer Lese- oder Signiertour treffen können?" - Erfahren Sie die Antwort und mehr im Interview mit Robin Hobb.

Weitere aktuelle Besprechungen auf der Phantastik-Couch:

Im finsteren Eis von Bracken MacLeod

  • Fantasy
  • Science-Fiction
  • Horror
  • Mystery
Im finsteren Eis (Bracken MacLeod)

Seemann Noah Cabot ist gleich mehrfach ein Verdammter. Die Ehefrau starb nach langer Krankheit, das Geld ist knapp, und ein missgünstiges Schicksal ließ ihn ausgerechnet auf einem Schiff landen, das von seinem Schwiegervater kommandiert wird, der ihn für den Tod der Tochter verantwortlich macht und ihm nach dem Leben trachtet.

Eiswelt von Hal Clement

Eiswelt (Hal Clement)

Eigentlich ist Sallman Ken ein Lehrer, aber er hat auch als Wissenschaftler seine Meriten. Das macht ihn in den Augen der Drogenfahndung zum idealen Kandidaten für eine Geheimmission: Ken soll sich der Crew des Schmugglers Laj Drai anschließen, weil dieser ein gefährliches Suchtmittel auf den Schwarzmarkt bringt. Sein Pflichtgefühl lässt Ken zusagen, obwohl niemand weiß, wohin die Reise gehen wird, sobald er an Bord des Raumschiffs „Karella“ gegangen ist.

Die Königin der Schatten - Verflucht (Erika Johansen)

Mit der Einstellung der „Lieferung“, dem Aushändigen von Menschen, nach Mortmesne, hat sich Kelsea Glynn, die Königin von Tearling, den Zorn der Herrscherin Mortmesnes, der Roten Königin, zugezogen, und einen Krieg hervorgerufen. Leider ist die Mortarmee deutlich stärker als die Teararmee, so dass sie immer mehr Boden gewinnt.

The Red - Prüfungen (Linda Nagata)

Lieutenant James Shelley hat seinem Land viel gegeben. Seine Beine zum Beispiel, die durch künstliche Cyborg-Gestänge ersetzt wurden, seine Privatsphäre, dank des permanent eingeschalteten neuralen Netzes das seinem Gehirn einoperiert wurde, seine Freiheit und nicht zuletzt seine Überzeugung, einer gerechten Sache zu dienen.

Das Arkonadia Rätsel (Andreas Brandhorst)

Dreißig Jahre sind seit den Ereignissen, die in „Omni“ beschrieben wurden, vergangen. Vinzent Akurian Forrester und Isdina-Iaschu, genannt Zinnober, sind als Reisende in die Dienste Omnis getreten, wurden biologisch verändert, und altern nun nicht mehr. Ihr Menschsein mussten sie ebenso wie ihre Namen aufgeben, als Jasper und Jasmin sind sie nun im Auftrag der Superzivilisationen unterwegs.

Wédora - Staub und Blut von Marcus Heitz

  • Fantasy
  • Science-Fiction
  • Horror
  • Mystery
Wédora - Staub und Blut (Marcus Heitz)

Was braucht man für einen modernen Fantasy-Roman? Nun, ein ungerechter Herrscher, ein finsterer Magier, ein edler Dieb und eine findige Vertreterin der Ordnungsmacht kommen schon mal ganz gut. Das Figurenkabinett des Zwerge und Albae Bestsellerautors ist damit zu Beginn des Romans zunächst einmal vollständig.

Wédora - Schatten und Tod von Marcus Heitz

  • Fantasy
  • Science-Fiction
  • Horror
  • Mystery
Wédora - Schatten und Tod (Marcus Heitz)

Einst lebten sie beide in Walfor. Ein missratener Zauber versetzte die Gesetzeshüterin Tomeija und den Dieb Liothan in die Wüstenstadt Wédora, die sie in „Wédora Staub und Blut“ zunächst getrennt, später zusammen vor der Vernichtung bewahrten. Als Belohnung erhielten sie nicht nur ihre Freiheit und das Aufenthaltsrecht in der Wüstenstadt, ihnen wurde auch ein Anwesen im Villenviertel übereignet. Arbeiten müssten sie also nicht mehr, doch die Langeweile macht sich nur zu schnell bemerkbar.


Außerdem neu rezensiert: