Schnellübersicht der aktuellen Phantastik-Couch

Phantastisches Buch des Monats August: Ich muss schreien und habe keinen Mund

Ich muss schreien und habe keinen Mund von Harlan Ellison

Eigentlich sollte der Name ein Begriff sein. Schon dieser Konjunktiv zeigt, dass kaum ein Leser in unseren Landen ihn kennt. Diesem beklagenswerten Umstand hat Herausgeber Sascha Mamczak den Kampf angesagt und ist ein verlegerisches Wagnis eingegangen. Statt als möglichst dünnes, billiges Taschenbuch macht er vom Inhalt überzeugt ein dickes Paperback daraus. Wirtschaftlicher Selbstmord, so werden viele unken, ein mutiger Versuch, einem Autor, der etwas zu sagen hat, endlich den ihm zustehenden Platz zu verschaffen, halte ich dagegen.

Weitere aktuelle Besprechungen im August auf der Phantastik-Couch:

Der Blutstein (Karl Edward Wagner)

Der Blutstein von Karl Edward Wagner

  • Fantasy
  • Science-Fiction
  • Horror
  • Mystery

Der unsterbliche Krieger Kane schürt den Krieg zwischen zwei Stadtstaaten und entfesselt dabei eine urzeitliche Macht, die beiden Parteien den Garaus zu machen droht … - Der erste Roman der endlich wieder aufgelegten Kane-Serie bietet "Schwert-&-Magie"-Fantasy vom Feinsten und Spannendsten, wobei die Ambivalenz der gar nicht eindimensionalen Figuren angenehm überrascht: ausgezeichnet!

Die Monster, die ich rief (Larry Correia)

Die Monster, die ich rief von Larry Correia

  • Fantasy
  • Science-Fiction
  • Horror
  • Mystery

Wir meinen sie zu kennen, unsere ach so normale, rationale und sichere Welt. Was aber, wenn es verborgen vor den Augen der Öffentlichkeit übernatürliche Wesen geben würde, die nichts lieber machen, als sich möglichst schmerzhaft vom roten Lebenssaft der Affennachfolger und ihrem schmackhaften Fleisch zu ernähren? Nun, hier kommen wir ins Spiel, die Monster Hunters International (MHI), die sich für Geld und gute Worte dem Bösen in den Weg stellen.

Tödliches Bündnis (Ilona Andrews)

Tödliches Bündnis von Ilona Andrews

  • Fantasy
  • Science-Fiction
  • Horror
  • Mystery

Seit dem Wandel ist die Welt nicht mehr dieselbe. Die seit Jahrhunderten verschollene Magie ist zurück und überflutet in unregelmäßigen Abständen die Welt. Menschen haben sich teilweise in Werwesen verwandelt, Vampire stolpern des Nachts durch die Straßen und Hexer weben ihre unheiligen Zauber. Nach einem kurzen Exkurs, der uns in zwei Romanen eine andere Erzählerin präsentierte, kehrt die Autorin vorliegend zu ihrer Protagonistin Kate zurück.

Ich und die Menschen (Matt Haig)

Ich und die Menschen von Matt Haig

Wenn ein Außerirdischer drin vorkommt, muss es Science Fiction sein. Gut, es spielt in der Gegenwart, so wie wir sie kennen und es gibt auch eigentlich nur einen einzigen Außerirdischen … Aber gemordet wird auch. Also eher doch ein Krimi? So richtig in eine Genre-Schublade packen, lässt sich Matt Haigs Ich und die Menschen nicht. Es ist ein Roman, manchmal spannend, manchmal komisch, manchmal fantastisch. Und eigentlich geht es dabei nur um den Mensch an sich.

Weitere Informationen

Diesen Monat neu in den Regalen Ihrer phantastischen Buchhandlung:

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