Demolition von Alfred Bester

Buchvorstellung

Demolition von Alfred Bester

Originalausgabe erschienen 1951unter dem Titel „The Demolished Man“,deutsche Ausgabe erstmals 1960, 316 Seiten.ISBN 3-442-24851-5.Übersetzung ins Deutsche von Heinz Otto / Horst Pukallus.

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In Kürze:

Ben Reich, Leiter eines interplanetaren Industrieunternehmens, sieht sich von einem Konkurrenten in die Enge getrieben und als dieser ein Fusionsangebot ablehnt, sieht Reich nur eine Alternative: Mord. Dazu muß gesagt werden, daß in dieser fernen Zukunft Kapitalverbechen dieser Größenordnung beinahe in Vergessenheit geraten sind – dank den überall gegenwärtigen Telepathen (für die Bester ein neues Wort prägte: „Esper“), die verräterische Gedankenmuster unwillkürlich auffangen. Doch Reich sind alle Mittel recht, seinen Gegner auszuschalten, und so plant er das in seinen Augen perfekte Verbrechen.Und obwohl die Polizei ihn nach vollendeter Tat sofort als Hauptverdächtigen ausmacht, fehlen ihr die Beweise – nur eine untergetauchte Zeugin könnte Reich zu Fall bringen und ihm so die einzig gerechte Strafe zukommen lassen: Demolition, dem vollständigen Auslöschen der Persönlichkeit. So entsteht ein Wettlauf gegen die Zeit, welche Seite die vermißte Zeugin als erster in die Hände bekommt: Reichs Leute oder die Polizei in Gestalt von Kommissar Powell, der die Ermittlungen von Beginn an als persönliche Angelegenheit ansieht und Reich unter allen Umständen überführen will.

Ihre Meinung zu »Alfred Bester: Demolition«

pitpit zu »Alfred Bester: Demolition«29.09.2012
Ein "utopisch-technischer Kriminalroman" so stehts auf dem alten Taschenbuch und in der Tat handelt es sich eher um einen Krimi, der in der Zukunft angesiedelt ist.
Diese Zukunft macht das Morden allerdings bedeutend kniffliger, als z.B. dazumal beim guten alten Columbo. Der Polizeipräfekt der Zukunft kann nämlich Gedanken lesen und hat einen Supercomputer als Staatsanwalt, der nur strikt Beweisbares als Grund zur Demolition gelten läßt.
So ergibt sich ein tollkühner Zweikampf zwischen Supergangster & Supercop.
Unterhaltsam und spannend bis zum Schluß..
Da ich das Buch aber in keiner Weise außergewöhnlich gefunden hab, wär mir allein der Begriff "Klassiker" ne Spur zu hoch gegriffen.
Khaless zu »Alfred Bester: Demolition«03.11.2010
Ein wahrer Klassiker! Bester schildert uns hier eine Welt, in der telepathische Menschen zur Tagesordnung gehören. Sie sind in alle Bereichen der Gesellschaft integriert: Künstler, Banker, Schaffner (zum Schrecken der Schwarzfahrer) und auch Polizisten. Der Mordfall ist wirklich klasse konstruiert, besonders da man den Täter von Anfang an kennt. Dass der Roman trotzdem bis zum Schluss spannend ist, zeigt wie gut Bester eine Geschichte erzählen kann. Viele Ideen aus dem Buch kann man in Sci-Fi Serien und Filmen finden, z.B. die Telepathen in Babylon 5.
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