Der brennende Mann von Alfred Bester

Buchvorstellung

Der brennende Mann von Alfred Bester

Originalausgabe erschienen 1956unter dem Titel „The Stars My Destination“,deutsche Ausgabe erstmals 1965, 250 Seiten.ISBN 3-453-16418-0.Übersetzung ins Deutsche von Gisela Stege, Irene Bonhorst.

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In Kürze:

Dies ist die Geschichte des letzten Überlebenden der NOMAD, die weit draußen im All eine Havarie erlitt. Sein Name ist Gulliver Foyle, und wenn er überleben will, muß er das Universum bezwingen...
Es war ein goldenes Zeitalter, reich an Abenteuern, voll süßen Lebens und bitteren Sterbens. Es förderte Reichtum und Diebstahl, Raub und Plünderung, Kultur und Laster. Es war eine Epoche der Extreme, ein Jahrhundert voll faszinierender Ungeheuer. All das galt für das 24. Jahrhundert – für die Zeit, in der die Menschen das „Jaunten“ lernten, die Fortbewegung mittels Gedankenkraft. Niemand war vor den Jauntern sicher, nichts war ihnen heilig, denn sie bereiteten sich darauf vor, das Universum zu stürmen.

Ihre Meinung zu »Alfred Bester: Der brennende Mann«

Graham zu »Alfred Bester: Der brennende Mann«27.10.2017
Kenne die Story nur in English.
Habe ich jetzt schon 3 oder 4 mal in den letzten 20 Jahren gelesen.
"Tiger Tiger".
Eines der wenigen Bücher, die von Anfang an eine Spannung aufbauen, sodas man am liebsten alles an einem Abend lesen möchte...
Aber so was von geschrieben, das man sich wirklich alles gut vorstellen kann.
Und ein Ende, welches alle Vorstellungen offen läßt.

Einfach genial.
Beverly zu »Alfred Bester: Der brennende Mann«12.03.2012
Im Mittelpunkt des Romans, den ich unter dem Titel "Die Rache des Kosmonauten" gelesen habe, steht der Werdegang besagten Kosmonauten. Gully Foyle fängt ganz unten an: Zu einer miesen Beurteilung in seiner Personalakte kommt auch noch Schiffbruch im All. Ein an dem Wrack, in dem Gully dahinvegetiert, vorbei fliegendes Raumschiff ignoriert seine Hilferufe.

Nun wird Gully wütend und das Buch ist auch die Geschichte seiner Wut.
Gully lebt in einer Welt, in der die Menschen zwar das Sonnensystem besiedelt haben, aber auf der Erde und in ihren Weltraumkolonien eine zutiefst menschenverachtende Ellenbogengesellschaft errichtet haben. Als ob ein hinter dem exzentrischen Gebaren der Reichen und Superreichen geistloser Kapitalismus pur noch nicht schlimm genüg wäre, herrscht im Sonnensystem auch noch Krieg. Einen Sinn hat dieser Krieg ebensowenig wie andere Kriege, aber es gibt Leute, denen er nützt und Bester braucht ihn, um seine Zukunftswelt noch fieser zu machen und ein entscheidendes Element der Handlung zu liefern.

Die Art, wie sich Gully Foyle in dieser Welt austobt, lässt mich Stanislaw Lem zustimmen, der schrieb, dass er nicht besser als seine Mitmenschen sei, sondern nur einsamer.
Das Buch endet zwar nicht mit Friede, Freuede, Eierkuchen (wie auch?), aber Gully entreißt in seiner Raserei den Mächtigen seiner Welt ihre Macht. Er ist es Leid, wie sie zum eigenen Vorteil die Menschen bevormunden und ihnen Wissen und Macht vorenthalten. Die Macht, die bisher nur eine kleine Elite hatte, verteilt Gully unter alle Menschen. Nehmt! Nehmt! Es ist euers!, ruft er seinen Mitmenschen in einem Finale zu, das zu den starken Momenten in der Science Fiction gehört.
Ob sie diese Macht zum Guten einsetzen oder so zerstörerisch und selbstzerstörerisch weiter machen, wie Bester es in dem Roman vorgeführt hatte, ist völlig offen.
Sebastian Urbanneck zu »Alfred Bester: Der brennende Mann«05.07.2008
Dieses Buch ist mit eins der besten, welches ich je gelesen habe. Ideenreichtum, dreidimensionale Charaktere (zumnidest der Hauptprotagonist), hohe literarische Vielfalt, und teilweise ziemlich ernste Themen, das ganze in der Mitte des zwanzigsten Jhrhunderts, in der die Scicne-Fiction immer noch das Imgae von Verspieltheit hatte.

Extrem lesenswert
K.-G. Beck-Ewerhardy zu »Alfred Bester: Der brennende Mann«13.06.2008
Diesen Titel habe ich - mit einigen anderen Blüten der SF - in einem Seminar während meines Studiums genossen und haben ihn selbst nach 15 Jahren immer noch in sehr positiver Erinnerung. Sicherlich ein roman, den man sich nicht entgehen lassen sollte.
Rüdiger Tomczak zu »Alfred Bester: Der brennende Mann«13.06.2008
Vor dreißig Jahren hatte ich das Buch, noch unter dem Titel DIE RACHE DES KOSMONAUTEN das erste Mal gelesen. Nach all der Zeit beim Wiederlesen hat das Buch nichts von diesem Feuerwerk an Ideen und Frische verloren, ja es wird bei jedem Lesen besser. Bester hat nicht nur eine überbordende Phantasie, sondern auch die Fähigkeit sie literaisch umzusetzen. Bester springt und rast hier durch Raum und Zeit, als wäre es das Selbstverständlichste der Welt.
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