Beast von Ally Kennen

Buchvorstellung

Originalausgabe erschienen 2006unter dem Titel „Beast“,deutsche Ausgabe erstmals 2007, 228 Seiten.ISBN 3806751412.Übersetzung ins Deutsche von .

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In Kürze:

Der 17jährige Stephen hat ein dunkles Geheimnis: Er muss das Tier, „the beast“, von dem nur er weiß, töten, bevor es selbst tötet. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt. Ein schonungsloses Abenteuer und zugleich die beeindruckende Entwicklungsgeschichte eines sehr authentischen Helden.

Stephen hat noch vier Wochen Zeit. Dann muss er seine Pflegefamilie verlassen und in das Heim, in dem Loser landen, Loser wie sein Vater. Vier Wochen, um eine Lösung für das Problem zu finden, das sein dunkles Geheimnis ist. Das Tier, the beast, das er selbst herangezogen hat, droht außer Kontrolle zu geraten, auszubrechen aus seinem maroden Käfig. Und er muss es töten, bevor es tötet. Niemand wird ihm dabei helfen, denn niemand wird ihm glauben, aber wenn etwas schiefgeht, wird er der Schuldige sein. Immer ist er der Schuldige, wenn etwas schiefgeht, wie bei dem Feuer, das bei der Party seiner verhassten Pflege-schwester Carol ausgebrochen ist. Ist ja richtig, er ist eben kein good guy, keiner, der Verantwortung übernimmt und sich um andere sorgt. Auch er ist gefangen, gefangen in einem Käfig aus den Vorurteilen seiner Umwelt …

Ihre Meinung zu »Ally Kennen: Beast«

Frank zu »Ally Kennen: Beast«12.04.2009
Interessantes Jugendbuch - das allerdings auf der P-Couch nichts verloren (da keinerlei phantastische Elemente vorhanden sind) hat.
Der 17jährige Steven wuchs bei verschiedenen Pflegefamilien auf. Nun, kurz vor der Volljährigkeit nähert sich diese Zeit dem Ende.
Die einzige Konstante in seinem Leben ist das "Beast", ein Tier, dass er seit einigen Jahren füttert und zuvor aufzog. Und dieses Tier ist nun auch sein größtes Problem, da es zu einer Gefahr geworden ist. Steven stellt sich dieser (und anderer) Verantwortung(en), übernimmt sie erstmalig auch für Menschen in seiner Umgebung.
Eigentlich handelt es sich hier eher um den Reifeprozeß eines Jungen, weniger um einen Abenteuerroman oä.
Als solcher aber sehr solide geschrieben und auch für Erwachsene unterhaltsam.
65%.
muprl zu »Ally Kennen: Beast«16.03.2009
"Beast" ist ein Buch über die Probleme des Erwachsenwerdens, und vor allem, über sogenannte "Problemkinder", die Ihren Platz im Leben durch Grenzüberschreitungenund Kleinkriminalität suchen. Wohin mit der Wut und der Enttäuschung, wenn man von Heim zu Heim gereicht wird? Und im Zusammenhang mit dieser Wut kommt dann das "Beast" ins Spiel. Ein geheimnivolles Tier, dass der 17jährige Steven aufgezogen hat, das ihm vieles ersetzt hat, was er im Leben nicht bekommen hat. Er konnte Verantwortungsgefühl beweisen, hatte einen bleibenden Gefährten. Doch dieses "Beast" ist nun zu groß und wild, und zu gefährlich, Stephen erkennt die Gefahr und beweist große Stärke, als er entschließt, sein "Beast" zu töten. Dies ist nicht einfach und er muss viele Schwierigkeiten bewältigen, um zu diesem Ziel zu gelangen.

Das "Beast" wird in dem Roman nie wirklich konkret. Es ist wohl mehr als Symbol zu verstehen, für die Wut und die schlechten Gefühle, die Stephen zu besiegen versucht, um in ein froheres Leben zu finden. So gesehen ist das Buch ein guter Adoleszenzroman mit einem, trotz seiner Fehler, sympatischen Helden.

Nur leider suggeriert der Titel "Beast" ja doch etwas anderes - die erwarteten Monsterkämpfe oder phantastische Jagden wird man hier nicht finden. Also: Monsterjäger - Finger weg. Ansonsten durchaus empfehlenswert.
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