Totenstimmen von Amanda Stevens

Buchvorstellungund Rezension

Originalausgabe erschienen 2012unter dem Titel „The Prophet“,deutsche Ausgabe erstmals 2015, 384 Seiten.ISBN 3-404-17210-8.Übersetzung ins Deutsche von Diana Beate Hellmann.

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In Kürze:

Seit ihrer Kindheit lebt die Friedhofsrestauratorin Amelia Gray mit einer geheimen und gleichzeitig gefährlichen Gabe: Sie kann die Geister der Toten sehen. Mit ihnen zu kommunizieren ist eigentlich unmöglich, bis Amelia eines Tages direkt von einem Geist angesprochen wird. Und er stellt sie vor ein Ultimatum: Er droht damit, sie auf ewig zu verfolgen und von ihrer Lebensenergie zu zehren – es sei denn, sie findet seinen Mörder …

Das meint Phantastik-Couch.de: „Der gruselige Para-Krimi-Mix um Amelia Gray geht weiter.“50

Mystery-Rezension von Brigitte Ahlers

In Totenstimmen wird klar, dass Amelia Grays Liebe zu Detektiv John Devlin erst Erfüllung finden kann, wenn dieser mit der Vergangenheit abgeschlossen hat. Seine tote Frau Mariama bringt Amelia das Fürchten bei. Seine kleine, ebenfalls verstorbene Tochter Shani bittet Amelia um Hilfe, was deren Leben aber vollkommen umkrempeln würde. Vor allem, da ihr Vater, der ebenfalls die Gabe besaß, Geister sehen zu können, sie dringend davor gewarnt hat, der Geisterwelt zu zeigen, dass sie diese wahrnehmen kann. Amelia versucht wirklich vieles, um diesem Alptraum aus dem Weg zu gehen. Aber sie kann sich nicht so gut verstellen, als das die Geister es nicht bemerkten.

Und ziemlich schnell erscheint ihr alsbald schon der Geist eines Ex-Kollegen von John Devlin, Robert Fremont, der ermordet wurde. Er erwischt sie abends in ihrem Garten und bittet Amalia um Mithilfe bei der Aufklärung seines Mordes, da er selbst keine Erinnerung daran hat.

Ihr bleibt nichts anderes übrig, als dieser Bitte zu folgen, da er ihr damit droht, ihr ansonsten Lebensenergie zu entziehen. Das können die Geister gut. Denn das erhält sie „am Leben“. Und so zieht sich auch dieses Buch …

Bei ihrer mühsamen Recherche zu dem Fall kommt Amelia Gray nur langsam vorran. Der Leser bekommt ab und zu ein Apetitthäppchen und eine Art Cliffhanger zugeworfen und dann dauert es wieder fast 100 Seiten bis zum nächsten Highlight. Die Totenstimmen haben mich nicht erreicht. Es mag vielen Lesern anders ergehen, aber mich hat dieses Buch jetzt nicht vom Hocker gerissen, mich nicht „gepackt“.

Es war mir zu langatmig, zu wenig Thrill, zu wenig Action! Es dauerte, bis ich mit dem Buch einigermaßen warm wurde. Viele sich wiederholende Redensarten störten mich zusätzlich. Vielleicht erschließen sich die Verhältnisse der Akteure zueinander auch besser, wenn man die beiden ersten Bände Totenhauch und Totenlichter von Amanda Stevens gelesen hat. Daher möchte ich dazu raten, diese zuerst zu lesen, was ich jetzt nachholen werde.

Es ist kein schlecht geschriebenes Buch. Die Geschmäcker sind halt verschieden. Und nur, weil es mich nicht gepackt hat, kann das bei einem anderen durchaus anders sein.

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