Das Artefakt von Andreas Brandhorst

Buchvorstellung

Originalausgabe erschienen 2012, 592 Seiten.ISBN 3-453-52865-4.

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In Kürze:

Dies ist die letzte Chance der Menschheit: Nachdem sie eine interstellare Katastrophe verursacht haben, die nur durch das Eingreifen der Hohen Mächte eingedämmt werden konnte, müssen die Menschen innerhalb von 600 Jahren beweisen, dass sie zu dauerhaftem Frieden fähig sind. Und das Vorhaben der Menschen scheint unter einem guten Stern zu stehen: Der Planet Heraklon wird zum Zentrum des Friedens und der Diplomatie. Doch dann taucht ein uraltes Artefakt auf, so mächtig, dass es den Technologien der Hohen Mächte ebenbürtig ist – und der Krieg beginnt aufs Neue …

Ihre Meinung zu »Andreas Brandhorst: Das Artefakt«

manni zu »Andreas Brandhorst: Das Artefakt«06.09.2017
Ich habe vorher "Ikarus","Das Schiff"und eben jetzt "Das Artefakt" von Brandhorst gelesen. Der Autor hat ein schillernde Phantasie, bietet irre Gedankenkostruktionen an, schreibt flüssig, spannend, die Plots stimmen. Ich bin nicht gerade SF Fan, aber "Das Artefakt" ist auch ein großer, bewegender Roman, der Autor hat eine emphatische Botschft an die Leser, das bewegt und regt auch zum Nachdenken an. Ich habe mir gestern mehrere Bücher des Autors bestellt, ich bin wohl angepickt. 85°
Harri zu »Andreas Brandhorst: Das Artefakt«10.04.2016
Von alle Brandhorsts, die ich gelesen habe (als da wären Seelenfänger, Die Stadt, Äon, Kosmotop) ist Artefakt das schwächste.
Ständiges mehr oder weniger sinnfreie Nennen von (pseudo-)wissenschaftlichen Ausdrücken/Begriffen zerstört die Stringenz und Plausibilität und erschafft eine grenzenlose Beliebigkeit. Die Darstellung der Vater-Sohn-Beziehung ("höre auf mich, mein Sohn...", "... nein, Vater...") nervt.
Wer was gutes von A.Brandhorst lesen will, hat mehr von den oben genannten.
Beverly zu »Andreas Brandhorst: Das Artefakt«26.10.2012
Mit "Das Artefakt" hat Andreas Brandhorst einen Roman vorgelegt, an dem vor allem der Aufbau der Handlung und die Dramaturgie herausragend sind. Eine Fülle von Begebenheiten um die Hauptfigur Rahil, seine Schwester Jazmine und ihren tyrannischen Vater vereint Brandhoert zu einem stringenten Spannungsbogen und erweist sich als besserer Erzähler als selbst Iain Banks in "Krieg der Seelen".
Das in einer fernen Zukunft angesiedelte Setting als Space Opera hat mir sehr zugesagt, obwohl es alles andere als neu ist. So musste ich bei den "Seglern" an die "Oyster" im Hyperion-Zyklus von Dan Simmons denken. Doch auch hier erweist sich Brandhorst als eigenständig und originell, in dem er die "Hohen Mächte" mitsamt ihrem Anspruch, über die Geschicke des Kosmos zu bestimmen, sehr schön dekonstruiert. Jemand, der in seinem Denken und Handeln nicht wirklich über Fressen und Sich-vermehren hinausgekommen ist, sollte seine Mitgeschöpfe nicht mit Amöben vergleichen. IMHO ist das der tiefere Sinn der Aussage von "Zacharias", die viel Stoff zum Nachdenken bietet.
Der Schluss mag etwas optimistisch sein, aber angesichts des beim Schreiben dieser Zeilen in Syrien stattfindenden Gemetzels wünschte ich mir auch einen "Missionar" mit Exekutor-Befungnissen und Wunschmaschine zum Entsorgen von Despoten.
Tikkirei zu »Andreas Brandhorst: Das Artefakt«04.06.2012
So langsam wird Brandhorst mein Lieblingsautor und nach diesem Roman sogar verstärkt. Sehr unterhaltsam geschrieben, ein sehr interesanter Protagonist und die Hintergrundstory ist sehr, sehr gelungen. Dazu fand ich den Roman bis zur vorletzten Seite sehr spannend! Nach der letzten Seite hätte ich gern nich mehr von ..... gelesen. Mein Fazit: Lesen!
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