Der letzte Regent von Andreas Brandhorst

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Originalausgabe erschienen 2013, 500 Seiten.ISBN 3-453-52971-5.

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In Kürze:

Bereits seit über zweitausend Jahren kämpft das Endurium, ein Bündnis aller Menschenwelten, gegen die außerirdischen Ayunn. Als der fünfhundertjährige Regent des Enduriums stirbt, soll der Chronist Xavius herausfinden, wer hinter dem gewaltsamen Tod des Herrschers steckt. Doch schnell entbrennt ein schmutziger Machtkampf um die Nachfolge des Regenten, und Xavius gerät zwischen die Fronten. Und dann greifen auch noch die Ayunn an, denn sie sehen ihre Chance gekommen, die führungslose und geschwächte Menschheit nun endgültig zu zerstören …

Ihre Meinung zu »Andreas Brandhorst: Der letzte Regent«

Beverly zu »Andreas Brandhorst: Der letzte Regent«19.01.2014
»Die Tage der Herrschaft der Toten über die Lebenden sind gezählt« - ein schönes Zitat, doch sein Verfasser ist selbst tot und herrscht mit fast unumschränkter Macht. Auf dem Weg dahin führt Andreas Brandhorst die Leser durch zahlreiche Verwicklungen, Höhen und vor allem Tiefen, die in einem spannenden Finale münden. Sein Anti-Held Xavis ist nicht nur ideologisch verblendet, sondern auch im Wortsinne geistig weggetreten. Immer wieder kämpfen in ihm Menschlichkeit und Kritikfähigkeit gegen systemkonforme Phrasen, faule Ausreden der Mächtigen und ihre kunstvoll verschachtelten Lügen. Das Ende von »Der letzte Regent« legt allerdings nahe, dass dieser Kampf nicht zu Ende ist, sondern erst begonnen hat. Denn Macht korrumpiert und absolute Macht korrumpiert absolut.

Nach »Kinder der Ewigkeit« und »Das Artefakt« hat Andreas Brandhorst mit »Der letzte Regent« erneut einen Roman vorgelegt, in dem er sich trotz einiger Stereotypen (z. B. Pyramiden, denen ich in futuristischen Settings nichts abgewinnen kann) als ideenreicher und dramaturgisch versierter Autor von Space Operas erweist.
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