Die Macht der Träume von Andreas Brandhorst

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Die Macht der Träume von Andreas Brandhorst

Originalausgabe erschienen 1991, 191 Seiten.ISBN 3-442-24514-1.

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In Kürze:

Seit tausend Jahren wartet er bereits, der Gefangene der Schwarzen Festung: Rakal, ein Meisterzauberer, der einst versuchte, zu einem Gott zu werden. Doch die Götter griffen ein und bauten die dunkle Bastion am Rande der Welt, machten sie zum Kerker Rakals. Jetzt aber naht die Zeit, da Rakal seine Fesseln sprengen und die Welt mit seinem Haß überschwemmen kann. Seine dämonischen Diener suchen die Menschen heim und stehlen ihnen ihre Träume – aus denen Rakal einen Seelenturm errichtet, mit dessen Hilfe er die Schwarze Festung verlassen will. Nur das Mädchen Tela erkennt die Gefahr und macht sich auf den Weg, das legendäre Flügelpferd zu finden. Jenes Roß soll Tela zum Rand der Welt bringen, auf ass sie dort den Seelenturm zerstören und die darin enthaltenen Träume befreien kann. Dem Bösen Rakals steht nur die Macht der Träume und der Phantasie entgegen …

Ihre Meinung zu »Andreas Brandhorst: Die Macht der Träume«

Beverly zu »Andreas Brandhorst: Die Macht der Träume«23.06.2012
Ein Zauberer will zum Gott werden, doch die schon amtierenden Götter dulden seinen unautorisierten Karrieresprung nicht und werfen ihn in den Kerker. Die Idee fand ich so klasse, dass ich meine Skepsis gegen Fantasy überwand und "Die Macht der Träume" beim Amazon-Antiquariat kaufte. Der Anfang war vielversprechend: Rakal sitzt seit tausend Jahren ein und kultiviert seinen Hass auf die Götter, die ihn nicht zu einem der ihren werden lassen wollten, und die Menschen, die diese Götter verehren. Dass seine Kerkermeister ihn seit tausend Jahren mit Schlafentzug quälen und ihn mit der Aussicht peinigen, bis in alle Ewigkeit in der "Schwarzen Festung" schwarzen Gedanken nachhängen zu müssen, war eine der schön fiesen Ideen, die einen Menschen ebenso treffen können, wie Folterwerkzeug, das man in so einem Ambiente erwartet.

Leider war nach dem spannenden Anfang die Luft raus und was mich im übrigen Buch erwartete, war so, dass ich das Lesen abbrach. Dass die Götter ihren Gefangenen in aller Seelenruhe mit Dämonen der Unterwelt verkehren und Menschen entführen lassen, entbehrt jeder Logik. Ebenso ist es mit dem aus Träumen zusammengesetzten Turm, der zum Ausbruchswerkzeug werden soll.
Fazit: ein Roman, der an zu viel willkürlichen Ideen und Fantasy-Klischees gescheitert ist geschrieben von einem Autor, der sich seitdem heftig gesteigert hat.
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