Leseprobe

Seelenfänger von Andreas Brandhorst

Buchvorstellung

  • Fantasy
  • Science-Fiction
  • Horror
  • Mystery

Originalausgabe erschienen 2012 , 640 Seiten. ISBN 3-453-52970-7.

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In Kürze:

Zacharias Calm hat die besondere Gabe, mit dem Bewusstsein anderer Menschen in Kontakt treten zu können. Als sich seltsame Todesfälle ereignen, bei denen die Opfer ins Koma fallen und kurz darauf sterben, ist sich Zacharias sicher, dass er es mit einer Verbrechensserie zu tun hat, die auf ein und denselben Täter zurückzuführen ist. Zusammen mit der hübschen Wissenschaftlerin Florence begibt sich Zacharias auf die gefährliche Reise in die geistigen Welten der Komapatienten. Doch was ihn dort erwartet, übertrifft seine schlimmsten Befürchtungen …

Ihre Meinung zu »Andreas Brandhorst: Seelenfänger«

Anya zu »Andreas Brandhorst: Seelenfänger« 20.03.2013
"Seelenfänger" von Andreas Brandhorst macht gnadenlos alles was wir jemals zu wissen glaubten zunichte.

Der Roman erzählt von einem gelähmten jungen Mann namens Zach und seiner Therapeutin und Freundin Florence, die in das Unterbewusstsein anderer Menschen reisen. Doch schon bald verschwimmen die Grenzen zwischen dem Space (wie Zach und Florence die Traumwelten nennen) und der Realität. Sie entdecken ein ganzes Netz aus Welten. Jede dieser Welten wird von ihren Bewohnern für die einzig wahre Realität gehalten.

Was ist Realität und was Illusion? Woher können wir wissen, dass wir tatsächlich existieren und nicht nur in den Gedanken eines anderen.

Andreas Brandhorst hat hier eine skurrile aber faszinierende Geschichte geschaffen, die selbst solch einem Welterfolg wie "Matrix" in nichts nachsteht. "Seelenfänger" ist nicht nur eine interessante Geschichte, verpackt in viele perfekt ausformulierte Sätze, sondern berührt den Leser mitten in seiner sogenannten "Realität". Dieses Buch lässt einen so schnell nicht mehr los, so wie es bei einem guten Buch sein sollte.

Ich bin gespannt auf die Fortsetzung.
Noah Hartung zu »Andreas Brandhorst: Seelenfänger« 21.11.2012
Flüssig geschriebenes Buch um Schein und Sein. Anfängliche Befürchtungen, eine Variante der Erzählungen aus Filmen wie 'The Cell' oder 'Inception' zu lesen, zerstreut Andreas Brandhorst recht schnell und wie gewohnt gekonnt.
Leider wird nirgendwo erwähnt, dass es sich hier lediglich um den Anfang einer viel größeren Geschichte zu handeln scheint, was zu Ende hin immer offensichtlicher wird.
Dennoch habe ich Seelenfänger genossen, obgleich oder gerade weil der Autor manchmal gehirnverquirlende Wege beschreitet ("...Träume innerhalb von Träumen... ...Pläne innerhalb von Plänen...") und freue mich auf dessen Fortsetzung.

Noah
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