Das Lied der fernen Erde von Arthur C. Clarke

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Das Lied der fernen Erde von Arthur C. Clarke

Originalausgabe erschienen 1986unter dem Titel „The Songs of Distant Earth“,deutsche Ausgabe erstmals 1987, 186 Seiten.ISBN 3-453-02424-9.Übersetzung ins Deutsche von Irene Holicki.

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Ihre Meinung zu »Arthur C. Clarke: Das Lied der fernen Erde«

Michael Zöllner zu »Arthur C. Clarke: Das Lied der fernen Erde«23.10.2014
Aufmerksam geworden auf die Lieder von der fernen Erde bin ich . Durch eine Radiosendung. Tatsächlich gibt es eine musikalische Umsetzung des Textes, die von Mike oldfield komponiert wurde. Es ist wunderschöne Musik, in einem Konzeptalbum das wirklich gut gelungen ist.

Erst Jahre später kam ich auf die Idee, den Roman auf den das Album basiert zu lesen. Meine Erwartungen waren hoch, denn zu diesem Zeitpunkt kannte ich nur seinen Klassiker, 2001 Odessy im Weltall. Und auch dieser Roman stand im Zusammenhang mit einem anderen Kunstwerk. Einem Kunstwerk das ich auch kannte, bevor ich den Roman gelesen hat.

Aber in beiden Fällen hat es sich als eine große Freude erwiesen, die Romane zu lesen auf denen die anderen künstlerischen Umsetzungen basieren. Als Science-Fiction Roman zeichnet sich die Geschichte vor allem dadurch aus, dass es tatsächlich um Fragen geht die das Genre seit Anbeginn beschäftigt. Und trotz der ständigen Gegenwart dieser Fragen fand Arthur C neue Antworten in seiner Geschichte.

Um nicht die Geschichte zu erzählen benenne ich einfach die Fragen:

Welches Ereignis ist wirklich notwendig um die Menschheit zur Expansion im Weltall zu motivieren?
Welche Beziehungen wären zwischen den Kolonisten der Menschheit und den Bewohnern der Erde möglich?
Wie viel Lebensraum dürfen die Menschen den Bewohnern anderer Welten streitig machen?
wie entwickelt sich die Zivilisation der Menschheit unter dem Eindruck des drohenden Verlustes der Erde?

Möglicherweise ist dieses Buch, das persönlichste Buch von Arthur C. Denn es finden sich Anleihen seiner asiatischen Wahl Heimat in der Kultur einer Erdkolonie.

Gerade kommt mir ein weiterer Gedanke zu den Fragen mit denen sich der Roman beschäftigt. Eine der Fragen ist eine hochinteressante und vielleicht auch eine sehr persönliche Fragen, die Arthur C in diesem Roman beantwortet. Es ist die Frage nach dem Eigenschaften und Errungenschaften, der Menschheit, die wir für die Zukunft erhalten sehen wollen.

Diese Frage verbindet sich logischerweise mit der Überlegung, welche Eigenschaften notwendig sind damit die Menschheit im Kosmos überlebt. Überlebt und sich ausbreitet!

Dieses Buch ist an einigen Stellen fast poetisch. Gerade wenn es um die Frage des Umgangs der Reisenden mit den Sesshaften geht. Eine Frage die über den Rahmen der Science-Fiction hinausreicht, eine Frage die den kulturellen Diskurs der Menschen begleitet, seit sich eine Trennung zwischen Nomaden und sesshaften Menschen ergeben hat.

Dieses Buch hat mich tatsächlich in eine andere Welt geführt in der ich doch über meine eigene Welt reflektiere. Dieses Buch hat mich angerührt. Gerade weil es seine Geschichte in einfacher Weise erzählt. Es gibt kein großes Rätsel, es ist der Alltag im außergewöhnlichen der ergründet werden muss.

Wie also ist dieses Buch? Es ist persönlich, es ist verbindlich und es ist empfehlenswert. Es ist ein Buch für das kein Vorwissen notwendig ist. Es ist ein Buch das die Kultur die Freundschaft und die Neugier feiert. Es ist ein Buch das sich zum Leben und zur Verhinderung des Lebens bekennt.

Falls sie jemand kennen, der keine Science-Fiction Romane liest, aber gerne mal einen lesen möchte, dann geben Sie ihm dieses Buch. Die Wahrscheinlichkeit ist sehr hoch, dass dieser Mensch verstehen wird weswegen andere Menschen fantastische Literatur lesen.

Viele Bücher habe ich hier empfohlen weil ich sie unterhaltsam und interessant fand. Dieses Buch empfehle ich, weil ich die Erfahrung und die Geschichte gerne mit anderen Menschen teilen möchte.

Es ist ein Lied für die fernen Sterne!
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