Blutopfer von

Buchvorstellung

Blutopfer von

Originalausgabe erschienen 1999, 300 Seiten.ISBN 3-453-15627-7.

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In Kürze:

Einer uralten Prophezeiung zufolge zieht ein friedlicher Lowanger Bürger ins finstere Orkland, um dem Volk der Nachtwandler beizustehen. Am Ende des Wegs erwartet ihn eine grauenhafte Feindin: ein menschenfressendes Ogerweib, das in den Tiefen des Firunwalls haust.

Ihre Meinung zu »Barbara Büchner: Blutopfer«

Lylith zu »Barbara Büchner: Blutopfer«14.02.2010
Die Autorin hat viel handwerkliches Geschick bezüglich ihres Schreibstils und ein grundsolides Fachwissen im Bezug auf das DSA-Universum (Das schwarze Auge) bewiesen. Fakten über Aventurien, Religion, Kultur und lokale Eigenarten werden unauffällig in die Erzählung eingewebt. Die Charaktäre sind quasi Stereotypen einer typischen Heldengruppe und leider ist auch die gesamte Geschichte nichts anderes, als ein klassisches Rollenspielabenteuer: ein Auftrag, Zusammenführung der Helden, Hinreise, Hauptkampf, Belohnung, Rückreise, Ende. Es gelingt der Autorin nicht einen Spannungsbogen über die gesamte Geschichte hinweg zu erzeugen. Sie widmet einfach jeder Station eines Rollenspielabenteuers die selbe Aufmerksamkeit. Selbst der vermeidliche Höhepunkt der Geschichte, wird so in wenigen Seiten abgehandelt und verliert völlig an Bedeutung, wenn danach in ebensolchem Umfang von einem Kampfgeschehen in einem Dorf auf der Rückreise berichtet wird, welches für die eigentliche Handlung bedeutungslos ist.
Fazit: Die Autorin ist leider nicht in der Lage eine eigenständige Geschichte mit Plot und Spannung zu erzählen. Sie hat lediglich ein Rollenspielabenteuer vorgestellt, welches vielleicht Spaß macht, wenn man es aktiv als Spieler erlebt, als Roman jedoch nicht taugt.
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