Leseprobe

Die Elfen von Bernhard Hennen

Buchvorstellung und Rezension

  • Fantasy
  • Science-Fiction
  • Horror
  • Mystery

Originalausgabe erschienen 2004 , 900 Seiten. ISBN 3-453-53001-2.

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In Kürze:

Stan Nicholls Orks schlugen sich durch die unglaublichsten Abenteuer, Markus Heitz’ Zwerge veränderten die Welt, lesen Sie nun die ganze Wahrheit über die Lichtgestalten der Fantasy: das große Epos über J. R. R. Tolkiens geheimnisvollstes Volk – „;Die Elfen“;. Zwei Elfen und ein Barbarenhäuptling ziehen gemeinsam in den Kampf gegen eine dunkle Bedrohung. Eine Bedrohung, die erst durch die unsterbliche Liebe zu einer Elfe Tod und Verderben über die Welt der Menschen brachte und das Schicksal aller Beteiligten für immer verändern wird.

Das meint Phantastik-Couch.de: „;Der Beginn in eisiger Kälte“; 95

Fantasy-Rezension von Anna Hild

Menschen, Elfen, Zentauren, Dämonen, Dunkelalben und viele andere Gestalten mehr – Bernhard Hennens Welt der Elfen ist vielfältig und weitläufig, eine Schöpfung, in welcher man sich sein Leben lang aufhalten und immer noch neue Facetten entdecken könnte. Wie geschaffen für eine große Saga …

Es herrscht tiefster Winter in Fjordland, als die Bestie auftaucht. Ein schier unbesiegbares Wesen mit dem Kopf eines Ebers und dem Körper eines Menschen. Mandred, der Jarl von Firnstayn, einem kleinen Ort hoch im Norden, macht sich mit seinen besten Jägern auf die Suche nach dem Untier, welches auf brutale Weise sinnlos zu töten scheint. Er will es töten, um Gefahr von seinem Dorf abzuwenden – doch schnell wird die Jagdgesellschaft zu den Gejagten. Der Eber bringt ein Mitglied nach dem anderen zur Strecke, bis schließlich nur Mandred schwer verletzt übrig bleibt. Er kann sich mit letzter Kraft bis zum Steinkreis schleppen, einem Ort, der eigentlich gemieden wird ob der unheimlichen Geschichten von einem Fluch, der auf ihm liegen soll. Dort verlassen ihn alle Kräfte und er glaubt zu sterben, als er in eine tiefe Ohnmacht fällt.

Die Elfenjagd

Doch Mandred wacht wieder auf, wenn auch nicht dort, wo er eigentlich sein sollte. Er ist durch ein Tor aus Albenpfaden, einem Albenstern, ins Land der Elfen getreten. Von seinen Wunden geheilt tritt er vor die Elfenkönigin Emerelle, um Hilfe bei der Jagd auf den ‚Manneber‘ zu fordern. Überraschenderweise gewährt Emerelle dem Menschen diesen Wunsch: Seit langer Zeit beruft sie die erste Elfenjagd ein. Eine Jagdgesellschaft wird zusammengestellt, unter ihnen auch Farodin und Nuramon, zwei Elfen, die ein gemeinsames Schicksal und eine gemeinsame Liebe bindet. Die ungleiche Truppe begibt sich zurück ins Fjordland. Doch nichts kommt so, wie sie es erwarten.

Die List

Der ‚Manneber‘ stellt sich als mächtigeres und tückischeres Wesen heraus, als selbst Emerelle es geglaubt hat. Mandred, Farodin und Nuramon entkommen ihm nur knapp, doch sie werden von dem dämonischen Wesen in einer Eishöhle eingeschlossen und durch Zauber in der Zeit versetzt. Als sie aus der Höhle treten, sind viele Jahre vergangen. Und das unheimliche Wesen hat die Zeit genutzt, um Ereignisse in Gang zu setzen, die nach seinem Willen in der Vernichtung der Elfen enden sollen. Eine wesentliche Rolle spielt hierbei die große Liebe Nuramons und Farodins, Noroelle. Sie wird durch eine Täuschung des Dämons zu einem großen Verrat gezwungen und somit zum Ausgangspunkt einer langen Odysee der beiden ungleichen Elfen, welche sich nun entscheiden müssen: wollen sie das Elfenreich retten oder ihre einzige Liebe? Mandred beschließt, seine treuen Gefährten zu begleiten und so beginnt eine Reise durch Räume und Zeiten, zu einem überraschenden Ende.

Der erste Band

„;Die Elfen“; von Bernhard Hennen ist der erste Band einer bis dato dreiteiligen Reihe über die Welt der Elfen. Anders als gewohnt ist er jedoch nicht der Ausgangspunkt, sondern die Klammer der übrigen Bände. Die Zeitreisen der Helden schaffen hier den Rahmen einer Geschichte, die voller unvollendeter Fäden ist, welche in den folgenden Bänden weitergesponnen werden. Dennoch überzeugt die Geschichte als geschlossenes Ganzes. Hier wird eine Welt entworfen, deren Vielfältigkeit stimmig und glaubwürdig ist, deren Entwürfe nicht sklavisch Tolkien‘sche Vorgaben kopieren, Bilder und Mythen aus vielen weiteren Quellen verschmelzen hier vielmehr zu einem eigenständigen Universum. Man findet Elemente orientalischer Kultur ebenso wie griechisch-römische Einflüsse, nordische Sagen und keltische Einflüsse.

Ein sagenhaftes Durcheinander? Keinesfalls. Die Elemente fließen harmonisch ineinander, der Rahmen der vom Autor geschaffenen Welt bindet sie konsequent zusammen. Hennens Elfenwelt ist eigentlich die zerbrochene Welt der Alben, einem Volk mächtiger und magisch begabter ‚Schöpfer‘, deren Kinder sowohl die Elfen als auch Zentauren, Trolle und viele weitere Wesen sind. In deren Krieg mit Dämonen zerbrach die Welt in drei Teile: das Land der Elfen und anderer Albenkinder, die Welt der Menschen und die ‚zerbrochene Welt‘, ein verwüsteter Kriegsschauplatz, zwischen deren einzelnen Inseln es nur Dunkelheit und Kälte gibt. Verbunden wird alles durch magische Pfade, die goldenen Albenpfade, an deren Kreuzungen es Tore in die jeweils anderen Welten gibt. Diese sind nur durch Anwendung von Magie zu durchschreiten und bergen große Gefahr, der Unkundige kann hier leicht Zeitsprünge verursachen oder im Nichts zwischen den Pfaden enden. Dieses Raum- und Zeitkonzept ermöglicht natürlich endlose Anschluss-Optionen, welche Hennen sehr gut sowohl innerhalb des Romans wie auch in den folgenden Bänden nutzt.

Wie schon in seinen älteren Romanen, man vergleiche beispielsweise „;Rabensturm“;, sind Bernhard Hennens Helden hier keine Lichtgestalten oder Erlöserfiguren. Jede Figur trägt an ihrer eigenen Geschichte und an ihren Fehlern. Selbst die Elfenkönigin ist nicht die wahrhaftige und makellose Gestalt, die man landläufig erwartet. Das Streben nach Machterhalt, Herrschaft und Intrigen sind ihr nicht unbekannt. Die Stärke Hennens sind wieder einmal die glaubwürdigen Motive seiner Figuren, ihre psychologische Stimmigkeit. Aus solchen starken und nachvollziehbaren Charakteren entstehen dann die ebenso starken Handlungsstränge dieses Buchs. Er versteht es wie kaum ein anderer, das Interesse des Lesers über 900 Seiten zu binden und stets neu zu entfachen. Längen oder auch nur langweilige Stellen sucht man vergebens. Seine Wendungen der Geschichte sind größtenteils wirklich überraschend, und als Meister der unerwarteten Romanenden kann er sowieso schon längst gelten.

Ob Brutalität, Schönheit, Landschaften, Schlachten oder Kampfszenen, Hennen findet immer eine passende Sprache. Er entwirft die Kleidung der Elfenkönigin bis ins Detail mit funkelnden Adjektiven und gleichwertig an anderer Stelle die blutige Grausamkeit des Mannebers. Er entwickelt eine ausgefeilte Vorstellungsgabe bei den unterschiedlichen Landschaften dieses Albenuniversums ebenso wie in der Beschreibung der Innenwelten der Charaktere. Das letzte Wort hier soll dann auch Nuramon gehören: „;Diese Welt würde niemals aufhören, ihn zu faszinieren.“;

Ihre Meinung zu »Bernhard Hennen: Die Elfen«

Chris zu »Bernhard Hennen: Die Elfen« 10.04.2010
Dieses Buch ist für mich persönlich eines der besten, die ich jemals gelesen habe. Die Geschichte, die Personen, die Schauplätze, der Erzählstil - mir gefällt alles unglaublich gut und auch bei Weitem besser als bei anderen "Völkerromanen". Umso besser, dass dieses Buch nur den Rahmen für die Fortsetzungen darstellt, da der Elfenzyklus meines Erachtens so ziemlich das beste ist, was deutsche Fantasyliteratur zu bieten hat. Ich kann dieses Buch und auch die Nachfolger wirklich nur EMPFEHLEN.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Qaush.Gjokaj zu »Bernhard Hennen: Die Elfen« 20.02.2010
Das ist das allerbeste buch das ich je gelesen habe(ale elfen teile)

es ist der stammbaum und die teile z.b. elfenlicht oder elfen ritter füllen die lücken

es fasziniert mich wie süchtig dieses buch macht denn wenn man einmal angefangen hat zu lesen,
kannst du dich der welt der elfen nicht mer endziehen und musst weiterlesen

Das beste was the fantasy zu bieten hat

LG
Myrrh zu »Bernhard Hennen: Die Elfen« 18.01.2010
Ich muss sagen. das Buch hat mich echt fasziniert. Es war alles so gut geschrieben, dass ich immer wieder die Welten, Albenmark, Valemas, die Bücherei, ich konnte mir alles sehr leicht vorstellen. Das einzige was mich daran wirklich gestört hat war diese ganze Liebesbeziehung zwischen Farodin, Nuramon und Noroelle... Das geriet mit dem Fortschritt des Buches recht außer Kontrolle finde ich. zu Chamsiin: ich denke die Fortführung wird vergebens sein, denn das Ende macht dies ja fast unmöglich. Leider. Ich finde es nur etwas traurig um Obilee... Die kleine Elfe habe ich mit jedem weiteren Kapitel über sie sehr ins Herz geschlossen. Aber das ist nunmal das schlechte an einem Buch: Es ist meist wie ein Traum, dessen Geschichte man lange in Gedanken hat, doch irgendwann endet dies einfach und man wird sicher nie wieder eine Fortführung davon erleben.

Ich werde mich nach dieser Erfahrung allerdings an die weiteren Elfenbücher von Hennen wagen und hoffen, dass diese genauso gut geschrieben sind, dass ich wieder diese Handlung vor Augen habe, die mich so sehr aus der Realität reißen konnte.

Auf einer Skala von 1 - 10 ist dieses Buch für mich nicht mehr zu bewerten. Mit Recht ein absoluter Bestseller!
Chamsiin zu »Bernhard Hennen: Die Elfen« 12.01.2010
Ich habe alle Bücher von Bernhard Hennen gelesen
phantastisch wie er eine Geschichte mit alten und neuen Figuren in jedem Buch aufleben lässt.Die Idee noch eine Parallelwelt aufleben zu lassen,siehe
Ordensburg etc verdient Hochachtung.Nachdem ich Elfenkönigin gelesen habe,hoffe ich dass diese aussergewöhnliche Reise weitergeht.Ich warte hoffentlich nicht vergebens auf eine Weiterführung dieser aussergewöhnlichen Geschichte.
Aragorn Arathorns Sohn zu »Bernhard Hennen: Die Elfen« 10.01.2010
Das ist eines der besten Bücher die ich gelesen habe (kommt zwar nicht an Hdr rann aber das wird vermutlich kein buch schaffen) schade nur das Bernhard Hennen so viele einfügungen schreibt, ich würd lieber ne neue story höhren (was neues neue gegener,... oder was weiß ich) oder Nuramon der rennt in der menschenwelt rum was ist mit dem, [ich will nicht sagen das die einfügungen wie elfenlich schlecht sind gott bewahre, ne aber was neues wäre cool]


MFG Aragorn (einer der größten HDR und Fantasyfans)
Sonja zu »Bernhard Hennen: Die Elfen« 25.12.2009
Hallo, also ich hab die ersten drei Bücher gelesen und fand das erste eigentlich am besten. Sie sind alle spannend geschrieben, aber ich find es schade das es keine weiter Geschichte über den einzigen Elfen in der Menschenwelt gibt bzw ein letztes Kapitel. Vielleicht kommt das ja noch in den anderen Büchern. Es sind ca 7 Stück, also kann man sich da überraschen lassen. Ich hab heute den vierten Teil geschenkt bekommen und bin schon total gespannt. Also empfehlenswert sind die Bücher alle male.
Michael zu »Bernhard Hennen: Die Elfen« 14.12.2009
Hey ich hab das Buch und es ist nur zu
empfehlen, es ist super!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Hab es schon durchgelesen und bin schon in der
Mitte von "Elfenwinter".
Ist net so gut wie "Die Elfen".
Ein Geheimniss: musste am Ende von "Die Elfen"
fast weinen.
Wenn ihr es euch holt dann viel Spaß!
Ethan zu »Bernhard Hennen: Die Elfen« 25.11.2009
Ja, also schon cooles Buch, muss mal echt sagen. Also, besonders die Welten dort finde ich, das ist wirklich gut aus gedacht, und auch die Namen (von den Elfen) finde ich gut. Na ja, manchmal ist es vielleicht etwas langatmig, aber es lohnt sich auf jeden Fall weiter zu lesen. Besonders am Anfang, jedes dicken Buches, ist es oft schwer immer dran zu bleiben, aber es lohnt sich wirklich. Man muss halt immer gut mitkommen, aber eigentlich ist die Gefahr sehr gering, die Übersicht zu verlieren. Also im großen und ganzen ein sehr gelungener Fantasy-Roman und ich empfehle auch die Folgebänder.
4 1/2 Sterne, würde ich geben. :)
jerze zu »Bernhard Hennen: Die Elfen« 12.08.2009
Das Buch is einfach nur Empfehlenswert.
Wie von Bernhard Hennen gewohnt sind die Landschaften, Städte und die Umgebung so beschrieben das man sich schnell dort hin versetzt fühlt.
Die Geschichte wird imer wieder aufs neue entfacht durch die wEndungen. Kaum glaubt man es sei geschafft, zugegegeben das noch viel vom Buch übrig ist, kommt wieder etwas neues.
0 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
netzhog zu »Bernhard Hennen: Die Elfen« 05.08.2009
nach so viele vorschußlorbeeren, habe ich mich so richtig auf meinen ersten "elfen" buch gefreut. Dies habe dann allerdings als "hörbuch" runtergeladen.
Vll war das mein fehler ;). denn als vorlese könnte "hans peter hallwachs" nicht wirklich begeistern. the story obwohl ganz nett, schaffte es nicht mich wirklich zu fesseln. ich hab's stur zu ende gehört.
ich fand das buch eigentlich zur keinen zeitpunkt schlecht, teilweise fand ich es sogar schon recht spannend, (und das obwohl h.p. hallwachs stimme & lese eigenschaften mir zwischendurch so richtig auf den senkel ging!, )
ich glaube soviel leute können sich nicht ihren, daher gebe ich die elfen "the benifit of the doubt" - ja ich ziehe mir auch dir weiteren bände an - auch wenn ich h.p.h noch weiter ertragen muss.
aus persöhnlichen sicht kann ich mir vorstellen das h.p.h dieses buch wirklich kein gefallen tut. daher muss ich meine erlebniss (nicht unbedingt das buch) mit durchschn. 74 Punkte bewerten.
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