Bob Shaw

Der nordirische SF-Autor Robert „Bob“ Shaw wurde am 31. Dezember 1931 in Belfast als Sohn eines Polizisten geboren. Er besuchte eine Oberschule mit naturwissenschaftlich-technischer Ausrichtung und arbeitete danach in der Stahl- und Flugzeugindustrie, als Taxifahrer und als Maschinenbauingenieur. In den 1950er Jahren begann er mit dem Schreiben von Erzählungen. Seine erste SF-Story „Aspect“ wurde 1954 veröffentlicht. Zusammen mit James White brachte er das Fanzine „SLANT“ heraus. 1956 zog er mit seiner ersten Frau Sadie und drei Kindern für zwei Jahre nach Kanada und gab kurzzeitig das Schreiben auf.

1966 bis 1969 war er als Journalist für den Belfast Telegraph tätig. 1967 erschien sein erster Roman „Nightwalk“ (dt. „Menschen im Null-Raum“) über einen Blinden, der durch empathischen Kontakt durch die Augen von Tieren oder Außerirdischen sehen kann. Zu seinen bemerkenswertesten Büchern gehört „Other Days, Other Eyes“ (dt. „Andere Tage, andere Augen“), in dem er das „Langsame Glas“ entwickelte, das so dicht ist, dass das Licht Jahre braucht, um hindurchzugelangen.

1973 zog Shaw mit seiner Familie nach England und wurde 1975 hauptberuflicher Schriftsteller. Zu seinen erfolgreichsten Romanen zählt „The Ragged Astronauts“ (dt. „Die Heißluftastronauten“), für den er mit dem Britisch Fantasy Society Award ausgezeichnet wurde. Außerdem wurde der Roman für den Hugo Award und den Arthur C. Clark Award nominiert.

Shaws Ehefrau starb 1991. Kurz vor seinem Tod heiratete er die Amerikanerin Nancy Tucker und zog mit ihr nach Michigan, bevor er für seine letzten Monate nach England zurückkehrte. Er starb am 11. Februar 1996 in Manchester an Darmkrebs.

Phantastisches von Bob Shaw:

  • Warren Peace
    • (1977) Die Raumlegion
      Who Goes Here?
    • (1993) Warren Peace
    • (1994) Rough Dimensions
  • Storysammlungen
  • Sachbücher
    • (1993) How to Write Science Fiction
    • (1995) Load of Old Bosh
  • Über Bob Shaw
    • (1993) Bob Shaw: Artist at Ground Zero: A Working Bibliography (von Gordon Benson und Phil Stephensen-Payne)