Krieger des Feuers von Brandon Sanderson

Buchvorstellungund Rezension

Krieger des Feuers von Brandon Sanderson

Originalausgabe erschienen 2007unter dem Titel „The Well of Ascension“,deutsche Ausgabe erstmals 2010, 900 Seiten.ISBN 3-453-52337-7.Übersetzung ins Deutsche von Michael Siefener.

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In Kürze:

Über Jahrtausende war die Welt ein finsterer Ort: von Asche bedeckt und beherrscht vom gottgleichen Lord Ruler. Nun, da eine Schar von Rebellen mit besonderen Fähigkeiten den Lord Ruler gestürzt hat, dämmert ein neues Zeitalter herauf. Doch die feurige Rebellin Vin und ihre Kämpfer haben alle Hände voll zu tun, denn die alten Machthaber geben nicht auf. Und in den Aschenebeln regt sich das Böse – namenlos, formlos, unberechenbar …

Das meint Phantastik-Couch.de: „Die Nebelkinder-Trilogie geht in die zweite Runde mit echtem Format!“89

Fantasy-Rezension von Verena Wolf

Die Mannschaft von Kelsier hat den obersten Herrscher gestürzt und damit sein Volk von der Tyrannenherrschaft befreit. Aber der Preis ist hoch: Kelsier selbst hat sich geopfert, Elant ist zwar König, aber hat wenig Erfahrung mit dem Herrschen und der Rat, den er eingesetzt hat, misstraut ihn. Vin und die anderen der Mannschaft müssen erst ihre Aufgabe finden, denn nach der Revolution werden sie zwar als Helden verehrt, sogar eine Art Religion bildet sich um den Mythos von Kelsier, Vin und ihren Taten, aber das Land ist erschüttert und muss sich nach dem Umsturz erst selbst finden. Gerüchte um den Atiumschatz, die Quelle des unermässlichen Reichtums des obersten Herrschers, locken gleich zwei Armeen ins zentrale Dominien. Eine davon wird geführt von Straff, Elants machtversessenen Vater, der zwar vor allem Luthadel einnehmen will, aber auch seinen Sohn demütigen. Eine zusätzliche Gefahr für die Stadt sind die Kolosse – finstere, unglaublich starke Wesen, die der oberste Herrscher einst schuf und die gegen die Stadt geführt werden. Vin hat ihre ganz eigenen Probleme. Sie liebt Elant, aber ist sich nicht sicher, ob sie wirklich die richtige Frau für ihn ist. Zane, ein zwielichtiger, geheimnisvoller Nebelgeborener und Halbbruder Elants, zieht sie an, gerade weil er ihr so viel ähnlicher scheint als der idealistische Elant. Außerdem hört sie ein seltsames Pochen, das immer lauter wird, und sie vermutet, dass die Quelle der Erhebung nach ihr ruft. Kann es sein, dass sie die „Heldin aller Zeiten“ aus der Prophezeiung ist, die ihrer Berufung folgen muss, um die Welt von den immer schlimmer werdenden Ascheregen und den Nebeln, die jetzt auch tagsüber auftreten, zu retten?

Nach dem Happy End fängt es erst richtig an

Es ist eine Fantasy-Saga und der zweite Teil beginnt da, wo die meisten Heldenepen enden. Der Herrscher ist bezwungen, der gute Held sitzt auf den Thron, was kann jetzt noch schief gehen. Der Leser erfährt: eine ganze Menge. Denn Brandon Sanderson scheut sich nicht, so realistisch zu sein, seiner atemberaubend echt erscheinende Welt genau die Probleme zu bescheren, die die meisten Geschichtenerzähler nach dem schnörkelhaften „Happy End“ ignorieren. Aber Vin, Elant und die anderen Helden der Mannschaft müssen sich mit dem Danach, mit dem „Wie geht es weiter?“ herumschlagen. Die neue Gefahr ist nicht länger ein böser Herrscher, sondern die Selbstzweifel, die Ungewissheit in ihnen und dazu eine gesichtslose Macht in den Nebeln. Die Prophezeiung scheint eine Hilfe zu sein, aber sie ist voller Rätsel und Schwarz nicht länger nur Schwarz und Weiß nicht mehr nur Weiß. Elant und Vin müssen ihre neuen Rollen als König und Kämpferin lernen und wie können sie ihre Welt retten, wo ein eindeutiger Feind fehlt?

Kandras, Allomantie, Ferrochemie und die Quelle der Erhebung

Brandon Sanderson spielt die Vorteile seines ganz eigenen Nelbeluniversums voll aus. Er kann weit mehr als ein cooles, metallbasiertes Magiesystem entwerfen, soviel wird mit „Krieger des Feuers“ klar. Es gibt atemberaubende allomantische Kämpfe, ab und zu sind sie allerdings zu ausufernd und langatmig. Einige der 956 Seiten hätte man sicher deutlich kürzen können, da kommt Sanderson ins Schwafeln und führt politische Überlegungen schon mal gern mehrmals an. Aber die faszinierende Geschichte zieht einen trotzdem absolut in den Bann und die Helden sind unverwechselbar und schillernd wie in wenigen Fantasy-Büchern. Nie verfällt Sanderson altbekannten Mustern, Klischees oder klaut nur aus anderen Büchern zusammen. Es ist Fantasy der Goldrand-Klasse. Ein Plus ist, dass dem faszinierenden, intellektuellen Ferrochemiker Sazed eine zweite Bewahrerin zur Seite stellt: Tindwyl. OreSeur, ein Kandra, der in Hundegestalt Vin zur Seite steht, ist ein weiterer Charakter, der der Geschichte Schub gibt und sie noch facettenreicher macht. Und das Ende! Man verrät nicht zu viel, wenn man zugibt, dass man mit offenen Mund zurückgelassen wird. Her mit Band Drei!

Ihre Meinung zu »Brandon Sanderson: Krieger des Feuers«

eulchen zu »Brandon Sanderson: Krieger des Feuers«29.08.2015
Wie schon den ersten Band, finde ich auch das zweite Buch einfach nur großartig und fantastisch - gar keine Frage.
Aber der Titel ist eine Katastrophe. "Krieger des Feuers" Mal davon abgesehen, dass das vom Originaltitel "The Well Of Ascension - The Final Empire 2" eine große Abweichung ist, hat es mit der Geschichte (ausgenommen das einzelne Wort Krieger) nicht das geringte zu tun. Es geht nicht um Krieger des Feuers, es gibt keine Krieger des Feuers - ich weiß nicht was das soll?!

Zum Glück bleibt aber die Geschichte an sich einfach gut erzählt und spannend bis zur letzen Seite. Ich würde diese Reihe jedem meiner Bekannten aufdrängen, sollten sie nach Fantasy suchen. :)
hsjkdfgriuefj zu »Brandon Sanderson: Krieger des Feuers«19.07.2010
Ich muss ganz ehrlich sagen, dass mich der zweite Band dieser Reihe sehr enttäuscht hat! Und ich würde lügen wenn ich sagen würde, dass das nicht mit dem Tod Kelsiers zusammen hängt, der unangefochten an der Spitze meiner LieblingsRomanFiguren gehört.
Somit war es schwer mich auch mit dem zweiten Band zu überzeugen, und wie schon gesgat gelang e sauch nicht, da mir die Handling zu wenig durchtacht scheint, die neuen Personen an den Haaren herbeigezogen und das Buch letzendlich einfach ncht gut!
Das soll niemanden davon abhalten dieses Buch zu lesen und ein eigenes urteil zu fällen!
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