Die Mutter von Brett McBean

Buchvorstellung

Die Mutter von Brett McBean

Originalausgabe erschienen 2006unter dem Titel „The Mother“,deutsche Ausgabe erstmals 2010, 384 Seiten.ISBN 3865520936.Übersetzung ins Deutsche von Doris Hummel.

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In Kürze:

Sie steht seit vielen Monaten am Rande des dröhnenden Highways und fährt per Anhalter. Längst hat sie vergessen, wer sie ist, woher sie kam, denn sie lebt nur noch, um den Mörder ihrer Tochter Rebecca zu finden. Per Handy konnte Rebecca ihr noch einen einzigen Hinweis geben: Auf dem linken Arm trägt der Mann ein Tattoo, auf dem ›Stirb Mutter‹ steht. Jeder der anhält, könnte der Killer sein – oder jemand noch viel Schlimmeres …

Ihre Meinung zu »Brett McBean: Die Mutter«

Rita Grosse zu »Brett McBean: Die Mutter«14.02.2016
Das Buch ist eine Katastrophe!Unter Psychothriller stelle ich mir was anderes vor.Ich habe es zur Hälfte gelesen und laut anderer Leser geht es bis zum Schluß nur um das eine Thema.Für mich gehört dieses Buch in eine andere Rubrik!Außerdem ist es sehr unrealistisch geschrieben,als würde es nur Vergewaltiger und frauenverachtende Männer geben.Auch die Ausdrucksweise ist sehr gewöhnunsbedürftig.Ich habe das Buch nicht zu Ende gelesen und kann es auch nicht weiter empfehlen.
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Laura zu »Brett McBean: Die Mutter«15.01.2013
"Die Mutter" von Brett McBean ist für mich mit Abstand das schlechteste Buch, dass ich je gelesen habe!
Allein der Schreibstil ist wirklich zum Heulen.

Viele Situationen sind total unglaubwürdig und übertrieben - fast jede Person, die sich auf dem Highway zwischen Melbourne und Sydney befindet, ist ein kranker Irrer oder mindestens ein Freier!
Wie unrealistisch ist es bitte, das ein paar Jugendliche ihren 18ten Geburtstag damit feiern, eine Frau brutal zu vergewaltigen! Als Haupthandlung in einem Roman vielleicht nachvollziehbar - aber da NUR solche Dinge in "Die Mutter" vorfallen ist derart unrealistisch und übertrieben, dass ich das Buch mehrmals weglegen wollte! Aufgrund der Rezessionen hier, habe ich dem Buch aber leider immer wieder eine Chance gegeben.

Zwischen diesen brutalen (absolut negativ perversen) Szenen - gilt pure Langeweile! Die einzelnen Charaktere sind langweilig und stereotypisch, wie wir sie aus jedem Horrorfilm kennen - immer mit der Botschaft: Jeder Mann ist krank und sieht eine Frau NUR als Sexobjekt, das es zu erobern gilt!

Mir der Hauptdarstellerin hätte ich aufgrund des schrecklichen Martyriums eigentlich Mitleid haben müssen, aber sie war mir derart unsympatisch, dass ich einfach nur das Ende entgegengesehnt habe!

Leider wird ein Buch heutzutage schon allein deshalb als gut bezeichnet, weil es pervers ist und damit ALLE TABUS bricht! Fakt ist allerdings, dass ein Buch nicht gut wird, wenn es sinnlos brutal und krank ist - der Schreibstil sollte zudem auch stimmen - wir sollten mit den Charakteren mitfühlen - das Buch sollte packen -

GÄHN!

0 - 5 % gebe ich - und das ist schon ein Kompliment!
Frank zu »Brett McBean: Die Mutter«24.01.2012
Den Inhalt hat ja bereits Alexi treffend zusammengefasst.
Mich konnte die Story allerdings nicht überzeugen, dafür hat sie schlicht zu viele Längen.
Das "dazwischen" ist allerdings durchaus spannend zu lesen, da ist das Potenzial des Autoren erkennbar.
Ich gebe dem Roman solide 75% - hoffe aber auf eine Steigerung, die Chance gebe ich ihm auf alle Fälle.
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Alexi1000 zu »Brett McBean: Die Mutter«24.01.2012
OK, der Roman liegt zum Zeitpunkt des einpflegens so lange zurück, das ich mir erlaube, als Rezi ein "Selbstzitat" einzupflegn/kopieren, der aus einem Dialog zwischen meiner lieben Couchfreundin Jesssie (die leider nicht mehr oft hier zu treffen ist) bezüglich des Buches im Forum sattgefunden hat:

DIE MUTTER

ein Debutroman, aber was für einer!

am Anfang: ein Brief an den (fiktiven) Leser; nach wenigen Zeilen abgebrochen...besagter Brief wird im Laufe der Handlung "bruchstückweise" immer wieder fortgeführt, und stellt schlussendlich so etwas wie den "Rahmen" dar, durch den der Thriller am Ende seine Sache am Ende zu einer "Auflösung" bringt, die sehr niederschmetternd wirkt...mehr zu verraten wäre allerdings extremes Spoilern, mann sollte diese "Erfahrung" selbst durch"leben"...*zwinkert*

nach kurzer Einführung lernen wir eine gebrochene Frau kennen, die nur für ein Ziel "lebt", den Mörder Ihrer Tochter zu finden.
Die Personen, die ihr auf dieser "Irrfahrt" begenen und Sie mitnehmen bekommen jeweils mehr oder minder lange Kapitel zugeordnet; bruchstückhaft und im ersten Moment nicht ganz (wie Jesss sagte als roter Faden zu erkennen) gradlinieg, hat mir genau das aber die Wahrnehmung der Mutter "nahegebracht"...so lange da draussen verschwimmen Gesichter ins Episodenhafte; eine Enttäuschung nach der anderen dem eigentlichen Ziel nicht näher zu kommen; lässt diese arme Frau einem abwärtsgerichteten Sog hinabsteigen, der sich immer schneller dreht, und am Ende nur in absoluter Niedergeschlagenheit enden kann...ob Sie dabei das eigentliche Ziel erreichen wird, ist fast Nebensache *zwinkert*

das geschriebene ist teils sehr rüde (komme nochmal drauf zurück); und für sanftere Naturen sicher schwer verdaulich...ein paarmal war ich echt angeekelt; aber Gewalt steht hier immer im Kontext zur Handlung, so schmerzhaft das auch sein mag.
Die Charaktere (die wichtigen!) sind grandios herausgearbeitet, allen voran natürlich die Mutter mit der wir diesen Abstieg in die Hölle durchmachen; bei einer Episode habe ich soviel Mitleid mit einer (fiktiven) Person empfunden, das mir fast die Tränen kamen; Respekt Herr McBean...so eine Leistung in einem Debut *applaudiert*

andere "verkommen" zu Reissbretthaften Schemen; das MUSS aber so sein, weil es die Wahrnehmung der Mutter wiederspiegelt!

Daher (Sorry Jesss*Kuss*) hat in meinen Augen jede Story ihre volle Berechtigung; vor allem die mit dem alten Pärchen, die im ersten Moment langweilig erscheint, aber immens wichtig ist!!!

jetzt komme ich nochmal auf die Gewalt/Sexgehalt zurück...leider rückt Herr Festa durch den Aufdruck auf dem Buchrücken scheinbar Assoziationen zu einem Gewissen Herrn Laymon auf; DAS WIRD IHM NICHT GERECHT!
und schreckt evtl. Leser zu eilig ab, sicher...es gibt abstoßende (sexuelle) Gewalt gegnüber der Mutter (Sie selbst benutzt/manipuliert eine Charaktere), es steht aber alles voll im Kontext zur Story...und oben genannte Tiefen in den Charakteren hat der gute Dick Laymon in fast 30 Romanen nicht zustande gebracht...oder hat da mal jemand über das Ableben eines Charakters ein Tränchen verdrückt...lieber Herr Festa, werben Sie lieber mit der "neuen" Stimme... *zwinkert*

schlussendlich hätte ich den Roman fast noch höher als mit 90° bewertet; aber da schließe ich mich Jesss wieder an, ich glaube der gute Brett wird sich noch steigern...nah dran ist er schon *schaut cool*


...also 90°...und die Anmerkung das der Roman seine volle Wirkung erst zum Schluss entfaltet...also nicht aufhören zu lesen, nur weil es zwischenzeitlich mal nicht so "actionreich" zugeht...;-)
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