Die Straße gleitet fort und fort. Die Karte von Mittelerde von Brian Sibley

Buchvorstellungund Rezension

Die Straße gleitet fort und fort. Die Karte von Mittelerde von Brian Sibley

Originalausgabe erschienen 1994unter dem Titel „The Road Goes Ever On and On. The Map of Tolkien´s Middle-earth“,deutsche Ausgabe erstmals 1995, 61 Seiten.ISBN 3-608-93761-7.Übersetzung ins Deutsche von .

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In Kürze:

In Tolkiens Werk spielen neben den Hobbits, Elben und Orks die Landschaften eine Hauptrolle: Berge, Sümpfe, verwunschene Wälder und abgrundtiefe Schluchten ...
In diesem neu gestalteten Band sind eine umfangreiche Karte und ein einführender Text zur Erläuterung der Topographie nebst Illustrationen zusammengefasst.
Der Leser kann mit dem Glossar aller Namen aus der Feder des angesehenen Tolkien-Kenners Brian Sibley Mittelerde auf einzigartige Weise entdecken und erforschen: von Frodo und Sams Abenteuern im verwunschenen Lorien, dem Entwald, bis hin zu den Labyrinthen von Moria, wo Gandalf mit dem Balrog kämpfte.

Der Autor

Brian Sibley wurde am 14. Juli 1949 in Clapham, Süd-London, geboren. Er ist Buch- und Radioautor. Sibley ist ein anerkannter Tolkien-Kenner und war Berater bei den Dreharbeiten zu dem Film „Der Herr der Ringe“.

Das meint Phantastik-Couch.de: „Altbekanntes in aufgehübschter Form“73

Fantasy-Rezension von Marcel Buelles

Wer Mittelerde betreten will, der kann sich vieler Wege bedienen, aber der einfachste und direkteste Weg ist sicherlich „Die Karte von Tolkiens Mittelerde“. Brian Sibley und John Howe haben sich zusammengetan, um dem Tolkienleser einen kurzweiligen und informativen Zugang zur fantastischen Welt des „Herr der Ringe“ zu bieten. Die Stuttgarter Hobbit Presse im Hause Klett-Cotta hat nun eine neue Fassung des beliebten Reiseführers herausgebracht.

Viermal falten und schon geht’s auf nach Mittelerde

In einem kleinen, handlichen Format bietet die Hobbit Presse mit „Die Straße gleitet fort und fort“ ein Büchlein, in dem zwei kurze Texte des Tolkienkenners Brian Sibley und zahlreiche Bleistiftzeichnungen des berühmten Illustratoren John Howe eine wunderschöne Verbindung eingehen. Brian Sibley ist den Tolkienfans nicht nur als Autor des BBC-Hörspiels „The Lord of the Rings“ ein Name, er hat auch für die Filmtrilogie Peter Jacksons zahlreiche Materialien verfaßt und zeigt auf knapp dreißig Seiten, wie wichtig eine gute Karte für eine so aufwändig gestaltete, fantastische Welt wie die des „Herr der Ringe“ ist und fasst den Entstehungsprozeß kurzweilig zusammen, der sich als äußerst schwierig gestaltete. John Howe, der der Filmtrilogie des neuseeländischen Regisseurs seinen künstlerischen Stempel aufdrückte, beweist eindrucksvoll, daß er auch ein gutes Händchen für schlichte Bleistiftzeichnungen hat, die das Buch insgesamt liebevoll aufwerten, ob es sich um seine legendäre Variante des Gandalf handelt oder einen furchterregenden schwarzen Reiter. Die auf der Umschlaginnenseite befindliche, herausnehmbare bunte Karte stammt auch von seinem Zeichentisch und beruht auf der ersten vollständigen, von J.R.R. Tolkiens Sohn Christopher gezeichneten Karte Mittelerdes, umrahmt von Charakteren und Örtlichkeiten des „Herr der Ringe“. Außerdem findet sich auf knapp dreißig Seiten ein Glossar wichtiger Orte von A wie Alter Wald bis W wie Wetterspitze.

Ursprünglich 1994 zum ersten Mal veröffentlicht, hat der britische Haus- und Hofverlag Tolkiens HarperCollins 2003 und 2009 neue Fassungen der beliebten Karte herausgebracht. Für die deutschen Versionen solcher fantastischer Bücher ist die Hobbit Presse bei Klett-Cotta zuständig, und das schöne, im roten Stoff eingeschlagene Büchlein ist eine erhebliche Verbesserung zur ersten, doch recht lockeren Faltvariante aus dem Jahr 1994. Da war das Problem, daß die Karte nach mehrmaligen Falten doch recht verknittert war, und es fehlte die adäquate Darstellung von Sibleys Texten und der Schlagwortliste. Im festen Einband präsentiert sich das Ensemble angenehm und leicht greifbar, ist aber nach der Version aus dem Jahr 2003 nicht mehr großartig verändert worden. Es gilt also: Wer die Karte noch nicht hat, kann sich mit der Neuauflage etwas Hübsches ins Regal stellen.

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