Der Malacia-Gobelin von Brian W. Aldiss

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Der Malacia-Gobelin von Brian W. Aldiss

Originalausgabe erschienen 1976unter dem Titel „The Malacia-Tapestry“,deutsche Ausgabe erstmals 1978, 348 Seiten.ISBN 3-453-21390-4.Übersetzung ins Deutsche von Walter Brumm.

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Ihre Meinung zu »Brian W. Aldiss: Der Malacia-Gobelin«

Beverly zu »Brian W. Aldiss: Der Malacia-Gobelin«18.03.2012
Der "Malacia-Gobelin" spielt in der fiktiven Stadt Malacia in einer ebenfalls fiktiven Renaissance. Malacia gehört zum christlich-abendländischen Kulturkreis und liegt irgendwo an der Ostküste des Mittelmeeres. Die Türken, unterstützt von Renegaten aus dem Balkan, belagern erfolglos die Stadt, deren herrschende Klasse darauf vertraut, dass sie ein Bann vor Eroberungen und Umstürzen schützt und alles immer so bleibt wie es war.
Aldiss erzählt seine Geschichte aus der Perspektive eines jungen Mannes aus einfachen Verhältnissen, der sich mit der Aristokratie einlässt, aber erkennen muss, dass er nie zu ihnen gehören wird. Wobei unser Held noch froh sein kann, am Schluss mit Enttäuschungen und bitteren Erfahrungen dazustehen.
Fazit: "Der Malacia-Gobelin" erweist sich als einer der stimmungsvollsten und in seiner aus Details der wirklichen Geschichten mit fiktiven Elementen überzeugendsten Parallelwelt-Romane, die ich gelesen habe. Trotz - oder wegen? - manchser seltsamer Eigenheiten wie dem Glauben der Menschen, sie stammen von Dinosauriern ab, hatte ich nie das Gefühl, eine "Ableitung" unserer Geschichte zu lesen. Alles war so schlüssig, als ob es die reale Geschichte wäre.
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