Todesgeil von Bryan Smith

Buchvorstellung

Todesgeil von Bryan Smith

Originalausgabe erschienen 2010unter dem Titel „The Killing Kind“,deutsche Ausgabe erstmals 2012, 352 Seiten.ISBN 3865521347.Übersetzung ins Deutsche von Alexander Amberg.

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In Kürze:

Als Rob seinen Wagen volltankt, taucht dieses sexy Gothicgirl auf und hält ihm eine Knarre an den Kopf. Sie braucht einen Chauffeur, denn sie verfolgt vier Jugendliche, die über sie gelacht haben. Offenbar will sie die abknallen. Rob kann es nicht fassen. Doch noch weniger versteht er sich selbst: Er will bei ihr bleiben, er will Sex mit ihr, er will ihr beim Morden helfen. Denn es tut gut, endlich seine Wut und Lust zu befriedigen …

Ihre Meinung zu »Bryan Smith: Todesgeil«

Alexi1000 zu »Bryan Smith: Todesgeil«09.06.2012
Bryan Smith gehört zur neuen Riege der "harten" Horror (Thriller) Autoren, die sich in letzter Zeit hauptsächlich in den U.S.A auf die Fahne geschrieben haben, den "alten" Herren wie Laymon, Ketchum etc. den Rang abzulaufen...

Gerade der Festa - Verlag tut sich da lobendwert hervor, die nicht selten grobe Kost, den geneigten Lesern verfügbar zu machen.

Bei genanntem Autor bin ich allerdings noch nicht wirklich schlüssig, was ich von Ihm halten soll.

"Hart" im üblichen Sinne ist das ganze schon, als Slasher - König tituliert spart Smith nicht mit teils wirklich drastischer Gewalt, die er dem Leser in plastischer Art und Weise vorsetzt. Vor allem im Bereich Sex, hat sich der gute scheinbar wirklich auf die Fahnen geschrieben, den so gerne genannten Hr. Laymon vom Thron zu stossen...

keine Situation ist abstrus genug, keine Gelegenheit zum schnellen Quickie wird ausgelassen, vor allem im Angesicht des "Todes" oder höchster Gefahr, werden seine Charaktere immer nochmal richtig notgeil...

leider bleibt das alles so weit weg von "Realismus", das es einfach nur noch lächerlich wirkt...und glaubt mir, da sind die Exzesse eines Laymon wirklich fast harmlos oder sogar tiefgründig dagegen...vor allem Ketchum schafft es oft, tiefes "Mitgefühl" für die Protagonisten zu schaffen...so ist das dann doch eine ganz andere Liga, und wenn man seine Vorbilder schon so gut studiert, dann sollte man nicht einfach nur plump versuchen Sie vom thron zu stossen...

die Charakterisierungen sind wie gesagt SEHR Scherenschnittartig...und in den seltensten Fällen findet man Personen in der Handlung wieder, mit denen man sich identifizieren mag.

Dabei legt der Smith das ganze oft so Bierernst an, das man kaum glauben kann, das Ihm das alles wirklich so Ernst ist...gerade dadurch geht Ihm aber was ab...

Es war jetzt mein drittes Buch von Smith, und leider muss ich sagen, das er (für mich) nicht so der "Brüller" ist...

mit zwei zugedrückten Augen 60°.
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