Falsches Grab von Charlaine Harris

Buchvorstellung

Originalausgabe erschienen 2006unter dem Titel „Grave Surprise“,deutsche Ausgabe erstmals 2009, 288 Seiten.ISBN 3423211210.Übersetzung ins Deutsche von Christiane Burkhardt.

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In Kürze:

Harper Connelly ist eine ungewöhnliche junge Frau mit einer Spezialbegabung: Sie kann Tote finden und deren letzte Augenblicke nacherleben. Diese Fähigkeit hat sie zum Beruf gemacht. Was nicht jedem gefällt, dem sie begegnet …Bei einem wissenschaftlichen Experiment auf dem Friedhof von Memphis/Tennessee macht sie eine grausige Entdeckung: In einem über hundert Jahre alten Grab liegt nicht nur eine Leiche, sondern zwei. Die Leiche eines kürzlich verstorbenen Mädchens gehört eindeutig nicht hierher!

Ihre Meinung zu »Charlaine Harris: Falsches Grab«

tassieteufel zu »Charlaine Harris: Falsches Grab«27.09.2010
Der zweite Teil um Harper Connelly schließt nahtlos an den Vorgänger an und führt Harper und ihren Stiefbruder nach Memphis,wo sie auf einem alten Friedhof an einer Art wissenschaftlichem Experiement teilnehmen soll. Zuerst läuft auch alles gut, Harper kann zu jedem Grab die Todesursache benennen, sehr zum Unglauben der Seminarteilnehmer, doch dann findet sie in einem der Gräber die Leiche eines Mädchens, das dort eindeutig nicht hingehört. Zudem stellt sich heraus, das es sich bei der Toten um ein vermißtes Kind handelt, mit deren Suche Harper schon vor über einem Jahr beauftragt worden war, deren Leiche sie aber nicht finden konnte.
Harper Connelly ist eine recht interessante Figur, aber während man als Leser im ersten Teil noch von der orginellen Idee überrascht war, weiß man nun, was einen erwartet und liest nicht wirklich etwas Neues. Der Fall zieht sich meiner Meinung nach auch etwas in die Länge und ist am Ende auch nicht wirklich überzeugend. Für einen versierten Krimileser ist bald offensichtlich, wer der Täter ist, auch wenn dessen Motiv ein wenig an den Haaren herbeigezogen ist.
Die Beziehung zwischen Harper und Tolliver bekommt einige Risse, so daß man sicher auf eine weitere Entwicklung gespannt sein kann.
Sehr irritiert bzw. gestört haben mich die Fehler in Bezug auf Harpers und Tollivers Familie. Im ersten Teil sind ihre kleinen Schwestern Mariella 9 und Gracie 11 und Tante Iona, bei der sie leben, ist die Schwester von Tollivers Vater. Im vorliegenden Band ist Mariella 11 und Gracie 9 und Tante Iona ist auf einmal die Schwester von Harpers Mutter. Sowas ärgert mich maßlos, als Leserin bin ich durchaus in der Lage mir solche Sachen zu merken, also sollte das wohl auch die Autorin oder die Übersetzerin können!
Insgesamt gesehen ist das Buch aber wieder flüssig geschrieben und läßt sich in einem Rutsch auslesen, auch wenn der Krimifall doch ein wenig zu arg an den Haaren herbeigezogen war und der Schluß letztendlich auch nicht wirklich überzeugt hat.

Fazit: wenn man von den kleinen Detailfehlern mal absieht ganz nette Unterhaltung für zwischendurch, aber dem Buch fehlt einfach die Orginalität des Vorgängers.
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