Die Trolle von Christoph Hardebusch

Buchvorstellung

Originalausgabe erschienen 2006, 700 Seiten.ISBN nicht vorhanden.

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In Kürze:


Sie denken, Sie kennen alle Völker der Fantasy? Sie haben mit Stan Nicholls’ Orks Schlachten geschlagen, sind mit den Zwergen von Markus Heitz durch unterirdische Gänge gehuscht und haben mit Bernhard Hennens Elfen das Böse besiegt. Doch tief in der Dunkelheit lauert noch etwas: Wesen, die der Schrecken vieler Legenden sind, Wesen, deren Name nur geflüstert werden darf.

Ihre Meinung zu »Christoph Hardebusch: Die Trolle«

Orlan zu »Christoph Hardebusch: Die Trolle«01.03.2014
Mit einem fröhlichem Grinsen zum Sieg
Nach den guten Rezensionen in manchen Portalen habe ich mir "Die Trolle" geholt. Entäuschung.
Die Handlung ist nachvollziehbar,aber nichts eigentlich Spektakuläres.
Der Hauptheld,rumänisch anmutend wird anläßlich seiner Hinrichtung ( Aussetzung im Wald,oha !) von Trollen befreit,die auf der Suche nach einer dubiosen Quelle ihrer Niederlagen gegen die bösartigen Zwerge sind. Es kommt in der Folge auf 765 Seiten zu Geplänkeln mit den wohl ungarisch eingefärbten Besatzern mit etlichen Abenteuern.
An sich hat das Buch seine Berechtigung,haut mich aber nicht vom Hocker. Am meisten störtmich,dass auf fast jeder Seite,oft 4 mal und mehr gegrinst ( am meisten verwendet) gelacht gelächelt wird und zwar von allem und jedem in jeder erdenklichen Lage,ob Folter oder sonszwas. Das nervte auf Dauer nur noch. Tja,tut mir Leid: Für mich sollten die Trolle bleiben,wo sie sind,unter der Erde und ihre Kumpels unter den Wlachaken gleich mitnehmen.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Sebastian zu »Christoph Hardebusch: Die Trolle«24.07.2009
Nach meiner Meinung ist diese Buch einfach fantastisch. Teilweise humorvoll, traurig und natürlich spannend. Es geht um die wahrscheinlich angsteinflössesten Wesen der Fantasie: Die Trolle.
Obwohl es hauptsächlich nur um das Volk der Wlachaken geht spielen die Trolle eine weniger wichtige Rolle. Die Trolle Druan, Pard, Anda, Roch und Zdam kommen an die Oberfläche weil sie Hilfe brauchen und sie stoßen dabei auf den wlachakischen Rebell Sten, der ihnen hilft.
Das Buch ist sehr empfehlenswert. Wen man es einmal angefangen hat so muss man weiterlesen bis es zu ende ist.
thierry14 zu »Christoph Hardebusch: Die Trolle«04.12.2006
ich finde das buch einfach nur klasse-ich empfele es jedem weiter, der zur zeit kein wirklich schönes buch zum Lesen hat. dabei finde ich die charakter äußerst ansprechend sowie ihre ständigen wechsel der sichtweisen was das buch für mich besonders spannend macht und den letzten reiz gibt, was wiederum andere bücher nicht zu geben vermögen. allerdings verhalten sich die charaktäre nicht immer besonders schlau, was ich aber keineswegs weiter schlimm finde,da so auch die spannung aufkommt.außerdem ist das buch insgesamt sehr schön zum flüssigen lesen geschrieben, was den spaß am buch natürlich nur noch verdoppelt. von mir würde das buch von 10bewertungspunkten 9-wenn nicht sogar noch ein paar zerquwetschte punkte bekommen
Tark zu »Christoph Hardebusch: Die Trolle«03.12.2006
Christoph Hardebusch ist definitiv einer der talentiertesten, deutschen Newcomer in der Fantasyliteratur. Es ist sein erstes Buch, mit dem er auf einen Paukenschlag bekannt wurde.

Zwei Liebende, die sich soviel zu sagen haben, was sie aber bisher nicht über sich gebracht haben und jetzt auseinander gerissen durch die Ursachen des Krieges. Nun die Angst, sich auf Ewig zu verlieren.

ein Volk, hässlich und grausam, das sich nicht uneigennützig einer anderen Fraktion anschliesst, letztendlich aber viel mehr tut, als man erwarten würde und dadurch wahre Grösse beweist.

Ein finsterer, ungnädiger Herrscher, der alles tut, um seine Ziele zu erreichen, jederzeit bereit, Menschenleben eines Jeden ohne mit der Wimper zu zucken, aus zu löschen

Unauffällige, scheinbar nebensächliche Charaktere, die hoffnunslose Opportunisten sind, sich aber im Laufe der Zeit weiterentwickeln und sich aber für eine Seite entscheiden, nun bereit, alles für sie zu tun.

Die Verbindung dieser Elemente schufen meiner Meinung nach ein episches Fantasyereignis. Man kann durchaus nun meinen, das ist alles schon mal dagewesen. Nicht aber in einer derart moralischen Intensität und einer grossen Nachvollziehbarkeit im Bezug auf die Handlunsgründe von Charakteren. Die Geschichte ist komplexer, als sie zunächst den Anschein hat, in der sich verschiedene Fraktionen und einzelne Protagonisten miteinander verbünden. Jeder von ihnen könnte einfach aufhörem zu Kämpfen, sich zurückziehen und dem Krieg den Laufpass geben. Aber sie machen weiter, wissend, wenn sie nichts dagegen tun, sich auch kein anderer dazu entschliessen würde. Sie haben grosse Gewissensbisse, machen sich über alles mögliche Gedanken, das macht diese Charaktere so sympathisch.

Das Buch hat für mich aber des Weiteren auch einen weiteren tiefen Sinn. Es zeigt doch, dass auch in Zeiten grösster Not und Sorge, ein Erlöser oder Retter, oder einfach nur eine Antwort, oder ein Weg sich offenbart, wenn man nur stark daran glaubt und nicht aufgibt. Sich auf den ersten Blick scheinbar oberflächliche, unfreundliche Wesen in Gestalten mit Verständnis und Verstand verwandeln können.

Das Buch übertifft meiner Meinung nach "Die Orks"und "Die Zwerge". Wer auf die beiden Bücher steht, kommt um diese hier nicht herum.
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