Lycidas von Christoph Marzi

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Lycidas von Christoph Marzi

Originalausgabe erschienen 2004, 861 Seiten.ISBN 3-453-53006-3.

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In Kürze:

Als die kleine Emily eines Nachts Besuch von einer sprechenden Ratte erhält, weiß sie, dass nichts in ihrem Leben so bleiben wird, wie es einmal war. Nicht, dass sie ein gutes Leben in dem kleinen Waisenhaus in einem Armenviertel Londons führen würde. Doch dass sie auf der Suche nach dem Geheimnis ihrer Herkunft eine phantastische Stadt unter den Straßen Londons entdecken würde und schon bald von den seltsamsten Wesen verfolgt wird – das hätte sich Emily selbst in ihren kühnsten Träumen nicht ausgedacht.

Ihre Meinung zu »Christoph Marzi: Lycidas«

PMelittaM zu »Christoph Marzi: Lycidas«31.01.2014
Emily Laing lebt im Waisenhaus von Mister Dombey, als sie eines Tages von einer Ratte angesprochen wird, die sie bittet, sich um Mara, einen der Neuzugänge des Waisenhauses zu kümmern. Kurz darauf wird Mara entführt – von einem Werwolf – und für Emily beginnt ein unglaubliches Abenteuer, in dem sprechende Ratten und Werwölfe noch die kleinste Überraschung sind, da gibt es nämlich auch noch u. a. Engel und Götter und auch um Emily selbst gibt es ein Geheimnis …

Lycidas ist ein Fantasyschmöker, wie ich sie gerne mag – dachte ich. Die Erzählung ist eine Mischung aus geschichtlichen Ereignisse, historischen Persönlichkeiten, Legenden, Mythen und Märchen, literarischen Anspielungen und sogar Religion und somit eigentlich eine interessante Sache.

Leider bin ich nach dem Lesen des Buches sehr zwiegespalten. Sicher, der Roman weiß zu fesseln (stellenweise), ist interessant allein durch die darin vorkommende Vielfalt von Wesen und baut auch eine gewisse Spannung auf. Die Spannung hat aber einen Antagonisten, der hier ziemlich oft die Oberhand gewinnt: die Langeweile. Diese Langeweile entsteht durch die Langwierigkeit der Erzählung. Christoph Marzi erzählt nicht nur sehr ausschweifend, er wiederholt sich auch gern, viele Szenen werden gleich mehrfach erzählt – und zwar ohne dass dies handlungsrelevant wäre. Und obwohl ich Zitate aus Romanen sonst vermeide, hier muss ich (aus dem rezensierten Roman selbst) zitieren: „Die Hölle sind die Wiederholungen“!

Auch sonst ist Lycidas nicht immer nach meinem Geschmack. Ich kann z. B. keinen wirklichen Zugang zu den Charakteren finden, wobei mir vor allem Emily, die Hauptfigur, oft ziemlich auf die Nerven geht. Abgesehen davon, dass sie nicht immer klug handelt (nun, sie ist noch recht jung, zunächst 12, später 13 Jahre alt), auch das ständige Problematisieren ihres körperlichen Makels wird mir schnell zu viel, auch hier schlägt Marzis Wiederholungsliebe zu. Aber auch die anderen Charaktere kommen mir nicht wirklich nahe. Am ehesten noch Mortimer Wittgenstein, Alchimist und Emilys Mentor, der als Ich-Erzähler fungiert. Zu ihm erhält man dadurch doch einen gewissen Zugang.

Wittgenstein ist zwar der Ich-Erzähler, erzählt aber auch Vieles, bei dem er gar nicht zugegen war. Das kann manchmal irritierend sein, stört aber nicht wirklich. Mehr stören könnten allerdings die vielen Sprünge. Die Erzählung springt zeitlich vor und zurück, es gibt einige Rückblenden zu Ereignissen, die vor längerer Zeit stattfanden, aber auch die aktuellen Geschehnisse werden selten chronologisch erzählt. Auch zwischen den Figuren gibt es viel Hin und Her. Da Wittgenstein nicht nur Ich-Erzähler ist sondern auch allwissender Erzähler, hat er diese Möglichkeit der Erzählung, zudem macht er des Öfteren Andeutungen, die erst viel später aufgelöst werden (manchmal hunderte von Seiten später) oder er beginnt eine Szene, die er erst viel später auflöst. Das soll wohl Spannung erzeugen, funktioniert aber nur bedingt, nervt auch hin und wieder.

Der Roman ist sehr düster und eher für Erwachsene als für Jugendliche (oder gar Kinder) geeignet. Christoph Marzi hat zudem einen Hang zum Dramatischen, oftmals zum übertrieben Dramatischen und dann wird es auch schon einmal etwas kitschig.

Lycidas ist der Beginn einer Trilogie. Ob ich die anderen Bände auch lesen würde, wenn ich sie nicht schon hätte, weiß ich nicht, wahrscheinlich eher nicht, aber so werde ich die Trilogie zu Ende lesen – und, wer weiß, vielleicht vermögen mich die anderen beiden Teile noch zu fesseln, dieser konnte es leider nicht wirklich.

Insgesamt ein Roman, den man lesen kann, aber nicht muss, für mich hat der Roman nichts Besonderes. Da er mich trotz aller Längen aber doch stellenweise fesseln konnte, vergebe ich 3 Sterne.
benfi zu »Christoph Marzi: Lycidas«25.10.2011
Schon nach wenigen Seiten war ich in der uralten Metropole London von Autor Christoph Marzi gefangen. Diese Mischung aus einer Prise Melancholie und begeisternder Phantastik überkam mich beim Lesen immer wieder. Der gewaltige Schmöker hat mir ein wunderbares Leseerlebnis bereitet. Dieser erste Band ist eigentlich in drei Bücher geteilt. In jedem Teil ziehen die Geschehnisse des vorherigen größere Kreise, so dass sich am Ende die gesamten Dinge in einem furiosem Finale zusammenfügen. Die Charaktere sind allesamt interessant geschildert und spannend eingebaut und im Gegensatz zu einigen anderen Rezesenten finde ich die zugegeben häufigen Rückblicke nicht verkehrt, um so nicht über die Vielschichtigkeit der alten Metropole und ihren Eigenarten den Überblick zu verlieren. Ich werde mir wohl die Fortsetzungen mal zulegen müssen - auf ein Wiedersehen mit Emily Laing...
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Marie S. zu »Christoph Marzi: Lycidas«20.08.2011
Ich habe "Lycidas" das erste Mal im Alter von 11 Jahren gelesen und war absolut begistert von dem Werk, ebenso, wie ich sehnsüchtig dem Erscheinen der Fortsetzung entgegengefiebert habe. Vor einigen Wochen habe ich das Buch erneut gelesen, um festzustellen, dass ich nach 6 Jahren nicht minder begeistert bin.
Ich finde nicht, dass es sich bei dem Verknüpfen mit anderen Geschichten um Abkupfern handelt. Denn diese Verbindungen fand ich besonders spannend. Nachdem ich festgestellt habe, welche anderen Geschichten großen Einfluss auf die Handlung zu nehmen scheinen, habe ich erst einmal "Das verlorene Paradies" gelesen oder über Jack the Ripper recherchiert, um vielleicht selbst zu entdecken, wohin die Reise führen könnte. Doch so leicht hat es Marzi mit seinem Ideenreichtum nicht gemacht.
Zusammenfassend kann ich nur sagen, dass dieses Buch vollkommen empfehlenswert ist: vielschichtig, interessante Charaktere, passender Handlungsort!
An den 4. Teil der Reihe habe ich mich jedoch noch nicht herangewagt, weil ich gerade Emily Laing so mochte und eine andere Hauptperson nicht so richtig in die Uralte Metropole hineinlassen möchte.
Danke, für das wundervolle Buch!
2 von 2 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
manekineko zu »Christoph Marzi: Lycidas«06.05.2011
Meine Meinung zu diesem Buch ist eigentlich eher unschlüssig. Einerseits kann ich all den Menschen zustimmen, die sich an den vielen Wiederholungen reiben, andererseits kommt gerade dadurch so mancher Witz zustande. Ansonsten ist der sprachliche Stil kein Meisterstück, aber auch sicherlich nicht zu stark zu bemängeln. Es ist ja auch kein Buch, zu dem man eine wissenschaftliche Arbeit verfassen möchte, sondern das zum Schmökern einlädt. Und das tut es auf jeden Fall.
Das London, das mich von Anfang bis Ende an eine - wenn auch sehr düstere - Schneekugel erinnert hat, gefällt mir ausnehmend gut. Genauso, wie die Interpretation und die Monster der Hölle. Einfach mal etwas Anderes. Ist es an dieser Stelle peinlich zuzugeben, dass ich Lycidas nicht sofort erkannt habe, als er sich den Mädchen anschloss? Sehr gelungene Irreführung, auch wenn man schon sehr früh hätte darauf kommen können.
Was für mich allerdings als der größte Pluspunkt für "Lycidas" spricht, ist die Hauptperson. Endlich einmal kein perfektes, nur missverstandenes Mädchen, dem alles sofort gelingt, sobald die neue, magische Welt sich für sie auftut. Emily gefällt mir schon allein deshalb, weil sie äußerlich nicht perfekt ist. Aber das Sahnehäubchen ist die etwas angenervte Art ihrem "Lehrer" gegenüber und ihr Sarkasmus.
Wie gesagt, auch für mich gibt es an dem Buch Dinge, die man hätte besser machen können. Aber ich habe keinen langen Moment gezögert, mir den zweiten Teil zu kaufen und sofort zu lesen.
unsinn zu »Christoph Marzi: Lycidas«31.03.2011
Also ich weiß nicht was ihr alle habt. Lycidas ist mein absolutes Lieblingsbuch und gerade diese Wiederholungen machen es für mich zu einem der besten Bücher, die ich gelesen habe. Vor allem die Sätze, wie z.B "frag nicht" sorgen in dieser düsteren Atmosphäre zumindest teilweise für Lichtblicke.

Zu dem abkupfern: Ich finde, wenn jemand in der Bibel und in vielen anderen Büchern liest, sich inspirieren lässt und daraus eine völlig neuartige Geschichte spinnt, so ist das keineswegs abkupfern. Und wenn daraus eine wunderschöne Geschichte entsteht, deren Atmosphäre so gut beschrieben ist, und deren Handlung unvergesslich ist, so sollte man vielleicht mal darüber reden, und nicht über Belanglosigkeiten herziehen. Auf die Gesamtform kommt es an.
Ponchman zu »Christoph Marzi: Lycidas«26.01.2011
Nach den ersten 400 Seiten hätte ich dem Buch noch 90° gegeben, aber andere Rezensenten hatten es ja auch schon beschrieben: Die Geschichte ist zu lang, es wird am Ende vieles unnötig ausgewalzt. So bekommt \\\\\\\'Lycidas\\\\\\\' nur 75° von mir, es wird am Ende einfach zäh wie Kaugummi. Was sehr sehr schade ist, da auch ich die Geschichte absolut zauberhaft finde, die Charaktere sind faszinierend; es ist eine Art Märchen für Erwachsene. Eigentlich wundervoll - aber am Ende kaputtgeschrieben.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
tassieteufel zu »Christoph Marzi: Lycidas«07.12.2010
Im Allgemeinen bin ich nicht so der große Fantasyleser, hab aber ein ziemliches Faible für das neblige viklorianische England/London, von daher war ich auf das Buch gespannt und trotz des natürlich sehr hohen Fantasyanteils wurde ich nicht enttäuscht
Die kleine Emily Laing fristet ein ziemlich kümmerliches Leben in einem Waisenhaus in Rotherhite. Nur ein alter Stoffbär und ihre Freundin Aurora machen ihr das Leben etwas erträglicher.
Als das kleine Mädchen eines Tages von einer Ratte angesprochen wird und sie diese zu ihrer Verblüffung auch noch versteht, ändert sich ihr Leben jedoch schlagartig. Noch in der selben Nacht wird ein Kleinkind aus dem Waisenhaus von einem Werwolf entführt und Emily gelingt die Flucht. Ein neues Zuhause findet sie bei dem brummigen Alchimisten Wittgenstein, der bald zu ihrem Mentor wird und Emily und ihre Freundin Aurora ind Geschehnisse einweiht, von denen
die Mädchen nichtmal zu träumen wagten. Unterhalb Londons existiert eine Art Parallelwelt, die uralte Metropole, die von gefallenen Engeln, antiken Gottheiten und jeder Menge skuriler Gestalten und Wesen bevölkert wird. In diese dunkle Welt muß Emily mit ihren Gefährten hinabsteigen, um sich auf die Spur des entführten Kindes zu begeben, das wie sich bald heraus stellt, ihre Schwester ist.
Christoph Marzi kann ganz wunderbar fabulieren, er verknüpft das reale London mit diversen Mythen, Sagen und Legenden. Christilche Mythologie kommt ebenso vor wie ägypitsche Gottheiten und selbst für Jack the Ripper findet Marzi eine ganz eigene Erklärung. Wir treffen den Golem, die gefallenen Engel, Elfen, adlige Ratten, den Gott Anubis und viele weitere Figuren aus Sagen und Märchen. Zwischen Himmel und Hölle ist quasi alles vertreten was es an Märchen,
Sagen, Mythen und Legenden gibt und wird vom Autor zu einer durchaus interessanten Mischung verwoben. Am Anfang fand ich den Schreibstil ein wenig gewöhnungsbedürftig,doch hat man sich
einmal eingelesen und auf den etwas antiquierten Sprachstil eingelassen, dann kann man nur schwer wieder aufhören.
Sehr gelungen fand ich auch die Charakterzeichnung der Figuren, weit entfernt von der so häufigen Schwarz-Weiß-Zeichnung sind Marzis Figuren vielschichtig und voller Leben, sie haben Schwächen und Fehler, keiner ist nur gut oder Böse und im Laufe der Geschichte gibt es so manche Entwicklung bei den Figuren, die überrascht.
Ein kleines Manko hatte das Buch aber für mich und zwar die vielen erzählerischen Rückblenden.
Diese erfolgten meist dann, wenn es grad besonders spannend war, so das man aus dem Geschehen herausgerissen wurde und sich erstmal in die neue Episode, die entweder in der
Zukunft oder Vergangenheit lag, einfinden mußte. Das hat für mich doch etwas den Spannungsbogen gebremst.

Fazit: eine ganz zauberhafte Geschichte voller ungewöhnlicher Figuren, gerade passend zur winterlich-nebligen Vorweihnachtszeit!
absinthefreund zu »Christoph Marzi: Lycidas«27.02.2010
Musste das Buch so lang sein?
Und dann gibt es noch Fortsetzungen?

Ich gebe zu, Christoph Marzi hat sich redliche Mühe gegeben, man merkt, es macht ihm Spaß zu schreiben, er geht darin auf und liebt seine Geschichten. "Lycidas" ist voll von Ideen und Geschichten in Geschichten, eine kunterbunte, gefährliche Welt im Untergrund Londons, die atmosphärischer kaum sein könnte. Man muss aufpassen bei diesem Buch, dass man nicht den Faden verliert bei all den Intrigen und Verwicklungen.
Aber Christoph Marzi hat es auch ein wenig zu weit getrieben...

Diese ewigen, nervtötenden Wiederholungen! (Wie war das? "Die Hölle ist die Wiederholung.")
Zum Ende hin habe ich viele Seiten einfach nur überflogen, weil so Vieles doppelt und dreifach erklärt wird, von den ständig wiedergekäuten Floskeln mal abgesehen: "Dieses Kind!", "Fragen Sie nicht.", "Es ist so eine Sache mit der Zeit.", um ein paar zu nennen. Ich habe es nicht nachgeprüft, aber ich wette, auf jeder zweiten Seite kommt ein bereits genannter Satz vor.

Merkwürdig finde ich auch die übertriebenen Hinweise und "Tribute" an andere Autoren und Werke. Ja, Herr Marzi, wir wissen, dass Sie viel gelesen haben, ja, Herr Marzi, wir wissen, dass Sie diesen Autor ganz groß finden.

Also, ich bin leicht genervt von diesem Roman und werde die Fortsetzungen wohl nicht lesen, da mir der Zeitaufwand zu groß ist für so einen Schinken, um mich doch nur zu ärgern.
Ohne die Kritikpunkte wäre es ein ganz großartiges Buch. Wie gesagt, das Schreibhandwerk hat Christoph Marzi drauf!

"Nun denn."
Lola zu »Christoph Marzi: Lycidas«30.11.2009
Hey :)
Dieses Buch ist eins der besten Bücher die ich je gelesen habe. Ich finde es absolut toll wie die Geschichte von Emily und Master Wittgenstein erzählt wird.
Besonders der Schreibstil von Christoph Marzi finde ich herforragend. Er ist ein großartuger Autor und ich habe schon alle 4 bände der Reihe gelesen. Wow !
Das Buch selber habe ich schon öfters gelesen und das mag bei mir schon was heißen, denn eigentlich finde ich es langweilig Bücher mehrfach zu lesen - jedoch nicht bei diesen Buch.
Beste Grüße
Cerridwen zu »Christoph Marzi: Lycidas«05.06.2009
Ich lese Lycidas grade selbst und ich muss meinen Vorrednern (oder besser -schreibern) leider den Vorwurf machen, dass sie leider nur die bloßen Äußerlichkeiten des Romans erkannt haben....schade für sie...

Wer sich die Mühe macht, einmal tiefer in die Praline hineinzuschmecken und sich nicht scheut schon bereits nach dem Anschlecken der Glasur Halt zu machen, dem erschließt sich die Möglichkeit eine wundervolle, bilderreiche und doch einfach zu verstehende philosophische Reise in die Welt der Menschen zu machen.....
Warum sie früher einmal anders waren, warum sie heute leider so oberflächlich geworden sind....
Ich habe schon viele, viele philosophische Sachbücher gelesen, sowie auch philosophisch angehauchte Romane und Biografien.
Kein Leseerlebnis war bis jetzt so kurzweilig und lehrreich zugleich (und zwar für große und kleinere Kinder).
Die Christoph Marzi einen "Abkupferer" nennen möchte ich eines fragen:

Gibt es in unser Zeit denn noch etwas wirklich Neues?
Wenn sie das wollen, dann sollten sie doch selbst die Feder ergreifen und es besser machen!

VlG

Cerridwen

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