Endymion - Die Auferstehung von Dan Simmons

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Endymion - Die Auferstehung von Dan Simmons

Originalausgabe erschienen 1997unter dem Titel „The Rise of Endymion“,deutsche Ausgabe erstmals 1999, 862 Seiten.ISBN 3-442-43352-5.Übersetzung ins Deutsche von .

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In Kürze:

Auf der Flucht vor den mächtigen Armeen der Kirche durchstreifen Endymion und das Mädchen Aenea die unendlichen Weiten von Raum und Zeit.

Ihre Meinung zu »Dan Simmons: Endymion - Die Auferstehung«

geronimox zu »Dan Simmons: Endymion - Die Auferstehung«28.09.2010
Eine farbenfrohe, über viele Planeten führende Space-Odyssee, die in der fernen Zukunft der Menschheit angesiedelt ist.

»Endymion - Die Auferstehung« ist der vierte und letzte Teil des Hyperion-Zyklus und sollte auch in dieser Reihe gelesen werden, da er Wissen aus den ersten Teilen voraussetzt.

Zum Inhalt: Gleich vier Mächte bekriegen sich in der Galaxis. Der Pax (der aus der katholischen Kirche [sic!] der alten Erde hervorgegangen ist), der TechnoCore (die Summe aller von Menschen geschaffenen künstlichen Intelligenzen, die sich emanzipiert haben und nun gegen die Menschen arbeiten), die Ousters (genmanipulierte, für das Leben in Vakuum und Schwerelosigkeit des Alls optimierte Menschen) und das Shrike (ein mysteriöser Dämon, der imstande ist nach Belieben durch Raum und Zeit zu springen und dessen Herkunft und Beweggründe weitgehend unbekannt sind).

Der Roman beschreibt, wie sich die junge Frau Aenea zur »Lehrerin und Erlöserin der Menschheit« weiterentwickelt - und diese letztendlich von der Herrschaft von Pax und Core befreit.

Sie erfüllt die in den »Cantos« (eine Gegenschrift zur Bibel) niedergeschriebenen Prophezeihungen, indem sie ihre Gegner, den Pax und den TechnoCore, mittels eines in ihrem Blut heranwachsenden Virus infiziert. Dieser ansteckende Virus, gleichermaßen organisch wie nanotechnisch, bricht die Macht des Pax und des Core. Alle intelligenten Lebewesen der Galaxis werden dadurch wieder zu freien Individuen.

Auf den letzten 150 Seiten des Romans werden Stück für Stück sämtliche Rätsel aus den vorangegangen Teilen aufgeklärt. Endlich werden die vielen bisher schwer einzuordnenden Vor- und Rückblenden in eine zeitlich korrekte Reihenfolge gebracht, alle Puzzleteile an ihren vorbestimmten Platz gelegt.

Der Roman ist fantasievoll und bildgewaltig geschrieben, lässt sich aber gerade dadurch nicht sehr flüssig lesen. Man muß sich sehr auf die Handlungsdetails zwischen den Zeilen konzentrieren, um nicht den Faden zu verlieren. Wenige Action-Szenen beim Aufeinandertreffen von Aeneas Gruppe und ihren Feinden runden die ansonsten ruhige Geschichte ab.

Mein Fazit: Die Auferstehung ist kein schneller Unterhaltungsroman (und das gilt für den ganzen Hyperion-Zyklus), sondern ein Werk für das man sich Zeit nehmen muss. Dafür wird man von Autor Dan Simmons mit einem Füllhorn aus Phantastik und Science-Fiction belohnt. 8/10
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