Ilium von Dan Simmons

Buchvorstellung

Ilium von Dan Simmons

Originalausgabe erschienen 2003unter dem Titel „Ilium“,deutsche Ausgabe erstmals 2004, 827 Seiten.ISBN nicht vorhanden.Übersetzung ins Deutsche von Peter Robert.

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In Kürze:

Mit diesem Buch beginnt für die Science-Fiction eine neue Zeitrechnung: „;Ilium“;, in den USA auf allen Bestseller-Listen, ist das erste große SF-Werk des 21. Jahrhunderts! Dan Simmons stellt damit – wie schon mit seinem internationalen Bestseller „;Die Hyperion-Gesänge“; – eindrucksvoll unter Beweis, dass er der bedeutendste mythenschaffende Autor unserer Zeit ist.

Ihre Meinung zu »Dan Simmons: Ilium«

Beverly zu »Dan Simmons: Ilium«17.02.2012
Nun ja. "Ilium" und seine Fortsetzung "Olympos" sind Science Fiction, weil sie in fünftausend Jahren spielen. In den Romanen geht es Troja und die olympischen Götter spielen eine wichtige Rolle. Es geht um das Leben nach dem Tode, denn ein Spezialist für Homers Werke wird von den Göttern wieder zum Leben erweckt und muss für sie den Verlauf des Krieges um Troja aufzeichnen. All dies und noch viel mehr machen Ilium und Olympos zu einem der verrücktesten Weltentwürfe und spannendsten Romanzyklen, den ich jemals gelesen haben.

Negativ zu vermerken sind nur Klischees, bei denen ich das Gefühl habe, Simmons huldigt dem US-amerikanischen Zeitgeist. So kommen die Hinterlassenschaften eines Globalen Kalifats darin vor, das mit Schwarzen Löchern die Erde vernichten wollte. Wer will in so durchgeknallten Büchern lesen, dass Christen und Juden gut, Moslems bäh sind?
Achill rettet Penthesilea vor dem Tod, nur damit sich die beiden wie zänkisches Ehepaar ankeifen. MUSSTE das wirklich sein?
Alexi1000 zu »Dan Simmons: Ilium«03.12.2010
Was Dan Simmons mit ILIUM gezaubert hat, reiht sich für mich nahtlos in die Reihe der größten Sci-Fi Romane der Neuzeit ein.
Grandios geschrieben, teils natürlich auch etwas langatmig in den detailverliebten Ausführungen.
Epochale Schlachten, die durch technische "Kniffe" ein umwerfende Dynamik entwickeln.

Ich war erst skeptisch, das Homer Epos in ein Sci-Fi Gewand gekleidet zu sehen, aber Dan Simmons hat mich mal wieder nicht enttäuscht!

Fast perfekte 95°.
Syco zu »Dan Simmons: Ilium«28.11.2008
In Ilium zeigt simmons wieder einmal sein berauschendes können aus einer ehre abgewrackten langweiligen geschichte einen spannenden roma zu erschaffen der den leser in eine welt eintauchen lässt die bar jeglicher vorstellungskraft liegt!
In der Ilium und Olympos reihe bring simmons 3 am anfang eher eigenständig wirkende geschichten gekonnt zu einer großen story zusammen die meiner meinung nach ihresgleichen sucht!
nachdem man nur Ilium alleine gelesen hat sind noch viele fragen offen und man bekommt hunger auf mehr!
daher ist Olympos pflicht!!
aber wie oben bereits erwähnt wurde bringt Olympos zwar nichts neues, aber denoch eine gekonnte fortsetzung und dient im eigentlichem sinne größtenteils der aufklärung!
wodurch Olympos besticht ist seine einfachheit, das lesen fällt einem leichter, da die ganzen namen und orte wo in den ersten 100 seiten von Ilium sehr verwirren bereits bekannt sind, aber denoch wahrt Olympos bis zum ende die spannung...
auf jedenfall (meiner meinung nach) simmons betse reihe... werde mich jetzt auf terror stürzen...

Grüße
Daniel zu »Dan Simmons: Ilium«17.04.2008
Hyperion ist gut gewesen, wegen dieser schönen Kampfzsenen..Illium spielt hier auf einen anderen Level.
Hier geht es um die Frage was ist der Mensch? Was ist die Welt? Sind Cyborgs "echte" Menschen? Und es geht um viele alte Klassiker modern in Nanotechnologie gehüllt..ich habe dieses Buch fünfmal gelesen!! und seinen Nachfolger(olympus) der Leider nicht mehr diese Menge neuer Kreativität aufbringen konnte(ehrlich gesagt auch schwer möglich, denn die Geschichte mußte im selben Universum und ähnlichen Zeiten spielen) Es gibt in dieser Geschichte einen "recycelten" Professor für Literatur(Schwerpunkt Homer), Androiden die sich Klassiker der (Literatur-)Weltgeschichte vorlesen und debattieren, "schlagfertigen" Frauen. trojanische Krieger und Atomwaffen. Quantenteleportation und deren Gefahren. Und um die Gefahr von Verbundbewußtseinen und Menschen die keine Zukunft haben, weil sie alles (dem Verstand)Mögliche erreicht haben. Und das alles wahnsinnig spannend. Kurz, es ist eines meiner, wenn nicht das liebste Buch. Und findet eigentlich in Olympus ein gutes Ende. Finde nicht das es hier einen Cliffhanger gibt, schließlich gibt es wieder Tod und Hoffnung für die (Alt-) und (Nach-)menschen..Es sei denn, es gibt nochmal ein Buch zu den Irrfahrten des Odyseus..
A.L. zu »Dan Simmons: Ilium«02.11.2006
Obwohl die Mischung an "Hyperion" erinnert - man nehme klassiche Dichtung als Bindeglied zwischen "echter" Vergangenheit und utopischer SF - kann ich mit der "Ilium"-Reihe nicht viel anfangen. Mir fehlen hier Spannung und Geheimnis und ein (origineller) roter Faden, der das Ganze zu einer interessanten Geschichte macht, deren Fortsetzung man gar nicht erwarten kann. Im Gegensatz zur "Hyperion"-Reihe schleppt diese Geschichte - Teil 3 ist wohl unvermeidlich - zuviel (trojanischen) Ballast herum. Viel Getöse, aber nichts dahinter.
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