Mr. Monster von Dan Wells

Buchvorstellungund Rezension

Mr. Monster von Dan Wells

Originalausgabe erschienen 2010unter dem Titel „Mr. Monster“,deutsche Ausgabe erstmals 2010, 400 Seiten.ISBN 3-492-27185-5.Übersetzung ins Deutsche von .

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In Kürze:

Mein Name ist John Cleaver. Ich bin 16 Jahre alt und lebe in Clayton County. Ich habe eine Mutter, eine Schwester und eine Tante. Ich mag Lesen, Kochen und ein Mädchen namens Brooke. Ich möchte das Richtige tun, um jeden Preis. Ich möchte ein guter Mensch sein.Doch das ist nur die eine Hälfte von mir.Mein Name ist Mr. Monster. Ich weise alle Anzeichen eines Serienkillers auf. Ich fantasiere über Feuer, Gewalt und Tod. Im Beisein von Toten fühle ich mich wohler als in der Nähe der Lebenden. Ich habe einen Dämon besiegt. Doch es gibt viele Dämonen da draußen. Und jeden Tag verspüre ich den Drang, erneut zu töten.

Das meint Phantastik-Couch.de: „Johns Kampf gegen Dämonen und sich selbst“87

Horror-Rezension von Eva Bergschneider

Endlich ist sie da, die Fortsetzung der Reihe um den 15-jährigen John Cleaver, der eine Passion für Serienmörder pflegt und einen Dämon in seinem Inneren beherbergt. Den Körperteile erntenden Dämon aus der Nachbarschaft konnte John stellen, jedoch nicht ohne seinen eigenen von der Leine zu lassen. Wie geht es nun weiter? Findet John in eine normales Teenagerleben zurück oder gilt es nun, sein eigenes Monster zu bekämpfen?

„Die zukünftigen Teile werden die Leser mit weiteren Monstern bekannt machen, die den Dämon des ersten Buchs regelrecht niedlich erscheinen lassen“, kündigte der Autor, der Amerikaner Dan Wells, für die Fortsetzungen seines Dämonen-Thrillers an und versprach damit nicht zu viel. Dabei fängt alles wieder harmlos an:

Nachdem John Clayton County vom Serienkiller befreit hat, könnte das Leben seinen gewohnten Gang nehmen. Doch sein eigener innerer „Mr. Monster“ ist, einmal dem Gefängnis aus Regeln und Verhaltensweisen entkommen, immer schwieriger in Schach zu halten. John kämpft weiterhin darum, ein normaler Teenager zu sein. Und was könnte normaler sein, als eine Verabredung mit dem tollsten Mädchen der Stadt zum Lagerfeuer am letzten Schultag?
Die Party am Strand endet mit dem Fund einer Frauenleiche im See. Der insgesamt dritten Ermordeten nach den Opfern des Clayton Killers. Statt fehlender Körperteile weisen diese Toten Foltermale auf.

John Cleaver unter Verdacht?

Der FBI-Agent Forman blieb nach der ersten Mordserie in der Stadt und quält seitdem John immer wieder mit Fragen nach dem vermeintlich flüchtigen Killer. Natürlich weiß er nicht, dass John den Dämon getötet und aufgelöst hat. Glaubt Forman nun an eine Rückkehr des Clayton-Killers oder an einen Nachahmungstäter? Vielleicht einen, der offensichtlich mehr weiß, als er der Polizei erzählen will? Einen, dem die Fallakten des Psychologen Dr. Neblin Soziopathie bescheinigen?

„Bin ich auf einmal ein Verdächtiger, nur weil Sie jetzt wissen, dass ich ein Soziopath bin? Ist das nicht so etwas wie Diskriminierung von Behinderten?“

John Claever konzentriert sich mehr denn je auf die Einhaltung seiner Regeln, wie: „Wenn ich schlecht über jemanden denke, schiebe ich den Gedanken weg und sage etwas Nettes über den Betreffenden.“ – was zu merkwürdig unpassenden Komplimenten führt. John Mutter, sich zwar nicht seines Dämons, aber eines psychologischen Problems ihres Sohnes bewusst, unterstützt ihn, manchmal mehr, als ihm lieb ist.

John scheint Mr. Monster – wie er seinen inneren Dämon inzwischen nennt – im Griff zu haben. Er begegnet Provokationen in der Schule mit schlauen, irritierenden Bemerkungen und geht mit seinem Mädchen Brooke aus. Und doch scheint Mr Monster immer subtilere Wege zu finden, Johns Verhalten zu kontrollieren. Der Autor entwickelt in diesem zweiten Band beide Seiten der Persönlichkeit seiner Hauptfigur, die des Teenagers und vor allem die seines inneren Dämons, konsequent weiter. Damit beschwört er mindestens genau soviel Bedrohung und Unheil herauf, wie mit der Mordserie, die Clayton County erneut heimsucht.

Die Ermordung der Frauen geschieht anfangs beinahe nebensächlich. Ab der zweiten Leiche kommt John auf die Idee, sie könnten Mahnungen an ihn sein, ähnlich denen, die er an den ersten Clayton-Killer geschickt hat. Um Mr. Monster zu beschäftigen, verfolgt John erneut einen Verdächtigen.

Nichts für schwache Nerven

Glücklicherweise folgt in den Schlusskapiteln kein zweiter Aufguss des ersten Teils „Ich bin kein Serienkiller“. Die Enthüllung des Killers kommt vielleicht nicht ganz überraschend und wurde, um der Fortsetzungsmöglichkeit willen, dicker aufgetragen, als nötig gewesen wäre. Was Dan Wells jedoch im „Mr. Monster“-Finale an Horrorszenarien und Wahn bietet, lässt den Dämon Mr. Crowleys tatsächlich harmlos aussehen. Und auch dieser Killer wird durch Johns geniale Kenntnisse in „Dämonenpsychologie“ überführt, denn auch dieser tötet aus einem bestimmten Grund und nicht einfach, weil er kann und will.

Als blutroter Faden zieht sich die Boshaftigkeit und Cleverness von Mr. Monster selbst durch diesen mittleren Teil der Serie und trägt am meisten zur beklemmend, düsteren Stimmung bei. John und sein innerer Dämon werden im Finale „Ich will Dich nicht töten“ sowohl gemeinsam gegen weitere übernatürliche Killer als auch auf Augenhöhe gegeneinander kämpfen müssen. Zudem gilt es, weitere Geheimnisse über John Cleaver, die Herkunft Mr. Monsters und seiner mordenden Artgenossen zu lüften. Reichlich Stoff also, der ein spannendes Finale verspricht.

Sprachlich ist Dan Wells seinem einfach strukturierten Stil mit intelligent-hintergründigen und schwarzhumorigen Einschüben treu geblieben, was auch „Mr. Monster“ trotz der derben Szenen zu einem flüssig lesbarem, mitunter witzigen Roman macht. Ich bin schon sehr gespannt auf den letzten John-Cleaver Thriller „Ich will Dich nicht töten“, der im Oktober 2010 im blutroten Cover daher kommt.

Ihre Meinung zu »Dan Wells: Mr. Monster«

benfi zu »Dan Wells: Mr. Monster«06.12.2016
Der Roman 'Mr. Monster' ist eine Fortsetzung des Erstlings um den Jungen John Cleaver; jedoch sind beide Bände in sich abgeschlossen. Es empfiehlt sich aber nicht nur der Historie wegen, zuerst 'Ich bin kein Serienkiller' zu lesen. Der Autor Dan Wells hat mit dieser Reihe schon außergewöhnliche Romane in die Buchhandlungen gebracht. Seine Hauptcharaktere ist ihm vorzüglich gelungen; dessen Denk- und Handlungsweisen im Umgang mit seinem teuflischen zweitem Ich fesseln Leser, welche gerne auch mal über den normalen Thriller-Tellerrand hinaus schauen und eine Schippe Phantastik willkommend annehmen. Denn dies ist schon ein Voraussetzung, wenn man Gefallen an Wells' Veröffentlichungen der 'Serienkiller'-Reihe haben will. Der zweite Band ist allerdings innerhalb der ersten beiden Drittel ein wenig wiederholungs-behaftet. Aus Sicht von John analysiert dieser immer noch die vergangenen Erlebnisse. Interessant sind allerdings seine 'normale' Weiterentwicklung sowie den schon erwähnten täglichen Kampf mit Mr. Monster beschrieben. Die neuen Morde rangierten im Vergleich zum vorherigen Roman etwas am Rande. Da klemmte sich der Junge John regelrecht in den Fall. Im letzten Drittel wendet sich das Blatt aber schlagartig und reißt den Leser hinein in die Lasterhöhle eines Serienmörders. Da wird der vorliegende Lesestoff hier und da auch schon mal etwas heftiger. Der Gegner, auf den ich natürlich gar nicht nähere eingehen möchte, birgt doch so manch überraschende Fähigkeiten und diese Mischung bringt beim Lesen das Mitfieber-Blut zur Wallung. Ich finde, dass der Autor zum rechten Zeitpunkt den Hebel umgelegt hat und auf ein rasantes Ende zusteuerte, was den Roman seinem Vorläufer fast ebenbürtig macht - aber jedoch nur fast...
83°
Maren78 zu »Dan Wells: Mr. Monster«05.11.2015
Bei "Mr.Monster" handelt es sich um den zweiten Band einer Triologie von Dan Wells. Obwohl ich den ersten Band nicht gelesen habe, viel es mir nicht schwer mich schnell zurecht zufinden.

Hauptperson ist ein 16-jähriger Junge John Cleaver! John ist Soziopath und immer hin und her gerissen zwischen Gut und Böse. Im ersten Teil hat John wohl einen Dämon getötet, der vorher sein Umwesen in Clayton County getrieben hat. Doch nun passieren plötzlich wieder unheimliche Morde. Nur John ist sich sicher das diese nichts mit den vorherigen zu tuen haben, denn den Dämon hat er ja eigenhändig umgebracht. Um mehr über die Morde zu erfahren , versucht er Agent Forman auf seine Weise zu helfen.

Außerdem schafft es der Junge nur schwer, das Monster in ihm ruhig zu halten. Seine selbstauferlegten Regeln hält er schon nicht mehr ganz so ernst ein und die Jagd nach dem neuen Mörder gibt dem Monster in ihm ebenfalls neue Nahrung. Plötzlich jedoch kommt es zu einer Wendung.

Sicherlich habe ich schon bessere Thriller gelesen! Teilweise war das Buch doch etwas sehr von der Realität entfernt. Jedoch hat mich diese Mischung zwischen Thriller und Fantasy neugierig auf mehr gemacht. Ich bin gespannt auf den dritten Band der Trilogie.
jule zu »Dan Wells: Mr. Monster«13.10.2011
"Mr. Monster" ist der zweite Band einer dreireihigen Bücherserie. Fortsetzungen finde ich persönlich immer sehr gut, denn man kennt die Charaktere und ihre Vorgeschichte. In dem Vorsetzungsteil werden die „alten“ bekannten Personen aufs Neue beschrieben. Für Leser, die den ersten Teil kennen, sind die Wiederholungen fast langweilig, aber der Autor möchte sicherlich das Leser, die mitten in der Reihe einsteigen, die Handlungsgänge richtig versteht. Ich persönlich finde die Wiederholungen gut, denn manchmal vergisst man kleine Details.


Zum Inhalt muss ich als Erstes sagen: Ich hatte nach Beenden des Buches so eine Angst!!! Dieses Buch ist das zweitschlimmste Buch was ich bis jetzt gelesen habe.

Die Handlungen und die Geschehnisse im hinteren Teil des Buches sind grauenvoll und sichern einen hohen Nervenkitzel. Allein die Vorstellung, in einer Wand eingemauert zu sein, lässt mich jetzt noch nachts vorm einschlafen erschauern.


Es erinnert ein wenig an die Filme SAW, wobei ich mir die Filme nie angucken würde, was ich an Büchern lese.


Alles in Allem kann ich das Buch und auch die ganze Reihe sehr empfehlen.
KitKatKati zu »Dan Wells: Mr. Monster«02.01.2011
Meine Meinung:
Die Geschichte schließt direkt an den ersten Teil an und ist ohne dieses vorher gelesen zu haben, nicht zu empfehlen. Es handelt sich um eine Trilogie wie sie sein sollte, eine lange Geschichte, in drei in sich Abgeschlossene, aber miteinander verwobene Teile geteilt. Die Hauptcharaktere werden zwar noch mal Aufgegriffen und beschrieben, aber die Ereignisse aus dem ersten Teil werden nur noch mal angerissen und nicht näher drauf eingegangen.
Wieder bekommt man die Geschichte als art Tagebuch von John Cleaver zu lesen. Bis auf die Handlung an sich hat sich nichts zum ersten Teil verändert, immer noch Kämpft John gegen sein inneres Ich -Mr. Monster- an und immer noch hat er ein Krankhaftes Interesse an Leichen und daran Menschen zu quälen. Um die Story voran zu Treiben taucht natürlich wieder ein neuer Dämon auf, auch diesmal wieder in Menschengestalt und völlig überraschend entlarvt. Nun muss John also gegen 2 Monster Kämpfen.
Seine Gedanken und Gefühle wiederholen sich viel aus dem ersten Buch und selbst wenn ich nicht beide so kurz nach einander gelesen hätte würden mir die Teilweise identischen Sätze und Gefühlsregungen auffallen.
Der 2.Teil schafft es jedoch, trotz großer Ähnlichkeit (vom Ablauf-Aufbau) zum 1.Teil, die Spannung wesentlich schneller aufzubauen und um einiges mehr Thriller durchscheinen zu lassen.
Da dieses Thriller-Reihe auch Fantasy Elemente beinhaltet kann man nichts gegen die Unglaubwürdigkeit der Geschichte sagen, denn in der Welt der Fantasy sind uns nun mal keine Grenzen gesetzt und als Fantasy-Thriller finde ich die Geschichte bisher sehr gelungen. Zum Ende hin wird es ein bisschen absehbar worauf die Trilogie hinauslaufen wird, aber ich bin trotzdem gespannt wie all die offenen Fragen, die ich noch habe, in einem Buch beantwortet werden sollen.
Von den Fantasy-Elementen, die mich völlig in ihren Bann ziehen, mal abgesehen ist es zur Abwechslung auch mal echt interessant ein Buch aus der sicht eines Psychopathen zu lesen, die ständigen Monologe und Kämpfe gegen das eigene Ich sind zwar stellenweise langweilig, weil sie sich aus dem 1.Buch wiederholen, aber trotzdem immer wieder faszinierend, wie muss das wohl sein ein solches Buch zu schreiben...

Fazit:
Ich warte noch auf einige Antworten auf meine Fragen und bin daher sehr gespannt auf den Abschluss dieser Trilogie, wenn die Reihe nun noch einen Krönenden Abschluss bekommt, dann kann ich diese Reihe nur jedem mit starken nerven und viel Fantasy empfehlen.
Marius zu »Dan Wells: Mr. Monster«17.05.2010
Das Monster in mir

John Cleaver ist anders als all die anderen Teenager in seiner Stadt – denn frei nach Goethe schlagen zwei Herzen in seiner Brust: Da ist zum Einen der 16-jährige John, der gerne mit seiner Angebeteten Brooke eine Beziehungen anfangen möchte und ein ganz normaler Junge ist – und da ist zum Anderen Mr. Monster, der sich nach Töten, Gewalt und Feuer sehnt. Diese beiden konträren Persönlichkeiten kämpfen in John um die Vorherrschaft und so muss John seine ganze Willenskraft aufbieten, um Mr. Monster ganz tief in sein Innerstes zu verbannen.
Nachdem er im Vorgängerband bereits einen Dämon zur Strecke brachte, sieht er sich auch diesmal wieder mit einer übernatürlichen Mordserie in seiner beschaulichen Heimatstadt Clayton Country konfrontiert. Anscheinend war der Mörder aus „Ich bin kein Serienkiller“ nicht der einzige …
Leider kenne ich den Vorgängerband zu „Mr Monster“ von Dan Wells nicht und startete so ohne Vorwissen in das Abenteuer hinein, was allerdings nicht weiter schlimm ist, da die Vorgänge aus dem ersten Band ausführlich erläutert werden.
Ich hatte mit dem Buch diverse Schwierigkeiten, was bereits mit der Einordnung in ein Genre begann: Ist das Buch ein Thriller mit Phantastik-Elementen oder handelte es sich bei „Mr. Monster“ um ein Fantasybuch mit Thrillerzügen? Ich tendiere eindeutig zu letzerem, da das Buch nicht zuletzt bei Piper unter der Sparte „Piper Fantasy“ läuft und die ganze Handlung übernatürlich ist. Monster und Mörder bestimmen die Handlung und John ist auch nicht ganz von dieser Welt, weswegen nur der Bereich Fantasy dafür in Frage kommt.
Ich erwartete mir von dem Buch eine spannende Thrillerhandlung, die ich von Dan Wells nur zum Teil geliefert bekam. Beim Durchlesen des Klappentextes erwartete ich einen jüngeren „Dexter“, der neben seinem Job als Bestatter auch als Killerjäger unterwegs ist, doch das ganze Buch hindurch blieb mir der Junge John unsympathisch, weswegen ich nicht ganz traurig war, das Buch wieder aus den Händen legen zu können!
Fazit: Da mir die Geschichte zu sehr in den Bereich Fantasy abglitt und ich mich mit den Personen nicht allzu sehr identifizieren konnte, bekommt das Buch von mir nur 3 Sterne!
Bellexr zu »Dan Wells: Mr. Monster«12.05.2010
Die Welt aus Sicht eines Soziopathen

Nach einer Mordserie, die Clayton County in Atem gehalten hat und genauso plötzlich abbrach wie sie anfing, kehrt langsam wieder Ruhe in die Stadt ein. Hier in Clayton lebt auch der 16-jährige Schüler John Cleaver, zusammen mit seiner Mutter April über einem Leichenschauhaus. Doch eines Tages beginnt das Morden wieder. Treibt ein neuer Serientäter sein Unwesen in Clayton County? John lassen die Morde an den jungen Frauen keine Ruhe und er versucht wieder einmal selbst, den Mörder zu stoppen.

John bezeichnet sich selbst als einen Soziopathen, der für sich selbst Regeln aufstellt, wie z. Bsp. Du sollst keine Tiere töten oder ich werde nichts verbrennen. Im Fachjargon nennt man dies antisoziale Persönlichkeitsstörung. Mit diesen aufgestellten Regeln versucht John mit allen Mitteln, den „bösen Teil“ in ihm, den er als Mr. Monster bezeichnet, in Schach zu halten.

Der zweite Teil der Trilogie wird aus Sicht von John erzählt. So erhält man gleich zu Anfang einen sehr guten Einblick in seine Psyche, der Dan Wells sehr viel Raum in seinem Thriller einräumt. Diese Erzählungen über die Gedankenwelt von John sind besonders für Leser informativ, die den ersten Teil „Ich bin kein Serienkiller“ nicht gelesen haben. So erhält man noch mal einen kurzen Abriss über die Geschehnisse im ersten Teil und lernt auch John und seine kleine Welt besser kennen.

Es dauert etwas, bis ersichtlich wird, in welche Richtung der Thriller sich entwickelt und anfangs gleicht das Buch eher den Erzählungen eines sozial gestörten Jungen, der mit Hilfe seiner vielen Regeln versucht, seine Leben als Soziopath zu meistern. Doch wie aus dem Nichts nimmt der Thriller eine wirklich überraschende Wendung und die Spannung zieht extrem an, die bis zum Schluss auf sehr hohem Niveau bleibt.

Der Schreibstil von Dan Wells ist zu jeder Zeit sehr fesselnd, flüssig und unterhaltsam. Allerdings sind seine Beschreibungen der Einbalsamierungen einiger Leichen nicht unbedingt jedermanns Geschmack und sehr ausführlich gehalten. Wobei er sich bei den Folterungsszenen eher zurückhält und hier der Fantasie des Lesers mehr Platz einräumt.

Fazit: Ein gelungener 2. Teil, der der Person John Cleaver viel Raum lässt und sich erst zur Mitte hin zu einem nervenaufreibenden Horrorthriller entwickelt.
strangegirl29 zu »Dan Wells: Mr. Monster«11.05.2010
Neues aus der Psyche des John Cleaver

Der zweite Teil der Trilogy von Dan Wells, welcher wieder einmal gekonnt Genres hat ineinander fließen lassen, so findet man einen Mix aus Thriller, Fantasy und Mistery.

Die Einblicke in die Psyche von John sind grandios, gewürzt mit einer Prise Humor verleitet es trotz der teilweise düsteren Atmosphäre die das Buch schafft zum schmunzeln.

Seine zwanghaften Verhaltensweisen werden super beschrieben, ebenso seine fehlende Emphatie und seine Vorstellungen was er mit Brooke alles gern anstellen würde, und zudem gibt es natürlich die ein oder andere Leiche welche John in seinen Bann zieht.

Teilweise hat es mich etwas an die Gedankengänge des Dexter Morgan erinnert, John könnte sicher gut in seine Schule gehen ;-)

Dieses Buch ist eine klare Empfehlung !!!
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