Entwicklungskrieg von David Brin

Buchvorstellung

Entwicklungskrieg von David Brin

Originalausgabe erschienen 1987unter dem Titel „The Uplift War“,deutsche Ausgabe erstmals 1990, 940 Seiten.ISBN 3-453-03896-7.Übersetzung ins Deutsche von Gottfried Feidel.

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In Kürze:

Im selben Universum angesiedelt wie seine großen Romane „Sundiver“ und „Startide Rising“ geht es dem Autor auch hier um die gewaltige gentechnische und pädagogische Aufgabe, an halbintelligenten Rassen, die das Zeug zur Höherentwicklung haben, ein sog. Lifting vorzunehmen, um sie einzuführen in die Gemeinschaft der intelligenten und raumfahrenden Rassen der Galaxis. Dieses Lifting geschieht unter der strengen Kontrolle der entwicklungsgeschichtlich ältesten Rassen, die den Prozeß überwachen und die Abschlußprüfung durchführen. Was den Menschen mit den Neodelphinen bereits gelungen ist, steht mit Neoschimpansen dicht vor dem Abschluß. Das Lifting-Projekt wird auf dem Planeten Garth durchgeführt. Da wird der Planet überraschend von den Gubrus angegriffen und besetzt, die die Menschen beschuldigen, sich nicht an die Regeln zu halten und illegales Lifting zu betreiben. Die Gubrus, eine raumfahrende Vogelrasse, versuchen so, ihren Machtbereich auf Garth auszudehnen und die Menschen in Mißkredit zu bringen. Doch die Menschen können sich nicht nur der Hilfe ihrer Neoschimpansen sicher sein, sondern auch des timbrimischen Gesandten auf Garth, Uthacalthing, und seiner Tochter Athaclena, Angehörigen einer sehr alten galaktischen Rasse, die den Menschen wohlgesonnen ist.

Ihre Meinung zu »David Brin: Entwicklungskrieg«

Michael Zöllner zu »David Brin: Entwicklungskrieg«14.08.2016
Hier erdrückt der Umfang die Geschichte. Es ist eine ambitionierte Geschichte aber nicht so dynamisch als das Sie fesseln könnte. Und es geht auch nicht weiter mit den Erkenntnissen über die Zusammenhänge in der Geschichte des Upliftuniversums.

Allerdings ist es interessant in die Kultur einer Galaktikerrasse kennenzulernen. Aber dieser Teil
ist nicht sehr Umfangreich. Nun nimmt die Handlung dann irgendwann doch fahrt auf.

Aber sie wirkt weiter sehr künstlich.
Gert zu »David Brin: Entwicklungskrieg«11.02.2015
ich habe einige bücher von brin mit vergnügen gelesen und mich auf das vorliegende gefreut.
ich bin jedoch sehr enttäuscht! die charaktere sind übertrieben naiv dargestellt (und das betrifft nicht nur die neoschimpansen), durch die detaillierte, in die tiefe gehende, erzählweise wird dieser effekt noch zusätzlich verstärkt. außerdem zieht sich die handlung dadurch endlos, was mich nicht stören würde, wenn sie seiten nicht mit inhaltsleeren und zur handlung beziehungslosen gedanken gefüllt werden würden. bis über seite 200 habe ich mich durchgekämpft – dann war schluss!
dazu kommt noch, dass in der neuauflage von 2014 ein paar – ich kann es nicht anders bezeichnen – dumme, offensichtlich gedankenlose, übersetzungsfehler enthalten sind, was den lesegenuss ebenfalls beeinträchtigt.
mit diesem buch hat sich brin, meiner meinung, etwas übernommen. schade!
Beverly zu »David Brin: Entwicklungskrieg«02.03.2012
Die Menschen haben den Schimpansen nicht nur zu Intelligenz verholfen, sondern Schimpansen leben auch auf einem eigenen Planeten. Da sie eine sehr junge Spezies sind, unterliegen sie noch vielen Einschränkungen und Reglementierungen. Das macht das Leben eines Nicht-mehr-Affen schon kompliziert genug. Zu allem Übel treten auch noch Außerirdische auf den Plan, die meinen, alles besser machen zu können als die Menschen und ihnen deshalb die Kontrolle über das "Lifting" der Schimpansen entreißen wollen.

Wie schon "Sternenflut" machen die Besonderheiten des Uplift-Universums "Entwicklungskrieg" zu einem Roman, der sich besser lesen lässt als gängige Space Opera.
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