Sternenflut von David Brin

Buchvorstellung

Sternenflut von David Brin

Originalausgabe erschienen 1983unter dem Titel „Startide Rising“,deutsche Ausgabe erstmals 1985, 652 Seiten.ISBN 3-453-06613-8.Übersetzung ins Deutsche von Rainer Schmidt.

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In Kürze:

Woher stammen unser Bewusstsein und unsere Intelligenz? Die überraschende Antwort: In einem von zahllosen Lebensformen bewohnten Universum hilft jeweils eine Spezies einer anderen auf die nächste evolutionäre Stufe. Der anregendste und spannendste Beitrag, den die Science Fiction bisher zum Thema Evolution geleistet hat. Mit einem Vorwort von Charles Sheffield.

Ihre Meinung zu »David Brin: Sternenflut«

Michael Zöllner zu »David Brin: Sternenflut«14.08.2016
Das ganze ist ein sehr schneller und actionsreicher Roman der mit hoher Geschwindigkeit so ziemlich alle Aspekte einer Raumschlacht durchspielt und daraus ein Universum erklärt...Und was für ein Universum!
Das konsequent durchdachte Universum einer generativ - evolutionär - intergalaktischen Erziehungsdiktatur.
Das gesamte Leben von 5 Galaxien einem Kult unterworfen. und eben auch seinen interpretationen1jEDER IST SEINEM Förderer UNTERWORFEN. Bis auf die welche keinen haben und denen wird es nicht leicht gemacht.

Wir Menschen sind so ein Volk! Und wir selbst wollen mitmischen und Förderer für andere werden und das Universum erforschen. Und dann gibt es so was wie des Erdenmannes schwere Bürde......

Unsere Schützlinge sind Schimpansen und Delfine. und das macht es spannend. Auf den gemeinsamen Raumreisen erschüttert der Forschergeist und der Zufall den Galaktischen Frieden.

Allerdings ist eines Merkwürdig... die anderen Zivilisationen hatten unendliche Zeit um sich zu optimieren und wir spielen nach ein paar Jahrhunderten auf Augenhöhe und mit Überlegenheit.

Was einen gewissen Witz hat, ist die Abwesenheit einer Antwort auf die Zentralen Fragen die die eigentliche Handlung des Buches auslösten. Ein Feuerwerk und gute Unterhaltung und der Erhalt des Spannungsbogens gelingen bis zur letzten Seite.
R.Daneel zu »David Brin: Sternenflut«22.12.2014
Zu Beginn, so fand ich, klang die Idee, dass Tiere auf der gleichen Stufe sind wie die Menschen, nett. Vor allem aber hat mir das Cover gefallen. Wie so oft bei dickeren Büchern braucht man eine gewisse Zeit, immerhin kann ja noch viel passieren...aber...ganz ehrlich, ich habe selten ein so langweiliges Werk gelesen wie dieses. Er könnte zig (viel, viel) bessere Bücher schreiben, der Eindruck dieses Buches hinterlässt grundsätzlich eine kleine Enttäuschung zurück (leider, ich liebe dicke Schinken). Die Delphine haben eigene Gedichte die der Schreiber einbinden wollte, aber anstatt dass die Handlung weitergeht, verliert er sich in Seitenlangen Erklärungen, warum die Tiere so sind wie sie sind, was mit der Geschichte irgendwie überhaupt nichts zu tun hat, leider völlig überflüssige Infos die das Buch extrem in die Länge ziehen, denn verständlich oder sinnvoll sind hier Fremdwörter. Ich habe nach 400 Seiten aufgegeben und werde wahrscheinlich nie mehr ein Buch von ihm kaufen. Wie die 83 Punkte zustande kamen ist mir ein Rätsel, zumal ich noch manch "schlechtes" Buch sehr mag (Lucky Starr von Asimov zB). Ich Rate grundsätzlich von diesem Buch ab, es ist schlicht zu kompliziert und Brin schafft es nicht, Spannung aufzubauen, eher im Gegenteil: denkt man, man habe nun eine 30-Seiten Passage endlich überstanden (mit unnötigen Informationen die nichts zur Sache tun), kommt schon die nächste, erstaunlicherweise noch langweiligere Passage...schade, habe viel, wahrscheinlich zu viel, erwartet...
waste zu »David Brin: Sternenflut«03.08.2014
Ich war von dem Buch sehr enttäuscht, da es ihm nicht gelang, mich zu fesseln. Es sträubte sich regelrecht gelesen zu werden.
Der Zugang wurde mir durch die Delphine sehr erschwert, die den Großteil der Besatzung und der Führungsspitze ausmachen. Sie haben Namen wie Takkata-Jim, Heureka-Pete, K'tha-Jon, Tsh't oder Sah'ot und sprechen gerne in Haikus (Japanische Gedichtform).
Zudem wurden gleich noch neue Worte für "Mann" und "Frau" eingeführt. "Frau" heißt hier "Fem" und ein "Delphin" heißt "Fin".
Diese Hürden müssen nicht sein und lassen die eigentlich gute Story verblassen.
Beverly zu »David Brin: Sternenflut«02.03.2012
Die Menschen und die Delphine, denen die Menschen zu voller Intelligenz verholfen haben, sind nach kosmischen Maßstäben junge Spezies, die von den "Alteingesessenen" mit einer Mischung aus Herablassung betrachtet werden. Doch dass ältere Spezies nicht immer weiser sind, zeigt sich, als ein Raumschiff der Menschen auf ungewöhnliche Artefakte stößt. Alles, was in der Galaxis Rang und Namen hat, will Menschen und Delphinen die Funde entreißen, um sie für sich zu behalten.

Soweit ist "Sternenflut" Space Opera, aber keine Space Opera wie all die anderen. In dem Roman entwickelt Brin mit dem Uplift-Universum die Vision einer interstellaren Zivilisation, in der nichts so viel zählt, wie aus halbintelligenten Arten intelligente Spezies zu machen, die zu einem Teil dieser Zivilisation werden.
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