Die letzte Schlacht von David Falk

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deutsche Ausgabe erstmals 2016, 480 Seiten.ISBN 3-492-28073-0.

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In Kürze:

Athanor ist der letzte Mensch Ardaias. Er überlebte Drachen, Untote und erlitt schwere Verluste. Doch niemals dachte der zynische Krieger daran, klein beizugeben. Nun tritt Athanor in seinen letzten, großen Kampf gegen den Dunklen an. Und nicht nur die Menschheit steht auf dem Spiel …Nach der Zerstörung des Ewigen Lichts versuchen Athanor und seine Freunde verzweifelt, die Welt vor der Herrschaft des Dunklen zu retten. Ein Bündnis mit den Chimären verspricht Hoffnung, doch während Athanor das Tor des Totenreichs sucht, sammeln sich übermächtige Gegner, um die Lebenden in einer letzten großen Schlacht zu vernichten. Kann die Menschheit ihr Schicksal noch abwenden? Oder wird die Welt für immer von Finsternis verschlungen werden?

Ihre Meinung zu »David Falk: Die letzte Schlacht«

PMelittaM zu »David Falk: Die letzte Schlacht«12.03.2017
Nach der Zerstörung des Ewigen Lichts herrscht Verzweiflung unter den Elfen, und als weitere Untote nahen, beschließt deren Ältester, Peredin, die Heimat zu verlassen, denn es muss noch ein weiteres Ewiges Licht geben … Die Menschen um Athanor schließen sich an, Athanor selbst jedoch hat ein anderes Reiseziel …

Hier ist er also nun, der Abschlussband der Reihe um den „letzten Menschen“ Athanor, lang ersehnt, aber auch gefürchtet, bedeutet es eben auch den Abschied von einer sehr gelungenen Geschichte und geliebten Charakteren. Um es schon vorwegzunehmen: David Falk ist es gelungen, Athanors Geschichte mehr als zufriedenstellend zu Ende zu bringen, nicht jeder mag das Ende gutheißen, für mich ist es allerdings ein Ende, das nicht nur zur Geschichte, sondern auch zu Athanor passt, es macht das Ganze rund und lässt einen angemessenen Abschied zu.

Der Autor erzählt aus mehreren Perspektiven wie gewohnt bildhaft und spannend, das Kopfkino springt sofort an und lässt einen das Geschehen regelrecht miterleben. Dazu bei tragen auch die sehr gut ausgearbeiteten Charaktere, die alle einzigartig sind. Es gibt keine Schwarz-Weiß-Zeichnung, nahezu jeder Charakter hat Stärken und Schwächen, gute und schlechte Seiten und hadert schon einmal mit sich und der Welt. Manche lassen sich schwer einschätzen, nicht nur von ihren Mitcharakteren, sondern auch vom Leser, und man kann nie vor Überraschungen sicher sein. Auch dass ein Charakter überlebt, ist nie sicher, und so muss man sich auch hier von dem einen oder anderen verabschieden – dafür taucht aber auch mancher auf, mit dem man nicht (mehr) gerechnet hätte.

Wie immer ist der Roman gut ausgestattet: Ein Cover, das perfekt zu den Covern der Vorbände passt, eine Karte von Timo Kümmel und ein Personenregister im Anhang.

Bei mir war es Liebe auf den ersten Blick, bereits den ersten Band der Tetralogie, David Falks Debüt, las ich mit großem Genuss, und diese Liebe blieb bis zum Schluss erhalten. Umso gespannter bin ich nun auf den nächsten Roman des Autors, an dem er schon arbeitet, über den aber noch gar nichts bekannt ist.

Athanors Geschichte ist eine der besten Fantasygeschichten, die ich bisher gelesen habe, das hohe Niveau wird bis zum Ende gehalten, die Geschichte istz nie langweilig und es werden immer wieder Überraschungen geboten. So kann ich auch für den Abschlussband wieder volle Punktzahl geben und eine Leseempfehlung für die ganze Reihe.
louella2209 zu »David Falk: Die letzte Schlacht«26.08.2016
Inhalt:

Das Ewige Licht ist zerstört und das Tor zum Schattenreich geöffnet. Grausame Geschöpfe, Untote und Diener des Dunklen bedrohen die Welt von Athanor und seinen Gefährten. Sie überstanden die Übermacht der Drachen und die Invasion der Wiedergänger. Doch nun stehen sie vor der letzten alles entscheidenden Schlacht um die Bedrohung abzuwenden. Athanor muss sich nicht nur in seiner Welt, sondern auch im Totenreich beweisen. Dort erhält er unerwartete Hilfe. Der Kampf gegen den Dunklen hat begonnen und das Schicksal der Lebenden und der Toten liegt in Athanors Händen. Nun gilt es das Menschen, Elfen, Chimären, Drachen, Trolle und Zwerge ein Bündnis schaffen um die übermächtige Armee aus dem Schattenreich zu bezwingen.

Meine Meinung:

An diesen letzten Teil bin ich mit gemischten Gefühlen herangegangen. Freude, große Erwartungshaltung und Wehmut das diese grandiose Fantasy-Reihe nun ein Ende finden soll. Meine hohen Erwartungen wurden jedenfalls weit übertroffen und wenn man nach den drei Vorgängern denkt, das eine Steigerung nicht mehr möglich ist, der wird eines Besseren belehrt.

Der Autor David Falk vollendet hier seine Paradedisziplin die subtile Art der Erzählkunst vereint mit einer unvergleichlichen Mischung aus düsterem Setting, raffiniert ausgefeilte Charaktere, bombastische Schlachten, Zynismus und trockenen Humor. Ein wahrhaft episches Finale mit einem Wiedersehen alter lieb gewonnener, sowohl auch verhasster Figuren und jede Menge neuer Gesichter. Sehr schön dabei fand ich, das David Falk sich nicht zu sehr auf seinen Held Athanor fokussiert, sondern auch die anderen Protagonisten tragende Rollen einnehmen und viel Herzblut in die Erschaffung von unverwechselbaren Persönlichkeiten und eindrucksvollen Schauplätzen einfließt.

Die Story lässt dem Leser kaum Zeit zum Luft holen. Die Handlung wird im Verlauf immer mehr von ihrer eigenen Dynamik getragen und entwickelt dabei eine solch starke Sogkraft, das es kaum möglich ist, diesen Roman aus der Hand zu legen.


Von mir gibt es die volle Punktzah 100 Prozent und eine glasklare Leseempfehlung, nicht nur für Fantasy-Fans, sondern für alle die komplexe und raffiniert konstruierte Unterhaltung schätzen. Ganz großes Kino und Fantasy auf hohem Niveau. Bitte mehr davon!
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