Das Armageddon-Vermächtnis von David Weber

Buchvorstellungund Rezension

Originalausgabe erschienen 1993unter dem Titel „The Armageddon Inheritance“,deutsche Ausgabe erstmals 2006, 459 Seiten.ISBN 3-404-23301-8.Übersetzung ins Deutsche von Ulf Ritgen.

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In Kürze:

Colin MacIntyres Leben als NASA-Astronaut war vielleicht nicht aufregend gewesen, aber wenigstens in geordneten Bahnen verlaufen. Doch Colin wurde für Größeres auserkoren: Nachdem ein uraltes, intelligentes Raumschiff ihn entführt und zu seinem Kommandanten bestimmt hatte, erhielt er den Auftrag, eine 5000 Jahre alte Meuterei zu zerschlagen. Anschließend musste er eine außerirdische Spezies abwehren, die alles intelligente Leben in der Galaxis auslöschen wollte. Man kann Colin kaum verdenken, dass er sich unter Druck gesetzt fühlt. Eines weiß er jedoch noch nicht. Was er bisher erlebt hat, war nur der Anfang …

Das meint Phantastik-Couch.de: „Space Opera, wie sie E. E. Doc Smith gefallen hätte“50

Science-Fiction-Rezension von Carsten Kuhr

Für den NASA-Piloten Colin Mclntyre begann alles damit, dass er zu einem Beobachtungsflug über den Mond aufbrach. Als Dahak, ein semi-intelligentes, gut 50000 Jahre altes Raumschiff, das sich als unser Mond tarnt, ihn einfängt und zu seinem neue, Kapitän beruft, ahnt er noch nicht, dass er es nicht nur mit auf der Erde untergetauchten Meuterern, sondern auch mit dem uralten Feind des untergegangenen vierten Imperiums zu tun bekommen wird.

Mclntyre hat so seine Bedenken, ob er für den Job der richtige ist. Doch Dahak hat definitiv die richtige Wahl getroffen. Noch vor Ende des zweiten Bandes der Trilogie hat Colin die Rebellen, die seit Jahrtausenden die Geschicke der Menschheit beeinflussten, besiegt, die Erde zu einer schlagkräftigen Einheit gegen den Feind, die Achuultani, geeint und sich aufgemacht, das vom Bürgerkrieg zerfallene vierte Reich mit sich selbst als Herrscher aus den Ruinen wieder auferstehen lassen. Ganz nebenbei hat er geheiratet und Zwillinge gezeugt. Als die Achuultani die Erde angreifen, müssen sie erkennen, dass dieser Gegner nicht ganz so einfach zu besiegen ist wie erwartet, das wiederauferstandene Imperium wehrt sich, und das mächtig …

Space Opera klassischer Prägung – oberflächlich, stereotyp aber herrlich spannend

Space Opera klassischer Prägung, so könnte man die ersten beiden Romane der Dahak Trilogie überschreiben. Das Grundmuster ist von PR bekannt, K.-H. Scheer hätte ebenso wie E. E. „;Doc“; Smith seine Freude an den Büchern gehabt. Es wird geballert, was das Zeug hält, salopp ausgedrückt, die Raumschiffe erreichen gigantische Ausmasse von Asteroiden, ja Planeten, Millionen von generischen Raumschiffen werden von eine Handvoll aufrechter Vaterlandsverteidiger, an deren Spitze der Übervater Imperator Mclntyre thront, vernichtet, und einmal mehr interessiert es niemanden wirklich, was für Kollateralschäden entstehen, oder dass Milliarden Fremdwesen getötet werden.

Wer, ohne sein Gehirn sonderlich strapazieren zu müssen, knallige – im wahrsten Sinne des Wortes – Raumgefechte schätzt, der ist hier gut aufgehoben. In sich durchaus spannend, wenn auch die Personen klischeehaft bleiben, manchmal angesichts der stereotypen Darstellung gar ins lächerliche abzurutschen drohen, unterhält Weber in diesem Frühwerk zwar sehr oberflächlich, aber auch kurzweilig.

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