Die Anbetung von Dean Koontz

Buchvorstellung

  • Fantasy
  • Science-Fiction
  • Horror
  • Mystery

Originalausgabe erschienen 2004 unter dem Titel Odd Thomas, deutsche Ausgabe erstmals 2006 , 480 Seiten. ISBN 3-453-01644-0. Übersetzung ins Deutsche von Bernhard Kleinschmidt.

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In Kürze:

Ein merkwürdiger Fremder kommt in den kleinen Wüstenort Pico Mundo. Ihn umgeben hyänenartige Schatten, Vorboten eines fürchterlichen Todes. Doch nur der etwas einfältige Odd Thomas erkennt sie. Kann er das drohende Massaker verhindern? Odd Thomas lebt bescheiden und zufrieden als Koch in einem kleinen amerikanischen Provinznest. Hochgeistiges ist ihm fremd, doch er hat eine besondere Gabe: Er sieht die Toten und kann mit ihnen kommunizieren. Und er sieht Bodachs, lebende Schatten, die sich von Leid und Verderben nähren. Als ein merkwürdiger Fremder, umflirrt von diesen Schatten, das Restaurant betritt, in dem Odd arbeitet, weiß er, dass Fürchterliches droht. Trotz der Warnungen seiner impulsiven Freundin Stormy wagt er es, dem Mann nachzuspüren und in sein Haus einzudringen. Was er in einem Geheimzimmer findet, lässt ihm das Blut in den Adern gefrieren: einen Schrein, der all den Massenmördern dieser Welt gewidmet ist …

Ihre Meinung zu »Dean Koontz: Die Anbetung«

Claudia H. zu »Dean Koontz: Die Anbetung« 09.08.2011
Seit diesem Buch bin ich ein Fan von Odd Thomas. Ich finde diesen Typ faszinierend. Das Buch war von Anfang bis zum Ende sehr spannend. Ich werde mir auf jeden Fall noch die weiteren Bände über Odd Thomas kaufen. Von Dean Koontz war ich eigentlich noch nie enttäuscht.
Ich habe übrigens nichts gegen die Insekten auf den Bucheinbänden, weiß man doch gleich von welches Autor das Buch ist.
ultraviolett zu »Dean Koontz: Die Anbetung« 20.05.2011
Ganz ehrlich: Ich musste mich doch ziemlich zwingen das Buch bis zum Ende durchzulesen! Die Charaktere sind zwar sympathisch charakterisiert und teilweise auch angenehm schrullig... ABER: Eine derart einfach gehaltene Story dann auf ganze 470 Seiten aufzubauschen, fand ich dann doch arg übertrieben. Zwar sind der Anfang (hier wird noch etwas Spannung aufgebaut!) und das Ende (überraschend!) noch einigermaßen gut lesbar, aber über knapp 300 Seiten im Mittelteil geht dem Roman dann doch spannungsmässig ziemlich die Puste aus. Die hier dargestellten endlosen Abschweifungen und Nebensächlichkeiten nagten bei mir doch schon ziemlich am Durchhaltevermögen. Zwar wird die Charaktertiefe der Protagonisten hierdurch vertieft, allerdings sinkt das Spannungslevel hier durch die seitenlangen Ausführungen von Belanglosigkeiten und trivialen Dialogen so ziemlich auf Null! Ich musste mich mehrere Male zusammenreissen, um das Buch nicht endgültig gelangweilt wieder im Bücherregal verschwinden zu lassen...
Trotzallem gefiel mir die lockere Schreibe von Koontz und die teilweise kauzigen Persönlichkeiten der Geschichte.

Insgesamt wirkt das Sujet des Romans (ACHTUNG SPOILERGEFAHR : : : : und besonders das Ende...) allerdings etwas arg abgekupfert von dem Film "The Sixth Sense"... Was zusätzlich leider am Innovationscharakter der Geschichte kratzt!!!

Übrig bleibt letzten Endes ein lauwarmer Aufguss nach bekanntem Rezept, das, trotz seiner Süffigkeit, über lange Strecken schal schmeckt und (zumindest mich) nicht wirklich vom Hocker haut... also in etwa so wie 'n warmes Kölsch!
heinrich zu »Dean Koontz: Die Anbetung« 12.08.2008
Dank des Grabbeltisches in meinem Supermarkt habe ich spontan diesen Koontz gekauft, obwohl Horror nicht mein Genre ist.
Es ist das witzigste und anrührendste Buch, dass ich in der letzten Zeit gelesen habe. 90°
Frank zu »Dean Koontz: Die Anbetung« 01.04.2008
Definitiv der stärkste Koontz der letzten Jahre. Mit der Figur des Odd hat er endlich mal einen Charakter mit Wiedererkennungswert geschaffen (das letzte Mal gelang ihm das mit Christopher Snow). Die Story ist sicherlich nicht innovativ, aber gut zu lesen und jederzeit sehr unterhaltsam. Auch das Koontz seine esoterische Ader im Zaum hält, bekommt der Geschichte gut.
Gute 85% von mir.
Oneiroi zu »Dean Koontz: Die Anbetung« 01.04.2008
Obwohl ich eine heftige Abneigung gegen Bücher in Ich-Perspektive habe (^^), hat mich dieser Roman doch überzeugt.
Gelungen vom Inhalt, gelungen von der Atmosphäre und sehr gelungenes Ende noch dazu.

Wer auf der Suche nach eine Horrorgeschichte der heftigeren Sorte ist, sollte vielleicht zu einem anderen Buch greifen, aber wer sich nur mal wieder schön mitreißen lassen will von einer bedrohlichen Stimmung und liebevollen Charakteren, der ist mit "Die Anbetung" gut beraten.

Obwohl ich Karsten Recht gebe: Die ständigen Insektenabbildungen auf den Horrorbüchern waren zwar nafangs recht nett, inzwischen sind sie aber i-wie lästig geworden... -_-" Das nur mal so nebenbei. :)
Karsten zu »Dean Koontz: Die Anbetung« 12.12.2007
Das Beste ist das man sich sehr gut in Odd hineinversetzen kann, da er die Geschichte aus seiner Perspektive erzählt. Er wird einem sehr sympathisch da er nicht viel hat im Leben und trotzdem sehr zufrieden ist. Vom Lesegenuß ist es besser wie andere Bücher von Koontz eben weil man mit Odd mitfiebert. Ein sehr gelungenes Buch und ich freue auf die nächsten deutschen Odd Ausgaben.
Ich hoffe nur das sich bis dahin die Covergestaltung ändert, da ich nicht nachvollziehen kann was neuerdings diese verdammten Insekten darauf sollen. Auf älteren Büchern erkennt man schließlich irgendetwas aus dem Inhalt wieder. Das musste jetzt mal gesagt werden :-)
So, und nun lest Odd Thomas ihr werdet es nicht bereuen!
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