Schattennacht von Dean Koontz

Buchvorstellung

  • Fantasy
  • Science-Fiction
  • Horror
  • Mystery

Originalausgabe erschienen 2006 unter dem Titel Brother Odd, deutsche Ausgabe erstmals 2008 , 399 Seiten. ISBN 3-453-26584-X. Übersetzung ins Deutsche von Bernhard Kleinschmidt.

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In Kürze:

Nach dem Tod seiner Lebensgefährtin und der blutigen Entführung seines besten Freundes fühlt sich Odd Thomas tödlich erschöpft. Er kann nicht mehr zu seinem einfachen Job als Schnellimbisskoch zurückkehren. Um endlich Ruhe zu finden, schließt er sich den Brüdern von St. Bartholomew an, einem einsamen, eingeschneiten Kloster in den Bergen. Doch schon bald holen ihn seine übersinnlichen Fähigkeiten wieder ein: Er sieht Bodachs auf dem Gelände, unheimliche Schattenwesen, die nur Odd wahrnehmen kann. Sie sammeln sich überall dort, wo menschliche Tragödien bevorstehen, denn sie nähren sich von Todesangst und Verzweiflung. Panisch sucht Odd nach Anzeichen der drohenden Gefahr. Besonders bang ist es ihm um die behinderten Kinder, die in einem der Klosterflügel gepflegt werden: Gerade sie werden von den Bodachs gierig umschwärmt. Da verschwindet einer der Brüder spurlos – und wird später bestialisch ermordet aufgefunden. Odd sammelt seine Freunde um sich und tritt dem Bösen entgegen. Der Kampf erscheint aussichtslos.

Ihre Meinung zu »Dean Koontz: Schattennacht«

Frank zu »Dean Koontz: Schattennacht« 30.07.2013
Ich kann mich der vorangegangenen Bewertung nicht anschließen, ich mag das Buch, sehe es aber auch aus einem anderen Blickwinkel.

Für mich stehen nicht die rustikalen Dialoge zwischen Klosterbrüdern im Vordergrund, sondern vielmehr die dichte, morbide Atmosphäre in die der Autor uns eintauchen lässt.

In dieser Welt, in der sich spirituelle Ideen eher auf dem Rückzug befinden, öffnet Dean Koontz - wie in den meisten seiner Geschichten - ein Fenster zu einem anderen Universum. Böse, dunkel und irgendwie fesselnd.

Mir hat's gefallen.
Frank zu »Dean Koontz: Schattennacht« 23.01.2010
Odd Thomas kann tote Menschen sehen. Nicht alle, aber jene, die sich aus welchen Gründen auch immer nicht von unserer Welt lösen können. Zudem kann er auch Bodachs sehen. Mysteriöse Schattenwesen die in großer Zahl immer dann auftauchen, wenn eine Katastrophe größeren Ausmaßes bevorsteht.
In diesem, nunmehr dritten Buch um Odd, hat es ihn in ein Kloster verschlagen. Dort hofft er Abstand von den Geschehnissen aus seiner Vergangenheit zu finden. Doch auch hier wird er mit der Macht des Bösen konfrontiert.
Da es ja eventuell tatsächlich noch jemanden gelingt dieses Buch bis zum Ende zu lesen, sei von der weiteren "Story" ansonsten nichts verraten.
Der Umschlagtext wirbt mit den Attributen "unwiderstehlich gruslig und witzig zugleich". Wenn man Grusel schon bei einem nächtlichen Gang zur Toilette verspürt und bei einem Gang zum Bäcker unkontrollierbare Lachkrämpfe bekommt.......dann mag das stimmen.
Ich hingegen habe so ziemlich das schlechteste Buch seit langem gelesen. Der "Witz" erschöpft sich in flachen Späßen der Protagonisten, die ständig auch an den unpassendesten Stellen vom Autor nahezu zwanghaft eingestreut werden.
Dabei kommen einige der sinnfreiesten Dialoge zustande, die ich je auf Papier gedruckt "bewundern" durfte.

Nur ein Beispiel. Eine Erklärung des Begriffs "Quantenschaum".
"Um das zu begreifen, musst du in der Lage sein, dir eine ganz winzige Landschaft vorzustellen, die ein Zehnmilliardstel eines Millionstels Meter groß ist - und die nur innerhalb eines Zeitraums existiert, der ein Millionstel eines Milliardstels einer Sekunde andauert"

Antwort:
" Dazu müsste ich mir eine bessere Armbanduhr besorgen".

Ja, ein Brüller.
Man kommt nicht umhin zu bemerken, dass Koontz scheinbar von Buch zu Buch mieser wird.
Die eigentliche Geschichte von Odd (die durchaus Potential hat - ein gewisser Herr KIng hätte da etwas brauchbares draus machen können) spielt in diesem Buch eine völlig untergeordnete Rolle.
Eine Weiterentwicklung nach den ersten beiden Bänden findet schlicht nicht statt.
Das ist Papiermüll. Und das ist auch nicht witzig.
Das ist gruslig. Gruslig schlecht.
15 % + ein Anwärter für das überflüssigste Buch aller Zeiten.
2 von 2 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
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