Keine Spur von Menschen von Diane Carey & James I. Kirkland

Buchvorstellung

Keine Spur von Menschen von Diane Carey & James I. Kirkland

Originalausgabe erschienen 1995unter dem Titel „First Frontier“,deutsche Ausgabe erstmals 1999, 503 Seiten.ISBN nicht vorhanden.Übersetzung ins Deutsche von Harald Pusch.

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In Kürze:

Die Enterprise soll neue Deflektorschilde testen. Dabei entgehen Captain Kirk und seine Crew nur knapp einer Katastophe. Doch als die Gefahr bereits gebannt scheint, müssen sie entdecken, dass sie in einem Paralleluniversum gestrandet sind. Plötzlich geraten sie mitten in eine Schlacht zwischen Klingonen und Romulanern. Die Enterprise kann eine Rettungskapsel mit zwei Klingonen an Bord holen. Aber offenbar haben diese beiden Krieger noch nie einen Menschen zu Gesicht bekommen. Um dieses Rätsel zu lösen, steuert Captain James Kirk den Planeten Erde an. Und dort findet er eine Dschungelwelt vor, die von Dinosauriern beherrscht wird. Doch von der Menscheit kann er keine Spur entdecken…

Ihre Meinung zu »Diane Carey & James I. Kirkland: Keine Spur von Menschen«

Sanji zu »Diane Carey & James I. Kirkland: Keine Spur von Menschen«06.07.2015
Dinosaurier + Star Trek = gutes Buch!

"Was wäre die Galaxie ohne Menschheit" - Diese Frage wird in diesem Buch beantwortet. Romulaner und Klingonen kämpfen um die Macht im Quadranten, die Vulkanier stehen alleine zwischen den Fronten. Kurz und gut: Chaos und Krieg beherrschen die Welt. Und auf der Erde? Eine Zivilisation von intelligenten Sauriern hat sich aufgrund ihrer extrem agressiven Art mit Hilfe von Atombomben wieder und wieder in die Steinzeit (?) zurückkatapultiert, bis sie sich schließlich vollständig ausgerottet haben. Trotzdem ist die Erde kein friedlicher Planet, denn immer noch bevölkern gefährliche Dinosaurier unseren Planeten. So etwas kann Kirk natürlich nicht zulassen! Also, auf zum Wächter der Zeit, um den Schaden zu reparieren...
Wirklich äußerst spannend und unterhaltsam, was uns Diane Carey hier serviert hat. Eine recht originelle Story, eine dichte Atmosphäre und eine ungemein gelungene Darstellung der Charaktere zeichnen dieses Star Trek-Abenteuer aus. Trotzdem gibt es einige Kritikpunkte: Teilweise wirkt das Buch wie eine Diplomarbeit zur Erde der Kreidezeit, und auch das gute alte "Er wird sterben, wenn ich ihn nicht auf die Krankenstation bringen kann"-Syndrom feiert wieder einmal sein Comeback. Diesmal ist Kirk davon betroffen. Schon seltsam, wie sich der Gesundheitszustand von Kapitel zu Kapitel verschlechtert, doch beim entscheidenden Kampf am Ende ist von einem angeschlagenen Kirk kaum mehr etwas zu bemerken. Last but not least: Das recht unglaubwürdige Ende. Sicher kann man das äußerst gute Timing des Wächters auch mit seiner bisher ungeklärten Funktionsweise begründen, doch irgendwie hatte ich das Gefühl, daß man dieses Problem besser hätte lösen können.
Fazit: Trotz der Ungereimtheiten am Ende (was denken sich Paläontologen wohl, wenn sie das Skelett eines Klingonen aus der Kreidezeit finden?) sollte man dieses spannende Buch unbedingt gelesen haben!
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