Der elektrische Mönch von Douglas Adams

Buchvorstellung

Originalausgabe erschienen 1987unter dem Titel „Dirk Gently\'s Holistic Detective Agency“,deutsche Ausgabe erstmals 1988, 283 Seiten.ISBN 3-453-19908-1.Übersetzung ins Deutsche von Benjamin Schwarz.

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In Kürze:

In Dirk Gently’s Holistischer Detektei geht es drunter und drüber. Ein elektrischer Mönch, eine lebende Leiche, ein bettlägriger Odin oder ein Cola-Automat mit Eigenleben sind nur einige der Zutaten dieses «Geister-Horror-Zeitmaschinen-Romanzen-Komödien-Musical-Epos„ vom bekannten Autor der “Per Anhalter durch die Galaxis"-Reihe.

Ihre Meinung zu »Douglas Adams: Der elektrische Mönch«

Michael Zöllner zu »Douglas Adams: Der elektrische Mönch«22.02.2015
Es war verwirrend und erinnerte an die Welten in denen sich Doktor Who in den 80ziger herumtrieb.
Das Absurde und das Fantastische sind gegenwärtig und auf ihre weise auch Alltag.

Wie kriegen wir eigentlich große Möbel die Treppe hinauf wenn die Mathematik es eigentlich nicht zuläst?

Irgendwie scheint an einigen Stellen eine große Freude an dem Rätsel das uns Umgibt durch.
Mario Pf. zu »Douglas Adams: Der elektrische Mönch«29.10.2014
Um zu verstehen warum sich dieses Buch ein Geister-Horror-Wer-ist-der-Täter-Zeitmaschinen-Romanzen-Komödien-Musical-Epos nennt, muss man es unbedingt von vorne bis hinten durchlesen. Neben Per Anhalter durch die Galaxis, sind Douglas Adams Dirk Gently Romane erheblich weniger bekannt. Dirk Gently ist nicht Arthur Dent und will es auch gar nicht sein. Wer den Anhalter kennt, muss dieses Werk nicht zwangsläufig auch lieben, denn der Großmeister der SciFi-Satire beschreitet darin neue Wege.

Der Elektrische Mönch trumpft mit einem scheinbar zusammenhanglosen Beginn auf und wirft den Leser sozusagen sofort ins kalte Wasser. Was haben ein elektrischer Mönch, ein Starprogrammierer, ein erfolgloser Privatdetektiv und der Geist eines Außerirdischen gemeinsam? Die Antwort darauf gibt Dirk Gently selbst, denn er ist kein gewöhnlicher Privatdetektiv, sondern löst seine Fälle gerne ganzheitlich, durch die Annahme einer Verflechtung aller Dinge, sowie der Verwendung von Quantenphysik und Hypnose als Ermittlungsmethoden. So fährt Gently einfach dem nächstbesten Auto nach, weil alles irgendwie zusammenhängt und er in seinem Glauben an die Verschränkungen von Ereignissen im Sinne der Quantenphysik, so oder so, zu seinem Ziel gelangen wird. Erst allmählich fügen sich diese scheinbar zusammenhanglosen Ereignisse und Handlungsstränge zu einer komplexen Erklärung, der ersten Fragen, die wie bereits aus der Anhalter-Reihe bekannt, zwar logisch aber vor allem maßlos exzentrisch ist.

Der größte Lesespaß kommt allerdings vor allem im letzten Drittel des Buches auf und versprüht förmlich den typischen Humor, der Douglas Adams Bücher auf Schritt und Tritt begleitet. Doch die Dirk Gently Romane sind anders als die Anhalter-Trilogie in fünf Teilen, sie sind irdischer und erschließen sich weniger leicht für jedermann. Die Themen, welche Adams darin aufgreift sind höchst interessant, sein Privatermittler Dirk Gently ist nur mäßig erfolgreich und seine Ermittlungsmethoden lassen sich als geniale Parodie auf Wunderheiler und Energetiker verstehen. Viel mehr als im Anhalter, der zur kultigen Weltraumodyssee geworden ist, nimmt Adams hier Esoterik auf die Schaufel.

Fazit:
Für jeden Freund britischen Humors und skurill-amüsanter Bücher ist Dirk Gentlys holistische Detektei äußerst geeignet. Auch Leser der Anhalter-Reihe könnten hier auf ihre Kosten kommen. Ein Buch das dem Anhalter in nichts nach steht und genausogut den Versuch einer Verfilmung wert ist.
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