Das Relikt. Museum der Angst von Douglas Preston & Lincoln Child

Buchvorstellung

Originalausgabe erschienen 1994unter dem Titel „The Relic“,deutsche Ausgabe erstmals 1997, 558 Seiten.ISBN 3-426-60358-6.Übersetzung ins Deutsche von Thomas A. Merk.

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In Kürze:

Im Museum of Natural History in New York findet man zwei grausam zugerichtete Leichen. Da man kurz vor der Eröffnung einer Ausstellung steht, will die Museumsleitung nicht viel Aufhebens um die beiden Toten machen. Doch dann werden weitere verstümmelte Leichen entdeckt, die immer von einem seltsamen Gestank begleitet werden.

Ihre Meinung zu »Douglas Preston & Lincoln Child: Das Relikt. Museum der Angst«

Stefan83 zu »Douglas Preston & Lincoln Child: Das Relikt. Museum der Angst«23.07.2010
Es gibt so einige Bücher, die ich gerne mehr als einmal lese, da sie auch nach der xten Lektüre nichts von ihrer Faszination verlieren und mich immer wieder aufs Neue unterhalten. "Relic" vom Autorenduo Douglas Preston und Lincoln Child gehört auch dazu.

Den ersten Band der Pendergast-Reihe habe ich jetzt mittlerweile bestimmt schon mehr als dreimal gelesen. Spannungsverlust? Null. Jedes Mal packt mich die Story von vorne und lässt mich bis zu Ende nicht mehr los. Dabei wird sich manch einer fragen warum es überhaupt einem Duo zur Verfassung eines Romans bedarf. In diesem Fall ist das schnell beantwortet und die Zusammenarbeitet logisch erklärt. Der eine (Douglas Preston) recherchiert den wissenschaftlichen Hintergrund des Plots, während der andere (Lincoln Child) den Verlauf der Handlung konstruiert und sich für die Dramaturgie verantwortlich zeigt. Und dass das funktioniert, beweist "Relic" nur allzu deutlich.

Der Untertitel "Museum der Angst" könnte nicht treffender gewählt sein. Fast das komplette Buch spielt sich in den langen Gängen und dunklen Kellergewölben des Natural History Museum in New York ab. Nachdem vor der Eröffnung einer großen Ausstellung mehrere brutale Morde geschehen sind, wird Special Agent Pendergast vom FBI auf den Fall angesetzt. Für ihn beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, denn die Museumsleitung will die grausamen Geschehnisse mit allen Mitteln vertuschen und den Gala-Abend trotz möglicher Gefahren für die Gäste stattfinden lassen. Und nun ist die Angst wahrlich allgegenwärtig. Nicht nur bei den Protagonisten im Buch, sondern auch beim Leser, der sich anfangs so gar keinen Reim darauf machen kann, was dort durch die düsteren Hallen schleicht.

Wenn Pendergast oder sein Polizeikollege D'Agosta wieder einmal nur mit einer Taschenlampe bewaffnet einen komplett dunklen Raum ausleuchten und dabei am Rande des geworfenen Lichts eine verwischte Bewegung ausmachen, hält man unwillkürlich den Atem an. Preston und Child setzen zwar auf klassische Horrorelemente, doch diese funktionieren hier wie ein Uhrwerk. Da mag die Story objektiv gesehen noch so sehr B-Movie-Format entsprechen. Der Spannungsbogen steigt bis zum Ende und dem nervenzerfetzenden Finale, das sich über fast 200 Seiten zieht, kontinuierlich und sorgt durchgängig für Gänsehaut. Wen kümmert es da, dass vieles an den Haaren herbeigezogen ist?

Insgesamt ist "Relic" sicherlich alles andere als ein literarisches Meisterwerk. So sind zum Beispiel die Figuren relativ zwei-, in manchen Fällen sogar eindimensional gezeichnet. Als Makel betrachte ich das jedoch nicht, da hier das schmückende Beiwerk schlichtweg dem temporeichen Vorankommen der Story geopfert wurde. Mit Erfolg. "Relic" ist gut durchdachte, handwerklich solide und perfekt umgesetzte Unterhaltung im Horror-Trash-Genre und der bestmögliche Einstieg in die Reihe um den sich im weiteren Verlauf noch entwickelnden Special Agent Pendergast.
tassieteufel zu »Douglas Preston & Lincoln Child: Das Relikt. Museum der Angst«23.07.2010
Das New Yorker Naturhistorische Museum bereitet sich auf eine neue spektakuläre Ausstellung vor, als kurz vor der Eröffnung die grausam zugerichteten Leichen zweier kleiner Jungen gefunden werden. Als kurz darauf auch noch ein Wächter ermordet wird, beginnen die Ermittlungen auf Hochtouren zu laufen, was der Museumsleitung natürlich recht ungelegen kommt. Unter den Mitarbeitern kursierten ja schon lange Zeit Gerüchte über ein Museumsmonster, die sich nun zu bewahrheiten scheinen. Während Lt. D´Agosta von der New Yorker Polizei und Agent Pendergast vom FBI nach einem Sereinmörder suchen, stoßen Dr. Frock und seine Assistentin Margo Green auf eine ganz andere Spur. Die vor Jahren verschollene Whittlesey Expedition hatte noch einige Kisten mit ungewöhnlichen Fundstücken vom Stamm der Kothoga aus Südamerika an das Museum geschickt, unter anderen auch die ungewöhnliche Figur des Gottes Mbwun und gerade dieses Wesen scheint im Museum sein Unwesen zu treiben.
Relic ist ganz gelungener Thrillerlesestoff, das Buch beginnt spannend und bis auf kleine Längen im Mittelteil wird dieses Level auch gehalten, zum Ende hin steigert sich die Spannung sogar noch. Mir haben besonders gut die Kapitel gefallen, die in Südamerika gespielt haben, davon hätte es ruhig noch ein wenig mehr geben können. Die Hauptfiguren sind recht sympathisch geschildert, wobei die recht offensichtliche Schwarz/Weißzeichnung für mich ein wenig ein Manko war, darüber kann man aber hinweg sehen, da der Schreibstil der Autoren sehr eingängig und flott zu lesen ist. Einmal angefangen kann man das Buch nur schwer aus der Hand legen. Allerdings sollte man Thriller mit einem Mysterieanteil mögen, da man sonst wohl vieles unglaubwürdig finden wird. Mir hats aber gefallen und ich habe mich drei Abende gut unterhalten gefühlt.

Fazit: spannender Mysterie Thriller mit kleinen Längen im Mittelteil, die Figuren sind schon recht stark Schwarz/Weiß gezeichnet, doch damit kann man auf Grund des flotten eingängigen Schreibstils ganz gut leben und darf gespannt auf die Folgeteile sein.
tassieteufel zu »Douglas Preston & Lincoln Child: Das Relikt. Museum der Angst«14.07.2010
Das New Yorker Naturhistorische Museum bereitet sich auf eine neue spektakuläre Ausstellung vor, als kurz vor der Eröffnung die grausam zugerichteten Leichen zweier kleiner Jungen gefunden werden. Als kurz darauf auch noch ein Wächter ermordet wird, beginnen die Ermittlungen auf Hochtouren zu laufen, was der Museumsleitung natürlich recht ungelegen kommt. Unter den
Mitarbeitern kursierten ja schon lange Zeit Gerüchte über ein Museumsmonster, die sich nun
zu bewahrheiten scheinen. Während Lt. D´Agosta von der New Yorker Polizei und Agent Pendergast vom FBI nach einem Sereinmörder suchen, stoßen Dr. Frock und seine Assistentin
Margo Green auf eine ganz andere Spur. Die vor Jahren verschollene Whittlesey Expedition hatte noch einige Kisten mit ungewöhnlichen Fundstücken vom Stamm der Kothoga aus Südamerika an das Museum geschickt, unter anderen auch die ungewöhnliche Figur des Gottes
Mbwun und gerade dieses Wesen scheint im Museum sein Unwesen zu treiben.
Relic ist ganz gelungener Thrillerlesestoff, das Buch beginnt spannend und bis auf kleine Längen
im Mittelteil wird dieses Level auch gehalten, zum Ende hin steigert sich die Spannung sogar noch. Mir haben besonders gut die Kapitel gefallen, die in Südamerika gespielt haben, davon
hätte es ruhig noch ein wenig mehr geben können. Die Hauptfiguren sind recht sympathisch geschildert, wobei die recht offensichtliche Schwarz/Weißzeichnung für mich ein wenig ein
Manko war, darüber kann man aber hinweg sehen, da der Schreibstil der Autoren sehr eingängig und flott zu lesen ist. Einmal angefangen kann man das Buch nur schwer aus der Hand
legen. Allerdings sollte man Thriller mit einem Mysterieanteil mögen, da man sonst wohl vieles unglaubwürdig finden wird. Mir hats aber gefallen und ich habe mich drei Abende gut unterhalten gefühlt.

Fazit: spannender Mysterie Thriller mit kleinen Längen im Mittelteil, die Figuren sind schon recht stark Schwarz/Weiß gezeichnet, doch damit kann man auf Grund des flotten eingängigen Schreibstils ganz gut leben und darf gespannt auf die Folgeteile sein.
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