Liebe Leserinnen und Leser,

 es ist nicht immer leicht, an Urlaubsorten die Infrastruktur aufzufinden, über die man zuhause ganz selbstverständlich verfügt. Mal steht das Ferienhaus mitten in einem Funkloch (vielleicht sollte ich den Anbieter wechseln), mal gibt es im nächsten Ort kein Internet-Café, von dem aus Emails abgerufen und beantwortet werden können. Das hat natürlich einen gewissen Entspannungscharakter – wer will schon immer erreichbar sein – , aber wenn es darum geht, das redaktionelle Update eines Internetmagazins für phantastische Literatur vorzunehmen, dann möchte man ganze gerne eine gewisse Grundversorgung in Sachen Kommunikationstechnologie vorfinden.

Also erstmal ins italienischen Eiscafé dieses beschaulichen Eifelstädtchens, einen Cappucchino (bitte mit Milch, nicht mit Sahne), ein Wasser, nachdenken. Und plötzlich, der Blick schweift über den Kühltresen mit Stracciatella, Pistazie und Amarena, was pappt dort an der Wand: Das Hotspot-Logo der Telekom! Der Regulierungsbehörde sei Dank, wenn ich wieder zurück bin, wechsle ich ganz bestimmt zur Telekom – falls sie in unserer Straße endlich die Leitungskapazität aufstockt.

Hier ist sie also, die Juli-Ausgabe der Phantastik-Couch (mit dem Laptop aus dem Café, wie ein echter digitaler Bohemièn...). Wir haben für Sie in diesem Monat:

Ein Interview mit dem Senkrechtstarter aus Schottland, Alan Campbell. Sein erster Roman „;Scar Night“; bringt die Phantastik-Magazine und Blogs jenseits von Atlantik und Ärmelkanal immer noch zum Summen. Achtung – wir verlosen fünf Exemplare des Buches! Wenn Sie eines gewinnen möchten: Email mit echtem Namen und Postadresse sowie dem Stichwort „;Kettenwelt“; bis zum 20.7.2007 an info@phantastik-couch.de schicken; jeder kann nur einmal mitmachen, der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Weiter geht‘s mit Verlosungen und Interviews: Michael H.Schenk hat mit uns über den dritten Band seiner Pferdelords-Reihe gesprochen, von dem wir auch das komplette zweite Kapitel als Leseprobe in dieser Ausgabe veröffentlichen. Und wer eines von fünf signierten Exemplaren von „;Die Pferdelords und die Barbaren des Dünenlandes“; gewinnen möchte, schicke uns bitte eine Email mit dem Stichwort „;Hochmark“;, sonstige Teilnahmebedingungen wie im obigen Absatz.

Besonders hinweisen möchte ich Sie auf das Porträt von Robert Heinlein, der in diesem Monat 100 Jahre alt geworden wäre. Wer den Artikel gelesen hat, wird nicht verstehen können, warum das Werk des Science-Fiction-Autors auf Deutsch nicht mehr verlegt wird.

So, jetzt bestelle ich mit den zweiten Cappucchino und wünsche Ihnen gute Unterhaltung, wo auch immer Sie diese Ausgabe der Phantastik-Couch lesen.

Frank A. Dudley
Chefredakteur