Liebe Leserinnen und Leser,

 So, es ist Juni. Das bedeutet, die Tage werden länger und ein Meilenstein in der Mystery-Geschichte liegt hinter uns: nach 121 Folgen und sechs Jahren ging „Lost“ zu Ende. Aufregend war das Finale, auch wenn viele der großen Rätsel des Epos unbeantwortet blieben. Aber ich wette, es wird bald mehr als ein Buch erscheinen, das versucht, Licht ins Dunkel zu bringen. Dann werden wir natürlich hier berichten. Wer in der Zwischenzeit Lesestoff braucht, dem wird von uns gern geholfen. Für das letzte lange Wochenende und die Zeit danach haben wir viele Lesetipps zusammengestellt, von Mystery bis Urban-Fantasy, SF bis Horror ist alles dabei.

Außerdem trafen wir die rasant aufstrebende Autorin Gesa Schwartz, die uns von ihrem Debütroman "Grim. Das Siegel des Feuers" erzählte und was für sie Fantasy ist – und was nicht.

Als Buch des Monats legen wir Ihnen "Der fünfte Krieger„ von Matthew Reilly ans Herz, eine actionreiche Mischung aus Abenteueroman, Science Fiction und Mystery. Trotzdem kommt die Story nicht zu kurz.

Wer lieber klassische Fantasy liebt, für den könnten der Serienauftakt “Die Zauberer„ und die Fortsetzung “Die erste Schlacht" was sein. Peinkofer entführt den Leser in die Anfänge von Erdwelt, das zielstrebig auf einen großen Krieg hinsteuert. Ein zusätzliches Interview mit Micheal Peinkofer dürfen wir Ihnen Dank einer Zusammenarbeit mit der Zevener Zeitung präsentieren. Unser Rezensent Andreas Kurth führte für seine Tageszeitung ein Gespräch mit dem Autor, das der Phantastik-Couch freundlicherweise zur Verfügung gestellt wurde.

Ganz andere Probleme als die Zauberer, aber ebenso ernste, haben die Akteure in unserem Horror-Tipp. Der Titel "Vom Überleben unter Zombies„ sagt eigentlich schon alles und bietet demjenigen, der eine Schwäche für die Untoten hat klassische Unterhaltung mit Gänsehaut-Faktor.

Auch das Vorhaben, drei Meilen tief zu bohren, wird in dem Thriller “Earthcore„ schnell zum Horror-Trip. Denn Scott Sigler schafft es grandios, die Spannungsschrauben anzudrehen. Denn die Menschen, die in die Tiefe vordringen stoßen dort nicht nur auf Platin, sondern auf ungeahnte Schrecken in der Finsternis.

Eine ganz eigene Welt, in der ebenfalls Metalle und geheimnisvolle Gefahren, die im Nebel lauern eine Rolle spielen hat Brandon Sanderson geschaffen. Der junge Autor, der bereits die Ehre hatte, auserkoren zu werden “Das Rad der Zeit„ zu beenden, zeigt in “Krieger des Feuers„ dem zweiten Band der Nebelkinder-Trilogie, dass er sich zurecht in kurzer Zeit einen Namen als kreativer Fantasy-Autor der Oberliga gemacht hat.

Die Geschichten von Simak in “Als es noch Menschen gab„ sind zwar schon aus den Fünfzigern, aber SF, die man gelesen haben sollte, genauso wie das frühe Meisterwerk “Pharos der Ägypter„, das vor rund hundert Jahren zum ersten Mal erschien.

Aber auch der moderne Engel-Trend hat sich in den Rezensionen niedergeschlagen. Für Romantiker sind in diesem Monat die äußerst ähnlich klingenden Titel “Der Kuss des Engels„ und “Engelskuss„ unter die Lupe genommen worden sowie “Silberlicht".

Klicken Sie sich einfach selbst die Finger wund und viel Spaß beim Reinlesen und Lesen wünscht

Verena Wolf