Liebe Leserinnen und Leser,

bei Sturm und Regen ist Fernweh vorprogrammiert. Statt Sonne, Strand und Meer hätten wir ein paar phantastische Welten im Angebot, in die Sie sich lesen könnten.

Auch wenn London für sein regnerisches Wetter berühmt ist, wird dies in Christoph Marzis gleichnamigem Roman wohl kaum ein Rolle spielen. So kehrt er mit seiner „Heldin“ Emily Laing nach 8 Jahren Pause in die Welt der Uralten Metropolen zurück und schreibt der Stadt eine einfühlsame Liebesgeschichte auf den Leib.

Nach 9 Jahren – und nach 19 Jahren in den Romanen – kehrt J. K. Rowling ihrerseits zurück in die Welt von Harry Potter. Herausgekommen ist unter dem Titel Harry Potter und das verschwundene Kind allerdings nicht der 8. Roman um unsere liebgewonne Hogwarths-Gang, sondern in Zusammenarbeit mit zwei Co-Autoren ein Theaterstück, das in London dieselbigen Kassen klingeln lässt und als Abschrift gewöhnungsbedürftig zu lesen ist.

Während hierzulande das Erstlingswerk Giants von Sylvain Neuvel übersetzt vorliegt, hat der Autor bereits den zweiten Teil seiner „Themis Files“ abgeschlossen, auf den man ebenfalls gespannt sein darf. Indes legt ein anderer Verlag mit Die verborgene Stadt endlich auch den Abschlussband von Michael J. Sullivans Ryria-Reihe vor.

Die Bibliothek des Schreckens des Festa-Verlages erhält mit Montague Rhodes James Sämtlichen Geistergeschichten in zwei Bänden ein neues lesenswertes Mitglied, das in gleich 43 Welten entführt und gewohnt einfühlsam neu übersetzt und durch ergänzende Vorworte abgerundet wird.

Viel Spaß beim Stöbern, (Wieder-)Entdecken und Lesen,

Ihre
Silke Wronkowski