Liebe Leserinnen und Leser,

neues Jahr, neues Glück! Oder in unserem Fall einfach nur neuen Lesestoff der phantastischen Natur, was aber deshalb nicht weniger glücklich machen könnte.

Den Anfang macht der erste chinesische Roman, der mit dem Hugo und dem Galaxy Award ausgezeichnet wurde: Cixin Lius Die drei Sonnen, der Auftakt einer spannenden Zukunftsvision, die neben der Jagd nach Erkenntnissen, dem Drang die Rätsel aufzulösen, durch wunderbar beschriebene Charaktere besticht.

Eine wundervoll märchenhafte Novelle präsentiert hingegen China Miéville mit Dieser Volkszähler. Der Autor, an dem sich die Geister scheiden, schafft es mit fast schon minimalistischen Andeutungen seine Leser gleichermaßen zu verstören und zu fesseln.

Letzteres werden auch die Eis&Dampf Fans sein vom vogt’schem neuen Werk Die verlorene Puppe. Nicht nur, dass die Wartezeit nun endlich ein Ende hat, vielmehr gibt es eben keine platte Fortsetzung, sondern eine erfrischend überraschende, eigenständige Geschichte, die ihre Leser zu den Inka und Azteken mitnimmt.

Den Abschluss der Trilogie Die Bibliotheken der besonderen Kinder aus der Feder von Ransom Riggs können nun auch die deutschen Fans in Übersetzung genießen. Dass der Roman unserem Rezensenten nach den hervorragenden ersten beiden Teilen einen kleinen Tick weniger gut gefallen hat, verzeiht man angesichts kurzweiliger und eigenwilliger Unterhaltung.

Ebenso erfrischend fand unsere Rezensentin P. J. Brackstons Doppelband Knusper Knusper Mord, der ganz im Stile eines Pratchett und überaus märchenhaft die Geschichte der grimm’schen Hänsel und Gretel weitererzählt.

Wofür wir Sie auch begeistern können, wir wünschen viel Spaß beim Stöbern, (Wieder-)Entdecken und Lesen,

Ihre
Silke Wronkowski