Liebe Leserinnen und Leser,

neuer Monat, neues (Lese-)Glück – vielleicht haben wir ein paar passende Ideen, die Ihnen den Monat versüßen ver-phantastisieren können. Wie wäre es da zum Beispiel mit einem Klassiker, der manch einen von uns im Abitur zur Verzweiflung gebracht hat? Keine Sorge, das neue Gewand, das Thomas Finn mit Schwarze Tränen der klassischen Faust-Geschichte umgelegt hat, weiß auch ohne Reclamheftchen nebendran zu überzeugen.

Oder doch lieber etwas Frisches und Unverbrauchtes? Der Schweizer Stefan Bachmann hat mit gerade mal 16 Jahren ein hinreißendes Debüt geliefert – Die Seltsamen, das ganz sicher nicht nur für Jugendliche gedacht sein sollte.

Gleich zwei dritte Teile einer Serie komplettieren unsere Empfehlungen in diesem Monat: Heiß ersehnt, da auch lange Zeit der Veröffentlichungstermin verschoben wurde, ist nun endlich Scott Lynchs dritter Band der Gentleman Bastards-Reihe Die Republik der Diebe erschienen, mit der Lynch beweist, dass Fantasy alles andere als tot ist. Außerdem erschienen ist Mark Hodders dritter Teil der Burton & Swinburne-Serie Auf der Suche nach dem Auge von Naga und wartet mit bizzaren Ideen und einfallsreichen Abenteuern darauf gelesen zu werden.

Last but sicherlich not least unser Phantastisches Buch des Monats: Ben Aaronovitchs Der böse Ort – der vierte Kriminalfall für seinen Constable Peter Grant. Der dritte Roman der Reihe Ein Whispern unter Baker Street ist nominiert für den Deutschen Phantastik Preis, ob er sich gegen die Mitnominierten durchsetzen kann, werden wir dann bei der Preisverleihung im Oktober erfahren.

Viel Spaß beim Lesen, Stöbern und Entdecken,

Ihre
Silke Wronkowski