Der Eisplanet von Edmund Cooper

Buchvorstellung

Der Eisplanet von Edmund Cooper

Originalausgabe erschienen 1973unter dem Titel „The Tenth Planet“,deutsche Ausgabe erstmals 1975, 143 Seiten.ISBN nicht vorhanden.Übersetzung ins Deutsche von Horst Pukallus.

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In Kürze:

Ein Toter erwacht – und wird zum Rebellen
Sie sind Abkömmlinge von Menschen, die sich vor dem ökologischen Zusammenbruch, der die Erde unbewohnbar machte, retten konnten. Seit rund 5000 Jahren leben sie in den Tiefen der Eiswelt Minerva, des 10. Solplaneten, nach den starren Regeln einer totalitären Gesellschaftsordnung, die keinen Individualismus zuläßt. Als die Minervier jedoch das Wrack eines alten Erdenschiffs und die konservierte Leiche seines Kapitäns bergen, dessen Gehirn sich wiederbeleben läßt, bricht für die Bewohner der Eiswelt eine neue Zeit an. Der wiederbelebte Tote wird zum Rebellen. Er muß das System verändern, weil er die Erde wiedersehen will.

Ihre Meinung zu »Edmund Cooper: Der Eisplanet«

Wim zu »Edmund Cooper: Der Eisplanet«15.08.2013
Die Erde als Eisplanet bzw. Schneeball

Es gibt offenbar eine Aussterbe-Welle alle 71,75 Millionen Jahre, wofür die Nachbargalaxis Andromeda verantwortlich ist. Und es existiert eine weitere Aussterbe-Welle alle 30 Millionen bzw. 60 Millionen Jahre, für die die Schwankung unseres Spiralarms der Milchstraße verantwortlich ist. Die Folgen sind jeweils verstärkter Meteoriten-Beschuss der Erde, weil durch Andromeda und durch die Schwankungsumkehr des Spiralarms vermehrt Gesteinsbrocken aus der Oortschen Wolke in unser Sonnensystem geschleudert werden. Aufgrund des Bombardements aus dem All wird die Erdoberfläche kurzfristig erhitzt, kühlt aber danach umso stärker ab (Entstehung von Eiszeiten ! ! !).

Doch vor 2,29 Milliarden Jahren und vor 712,5 Millionen Jahren sind die zwei Auslöser jener Aussterbe-Wellen zeitlich zusammengefallen, wodurch die Erde einem viel stärkeren kosmischen Bombardement ausgesetzt war. Aus diesem Grund wurde die Erdoberfläche viel intensiver aufgeheizt, um danach extrem stark abzukühlen, was die Erde einfrieren ließ. Vgl. Buch "KOMETEN AUF KOLLISIONSKURS Gefahr aus dem All" (auch im Web).
Beverly zu »Edmund Cooper: Der Eisplanet«30.06.2012
Wenn es im Sonnensystem jenseits von Neptum einen Planeten so groß wie Minverva gäbe, hätten die Astronomen ihn längst gefunden ... dieser Einwand kann dem Roman aber ebensowenig anhaben, wie die Tatsache, dass nach der Degradierung Plutos zum "Zwergplanet" Minderva der 9. Planet wäre.
Der Schauplatz am Rande des Sonnensystems verleiht "Der Eisplanet" einen gewissen Reiz und betont den schwermütigen Charme der Geschichte. Aber im Mittelpunkt stehen nicht Planeten, sondern Menschen. Es ist die Geschichte einer Menschheit, die zweimal gescheitert ist: zuerst machte sie ihren Heimatplaneten unbewohnbar und als der bei der Evakutierung der Erde tiefgefrorene Astronaut wieder zu sich kommt, muss er erfahren, dass die Menschen zwischenzeitlich auch den Mars zerstört haben. Die Überlebenden dieser Kastastrophe wollten nach Alpha Centauri weiter fliegen, um ... ja, was? Den nächsten Planeten zerstören? Von DIESER Menschheit war nichts anderes zu erwarten und so entschied der Gründer von Minverva, dass eine andere, weniger destruktive Menschheit an ihre Stelle treten müsse.
Die feinfühlige Auseinandersetzung mit der menschlichen Destruktivität, ihren Folgen und Wegen zu ihrer Überwindung macht "Der Eisplanet" zu einem Klassiker, der weit aus den 08/15-Weltraumgeschichten herausragt, in die er eingeordnet wurde.
Ihr Kommentar zu Der Eisplanet

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