Tage auf Meridian von Eric Brown

Buchvorstellung

Tage auf Meridian von Eric Brown

Originalausgabe erschienen 1992unter dem Titel „Meridian Days“,deutsche Ausgabe erstmals 1994, 234 Seiten.ISBN 3-453-07255-3.Übersetzung ins Deutsche von Brigitte Gruss.

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Ihre Meinung zu »Eric Brown: Tage auf Meridian«

geronimox zu »Eric Brown: Tage auf Meridian«01.12.2015
Nee, das war nix für mich. »Tage auf Meridian« von Eric Brown ist im Grunde ein Lore-Roman mit dem Thema »Ein drogensüchtiger Nobody verliebt sich in die Tochter einer mächtigen, herrschsüchtigen Millionärin und will mit ihr durchbrennen.« Was dann passiert ist jedem Leser doch schon weitgehend vorher klar, oder!?

Nun hat wohl Autor Brown selbst gemerkt, dass er nur mit Verbotener Liebe kein ganzes Buch füllen kann, und lässt die Story deshalb in ferner Zukunft auf einem exotischen Planeten Namens Meridian spielen. Auf diese Weise kann er auch noch ein paar SciFi Gimmicks wie Klimakontrolle, Ganzkörpermodifikationen, Gehirnsteckern, Teleportation und ähnliches in einer Nebengeschichte über einen mörderischen Wirtschaftsskandal um das Stargate Meridian-Erde dazuerfinden. Aber auch dieser Krimiteil reisst für mich nix raus.

Glücklicherweise ist der Roman zu einem (wie in den 90er Jahren üblichen) 230-Seiten Taschenbuch zusammengestrichen worden und lässt sich deshalb auch ohne Interesse schnell weglesen.

Mein Fazit: Er hat sich stets bemüht. Ein beliebiger Erstlingsroman mit dem Thema Liebesdrama goes Sciencefiction. Ach ja: Drei Tote.

5,5/10

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Beverly zu »Eric Brown: Tage auf Meridian«06.05.2012
Meridian ist ein Planet, der seiner Sonne immer die gleiche Seite zuwendet. Trotzdem hat er Meere und eine für Menschen atembare Atmosphäre. So leben seit einiger Zeit in der Zone zwischer heißer Tag- und kalter Nachtseite Siedler von der Erde. Ihre Gesellschaft mit "Augmentierten" und "Alterierten" schildert Eric Brown recht interessant und mysteriöse Verbrechen sorgen für Spannung. Der Schluss ist mir zu pessimistisch, er entspricht aber dem düsteren Weltbild, das Eric Brown auch in "Pithecantropus Blues" entwickelt. Mir selbst hat der Planet Meridian gut gefallen. Warum gönnt der Autor den Menschen dort keine gesicherte Zukunft?
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