Die Suche beginnt von Erin Hunter

Buchvorstellung

Originalausgabe erschienen 2008unter dem Titel „The Quest Begins“,deutsche Ausgabe erstmals 2012, 336 Seiten.ISBN 3407811047.Übersetzung ins Deutsche von Karsten Singelmann.

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In Kürze:

„Ich werde tun, was du gesagt hast, und zu dem Ort des endlosen Eises gehen. Und vielleicht, wenn das wirklich der Ort ist, an dem die Seelen tanzen, werde ich auch dich dort finden.“
Hoch im Norden Amerikas machen sich drei junge Bären, jeder auf sich gestellt, auf eine außergewöhnliche Reise. Lusa, die kleine Schwarzbärin aus dem Zoo, kann dem Ruf der Wildnis nicht länger widerstehen. Doch so hart hat sie sich das Leben draußen nicht vorgestellt. Kallik, die junge Eisbärin, die unter dramatischen Umständen ihre Mutter verloren hat, sucht verzweifelt ihren Bruder. Nur Toklo, der Braunbär, ist stark und unabhängig. Warum lässt er sich ausgerechnet auf die Freundschaft mit Ujurak ein? Dieser Vielgestaltige, der mehr ist als nur ein Bär, gibt ihm immer neue Rätsel auf …

Ihre Meinung zu »Erin Hunter: Die Suche beginnt«

Nanni zu »Erin Hunter: Die Suche beginnt«18.02.2012
EIGENE MEINUNG:
„Es war einmal vor langer Zeit, lange, bevor es Bären auf der Erde gab, da zersprang ein zugefrorenes Meer und all die winzigen Eisstückchen verstreuten sich über den großen, dunklen Himmel. Heute trägt jeder dieser Eisstücke die Seele eines Bären in sich, und wenn ihr immer brav und tapfer und stark seid, dann werden auch eure Seelen eines Tages Teil des Himmels sein.“ (S.5)
„Seekers“ ist die Geschichte dreier Bärenkinder, die äußerlich kaum unterschiedlicher sein könnten, im Herzen aber doch eigentlich verbunden sind. Durch Schicksalsschläge, durch ihre Suche und durch Geschichten, ähnlich der im Zitat genannten, die sie von ihren Müttern mit auf ihren Lebensweg bekommen haben.
Erzählt wird dieser Kinder-/Jugendroman aus drei unterschiedlichen Perspektiven. Die der Eisbärin Kallik, die des jungen Grizzlys Toklo und die der kleinen Lusa, einer Schwarzbärin.
Kallik lebt mit ihrer Mutter Nisa und ihrem Bruder Taqqiq in Eis und Schnee. Doch es wird immer wärmer und das Eis beginnt zu schmelzen. Mit dem Eis hängt auch das Überleben der Bären zusammen und so begeben sie sich auf die gefährlich Reise zum ewigen Eis. Doch leider geht diese nicht für alle glücklich aus und so muss Kallik zusehen, wie ihre Mutter stirbt. Ihren Bruder Taqqiq verliert sie und so zieht sie alleine weiter auf der Suche nach einer Chance zu überleben und dem einzigen Bären, der aus ihrer Familie noch übrig geblieben ist.
Toklo hat es nicht leicht. Sein Bruder Tobi ist schwer krank. Alle Jungen, die seine Mutter Oka bisher geboren hat, litten an dieser seltsamen Krankheit, außer Toklo. Als Tobi daran stirbt, wird Oka verrückt, erkennt ihren eigenen Sohn nicht mehr und schickt ihn deswegen fort. Von nun an ist Toklo auf sich allein gestellt. Er begegnet jeder Menge Gefahren und dem Bärenjungen Ujurak, mit dem allerdings irgend etwas nicht zu stimmen scheint.
Lusa lebt gemeinsam mit ihrer Mutter, ihrem alten griesgrämigem Vater und einigen anderen Bären in einem Zoo. Sie hat eigentlich ein gutes Leben, kann sich aber nicht gegen den Ruf der Wildnis wehren und bricht deswegen eines Tages aus. Schnell entdeckt sie, dass die Wildnis nicht nur spannend, sondern auch gefährlich ist. Vor allem, wenn man es gewohnt ist gefüttert und behütet zu werden.
Die Bären sind ganz tolle, sympathische und liebenswerte Protagonisten, die sich durch sehr facettenreiche, teils menschliche Charaktere auszeichnen. Kallik ist eher ruhig und bedacht, Toklo mutig, draufgängerisch und listig und Lusa sehr neugierig und unbedarft. Sie alle sind mir sehr ans Herz gewachsen, weswegen ich gerne ihren weiteren Weg verfolgen möchte.
Ich mochte sehr, dass der Klimawandel ein großes Thema ist und die Autorinnen in diesem Buch verdeutlichen, wie stark er unsere Umwelt und damit auch die Welt der Tiere und Pflanzen beeinflusst. Die ganze Geschichte ist sehr Natur nah und man kann eine Menge über das Leben der Bären lernen, ohne, dass es langweilig wird.
FAZIT:
„Seekers“ ist ein spannender, teils trauriger und bewegender Auftakt der neuen Kinder-/Jugendbuchserie des Autorinnen Quartetts Erin Hunter. Die tierischen Helden des Buches wachsen ihren Lesern sofort ans Herz und ich bin gespannt wie ihre Reise weitergeht und wo sie die Bären letztendlich hin führt.
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