Die Leute von Santaroga von Frank Herbert

Buchvorstellung

Die Leute von Santaroga von Frank Herbert

Originalausgabe erschienen 1968unter dem Titel „The Santaroga Barrier“,deutsche Ausgabe erstmals 1969, 223 Seiten.ISBN nicht vorhanden.Übersetzung ins Deutsche von Birgit Ress-Bohusch.

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In Kürze:

Keiner der Agenten, die auf das Geheimnis von Santaroga angesetzt wurden, hatte seinen Auftrag erfüllen können. Sobald sie sich für die unheimliche Macht zu interessieren begannen, die das abgelegene Tal im Südwesten der USA und dessen Bewohner in seinem Bann hält, starben sie. Jetzt ist Dr. Gilbert Dasein an der Reihe, nach Santaroga vorzustoßen. Der junge Psychologe und Marktforscher rechnet sich eine gute Chance aus, die „Santaroga- Barriere“ zu durchdringen und das Geheimnis des Tals zu enträtseln. Doch schon bei seiner Ankunft schlägt die dunkle Macht zu. Dr. Dasein hat seinen ersten „Unfall“ – und je mehr er sich mit dem geheimnisvollen „Jaspers“ befaßt, einer Substanz, die alle Einwohner von Santaroga regelmäßig zu sich nehmen, desto erbitterter muß er um sein Leben kämpfen.

Ihre Meinung zu »Frank Herbert: Die Leute von Santaroga«

pitpit zu »Frank Herbert: Die Leute von Santaroga«27.02.2013
Der junge Psychologe Dr. Dasein hat das seltsame Tal von Santaroga zu erkunden, wo vieles geheimnisvoll anders läuft als im restlichen Amerika. So ist man Fremden gegenüber so gar nicht aufgeschlossen und der "Schnüffler" Dasein ist dauernd mit lebensgefährlichen Unfällen konfrontiert, denen er meist knapp entkommt.
Seine große Liebe Jenny will aber nirgends anders als in Santaroga mit Ihm leben...
Ich fand das Buch spannend und gut lesbar- Es hat nicht die Faszination des Wüstenplaneten, aber man bemerkt schon einige Ähnlichkeiten:
Natürlich der Drogengebrauch, aber auch die spannende, hintergründige Art der Gesprächsführung. Nie ist man sicher, ob das was gesagt wird die Wahrheit ist, es wird taktiert und getäuscht - alles könnte auch anders sein als man denkt.
Wahrscheinlich würden die "philosophischen" Anklänge des Romans einem richtigen Philosophen nur ein müdes Lächeln entlocken, aber ich finde es völlig OK, dass hier in eine Thrillerhandlung auch ein bißchen Kaffehaus oder sollte man sagen coffeshop Philosophie eingebaut wird.
odysseus zu »Frank Herbert: Die Leute von Santaroga«04.12.2011
Von der existenzphilosophischen Frage zwischen der Sorge im Dasein mutiert diese Drogengeschichte zu einer Liebesgeschichte zwischen eben Sorge (Jenny) und Dasein (Gilbert).

Drogen und (Wahn)erscheinungen scheinen im Werk Herberts eine große Rolle zu spielen (ehrwürdige Mütter, Navigatoren, Arakis - und last but not least Paul Atreides). Übrigens kongenal durch seinen Sohn fortgesetzt.

Meinung: Philip Kendred Dick hatte das Thema Drogen viel besser im Griff. Ich halte dieses Buch nur für Schrott - ganz im Gegensatz zu einigen exellenten Werken Herberts.
Ihr Kommentar zu Die Leute von Santaroga

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