Der Sohn des Greifen von George R. R. Martin

Buchvorstellung

Originalausgabe erschienen 2011unter dem Titel „A Dance with Dragons“,deutsche Ausgabe erstmals 2012, 700 Seiten.ISBN 3-7645-3104-5.Übersetzung ins Deutsche von Andreas Helweg.

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In Kürze:

Die Sieben Königreiche zerfallen weiter im Machtkampf der großen Adelshäuser, die einander eifersüchtig belauern in ihrer Gier nach dem Eisernen Thron. Einigkeit finden sie nur in ihrem Misstrauen gegen Daenerys Targaryen, der rechtmäßigen Erbin der Krone. Gemeinsam mit ihren drei Drachen und einer stetig wachsenden Armee greift sie vom Osten aus nach der Herrschaft über Westeros. Die größte Gefahr droht derweil jedoch aus dem Norden, wo schreckliche Geschöpfe sich erheben, um die Menschen des Südens zu überrennen. Allein Kommandant Jon Schnee und seine wenigen tapferen Männer von der Nachtwache stemmen sich verzweifelt gegen diese finstere Übermacht …

Ihre Meinung zu »George R. R. Martin: Der Sohn des Greifen«

rolandreis zu »George R. R. Martin: Der Sohn des Greifen«26.12.2013
Nachdem die letzten beiden Bände der Reihe für mich nicht mehr ganz so überzeugend waren, geht es in diesem Band ähnlich weiter. Protagonisten, auf die man lange gewartet hat, tauchen endlich wieder auf und die Geschichte geht mit großen Schritten weiter. Endlich werden ein paar lose Enden aufgegriffen und weitergeführt. ABER: ein Ende ist nach wie vor nicht in Sicht. Was auch immer Martin dazu motiviert - ich wünsche mir, dass die Story langsam zusammengeführt wird. Im vorliegenden Band werden etwas weniger neue Charaktere eingeführt, als in den beiden vorherigen. Statt dessen werden die Geschehnisse von Tyrion, Jon Schnee, Daenerys und "Trommelwirbel" Bran weitererzählt. Gut so. Auch spickt Martin "Der Sohn des Greifen" wieder mit einigen neuen Einfällen und interessanten Orten, die schon den Anfang der Reihe zu etwas Besonderem gemacht haben. Die Sprache und der Erzählstil ist auf gewohnt hohem Level - es macht Freude über die Seiten zu fliegen und in die Welt der Intrigen und Machtspiele einzutauchen. Martin schafft es immer noch sehr gut, die Beweggründe und Eigenarten seiner einzelnen Charaktere herauszuarbeiten. Diese Vielfalt auch bezogen auf den Sprachstil der einzelnen Personen habe ich bislang in dieser Konsequenz noch selten erlebt. Es bleibt abzuwarten, ob er die Storyfäden in den nächsten Bänden straffer bündeln kann und auf ein Ende zusteuert.
Judith zu »George R. R. Martin: Der Sohn des Greifen«13.06.2012
Ich kann mich meinem Vorschreiber nur anschließen. Diese Übersetzung ist nicht nur lieblos und schwerfällig, sondern in Teilen auch lächerlich. Es tut beim Lesen richtig weh. Nicht nur die stur eingedeutschen Orts- und Personennamen sind übel, man merkt auch beim Lesen handwerkliche Fehler, die den Lesefluss stören. Haben sich die "alten" Bände wie Butter gelesen, so bleibt man hier doch oft hängen. Außerdem sind auch noch viele Tippfehler drin, manchmal fehlt auch ein Wort. Wurde der Text von einer Maschine redigiert??
Inhaltlich ist das Buch wie seine Vorgänger ein Genuss, der leider durch den Ärger wegen der Übersetzung stark getrübt wird. Denjenigen unter uns, die mit guten Englischkenntnissen gesegnet sind, empfehle ich das Original ...
Fazit:
Inhalt - Klasse!
Übersetzung - Katastrophe!
Edition - lausig!
Peter S. zu »George R. R. Martin: Der Sohn des Greifen«07.06.2012
Ich habe mal hineingeschaut. Es ist echt grausam.
Wer die Übersetzung duch "Überarbeitung" verbockt hat, sollte sich wegen erwiesener Verbalhornung selbst vorläufig erschiessen. Einen derartigen Mist hat man mir lange nicht mehr angeboten. Deutschdümelei in Vollendung. Ehe ich das neue Machwerk kaufe, werfe ich lieber die bisherigen Bände in den Müll.
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Monarchenfalter zu »George R. R. Martin: Der Sohn des Greifen«01.06.2012
Nur George Martin schafft es, immer noch neue Überraschungen aus dem Hut zu zaubern! Das ist ihm auch hier wieder gelungen. Es sterben zwar nicht so viele Figuren wie z.B. in Band 6, aber ich hatte wieder ein WTF-Erlebnis... eine Wendung, mit der ich garantiert NIE gerechnet hätte! Echt krass! Und endlich kamen alle POV-Charaktere wieder vor, die in 7 und 8 gefehlt haben!
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Werner-E. zu »George R. R. Martin: Der Sohn des Greifen«31.05.2012
Nach 8 Bänden in der Originalübersetzung hat der Verlag die Eis und Feuer Saga mit der Neufassung fortgesetzt Wer bisher alle Bände in der Fassung mit englischen Eigennahmen gelesen hat, wird jetzt vom Verlag gezwungen den eingedeutschten Mist zu lesen. Ein starkes Stück für einen eingeschworenen Fan. Denn wenn aus Jon Snow schon Jon Schnee wird, dann auch bitte auch gleich richtig: Johannes Schnee...Ha,haha ha! Und ein Schattenwolf namens Struppel geht überhaupt nicht. Also, wenn keine "lesbare" Version demnächst erscheint, war dies definitiv das letzte Buch, dass ich erworben habe. Schade, dass Herr Martin keine Kontaktadresse hat, würde gerne einmal seine Meinung dazu hören
1 von 5 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
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