Die dunkle Königin von George R. R. Martin

Buchvorstellung

Originalausgabe erschienen 2005unter dem Titel „A Feast for Crows“,deutsche Ausgabe erstmals 2006, 606 Seiten.ISBN nicht vorhanden.Übersetzung ins Deutsche von Andreas Helweg.

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In Kürze:

Die Menschen in den Sieben Königreichen schöpfen Hoffnung, denn endlich ist Frieden eingekehrt. Doch Königin Cersei kann den zweifachen Verlust sowohl ihres Vaters als auch ihres Erstgeborenen nicht verwinden und verliert darüber zusehends die Fähigkeit, zwischen Freund und Feind zu unterscheiden. Zudem weigert sie sich, die Jungfrau Margaery zu ihrer Schwiegertochter und damit zur künftigen Königin zu machen – nur um einem Bündnis gerecht zu werden. Und statt sich um die Bedrohungen ihres Reiches durch den unruhigen Süden und die Eisenmänner zu kümmern, spinnen die immer verworreneren Sinne der Herrscherin einen tückischen Plan, um das gehasste Mädchen zu Fall zu bringen …

Ihre Meinung zu »George R. R. Martin: Die dunkle Königin«

rolandreis zu »George R. R. Martin: Die dunkle Königin«02.11.2013
Was mit Band 7 "Zeit der Krähen" begann, findet hier seine Fortsetzung. Gemeinsam mit dem Vorgängerband wird das Bild über die Geschehnisse rund um Königsmund abgerundet. Die Frauen reißen in diesem Buch die Geschichte an sich, während man auf andere Charaktere vergeblich wartet. Cersei intrigiert, teilweise schon verbissen, stärker als je zuvor hinter dem Königsthron. Ganz klassisch "Cherchez la femme" und im Sinne der klassischen Tragödie, verlassen
und verraten von all ihren Männern. Ihre eigentliche Verachtung legt sie ganz in einen Satz: "Männer sind solch kolossale Narren. Sogar jene, von denen es in tausend Jahren nur einen gibt."
Ganz anders Arya, deren Unerschrockenheit zwar so manchem Mann die Schamesröte ins Gesicht treiben könnte, die aber doch genau den Wert echter Verbündeter zu schätzen weiß. Sansa, die mit ihren Schicksalsschlägen tatsächlich gewachsen ist, befindet sich nun scheinbar in Sicherheit, doch man ahnt, dass irgendwo ein
Unheil lauert. Gut ist, dass dort draußen eine große starke Frau durch Westeros zielstrebig nach ihr sucht, die Kriegerin Brienne.
Auch wenn die Handlung nicht immer schnell vorangetrieben wird, setzt Martin den Grundstein für das Ende der Saga. Es bleibt auf jeden Fall spannend. Wie werden sich die Charaktere entwickeln? Wer wird auf wen treffen? Was wird passieren?
Mein Fazit ist, ich bin immer noch nicht diesem Epos überdrüssig, im Gegenteil. Obwohl manch andere Bände actionreicher waren, finde ich auch diese dem Gesamtepos dienenden Bände der geführten Intrigen und Geschehnisse sehr
interessant. Immer mehr taucht man in die große Welt von Westeros ein und ich bin auch am Ende dieses Buches wieder gespannt wie es weitergeht und was zwischenzeitlich jenseits der Mauer im Norden geschehen ist.
Monarchenfalter zu »George R. R. Martin: Die dunkle Königin«01.06.2012
Ja ok, der Band 8 war ein bisschen gemütlicher als 1 - 6. Aber ich fand es dafür interessant, das "Innenleben" einer wirklich durch und durch bösen Figur kennen zu lernen. Was ist passiert, weshalb ist sie überhaupt so, wie sie ist? Was für Erlebnisse haben so einen Charakter geformt? Das war schon sehr interessant. Klar haben einige liebenswerte Figuren gefehlt und einige Stellen waren jetzt auch nicht so actionreich wie andere. Aber dafür wurde sehr anschaulich das Leben mitten im Krieg bzw. am Ende des Krieges beschrieben. Der Hunger im Land, zerstörte Ernten, eroberte Städte und wie die Bürger ohne Adelstitel und Ländereien nun leben. Gerade wenn Martin mal über das Wetter oder die Nahrungsmittel schreibt, während eine Figur unterwegs ist, ist das sehr schön und stimmungsvoll. Da regnet es, das Brot ist hart und der Käse schimmelig und Brienne trägt seit Wochen die selben Kleider am Leib und reitet unermüdlich weiter, um Cathlyn nicht zu enttäuschen. Andere könnten ja das Handtuch werfen, aber Brienne reitet weiter. Das zeigt eigentlich noch besser, wie verbissen sie sein kann. Insgesamt ist Band 8 psychologischer und stimmungsvoll als andere, aber nicht unbedingt schlechter deshalb. Und am Ende gibts auch noch mal paar feurige Dialoge, wenn es an die Eroberungen geht.

@Claudia: wo wird Band 6 öde? Das musst du mir jetzt echt mal erklären!
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Elefant zu »George R. R. Martin: Die dunkle Königin«26.03.2008
'Das Lied von Eis und Feuer', ist eine der besten Fantasy-Reihen, die ich jemals gelesen habe. Martin baut mit dem Epos eine völlig neue Welt auf, ich warte jetzt schon ungeduldig auf den nächsten Band.
Claudia zu »George R. R. Martin: Die dunkle Königin«20.08.2007
Habe mich an den Bänden 1 - 5 gütlich getan. Ab 6 wurde es schon ziemlich öde. Während des Lesens von Band 8 habe ich dann vor dieser Ödnis und Langeweile restlos kapituliert und das Buch auf den Müll geworfen!
Schade, denn die Reihe fing wirklich interessant an!
chilly zu »George R. R. Martin: Die dunkle Königin«16.04.2007
Ich habe alle Folgen der Eis und Feuer-Reihe verschlungen und bin restlos begeistert. Man kann sie einfach nicht mehr aus der Hand legen. Packend, voller Epos, Phantasie und Spannung. Ich hoffe, dass der nächste Band bald kommt!
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