Die Königin der Drachen von George R. R. Martin

Buchvorstellung

Originalausgabe erschienen 2000unter dem Titel „A Storm of Swords“,deutsche Ausgabe erstmals 2002, 608 Seiten.ISBN 3-442-26847-8.Übersetzung ins Deutsche von Andreas Helweg.

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In Kürze:

Daenerys Targaryen, die letzte aus dem Geschlecht der Drachenkönige, wird von Rachegelüsten verzehrt. Mit ihren drei jungen Drachen zieht sie zu den Stadtstaaten, um dort Söldner für ein Heer anzuwerben – allerdings sind die dortigen Sklavenhändler nicht gerade angenehme Geschäftspartner. Unterdessen sieht Robb Stark seine Chance gekommen, die Eisenmänner von Burg Winterfell zu vertreiben. Dabei muss er sich nicht nur vor den Lannisters in Acht nehmen, auch in den eigenen Reihen droht Verrat …

Ihre Meinung zu »George R. R. Martin: Die Königin der Drachen«

rolandreis zu »George R. R. Martin: Die Königin der Drachen«03.06.2013
Das Lied von Feuer und Eis ist einfach Fantasy vom feinsten. Mit diesem sechsten Band spinnt Martin in seiner unnacharmlichen Art und Weise weiter ein feines Netz aus Intrigen, Verrat und Hass.
Die Erzählweise mit den vielen parallel verlaufenden Handlungssträngen überzeugt und fesselt auch in diesem Band ungeheuer, so dass es teilweise unerträglich spannend ist, wenn Martin zwischen jenen hin und herspringt. Die Charaktere, die man teils liebt, hasst, verachtet oder auch bewundert, sind auch in diesem Band wieder hervorragend beschrieben, wobei allerdings auch wie schon in den vorherigen Teilen einige auf der Strecke bleiben und die Story teilweise einige sehr überraschende Wendungen nimmt, was deren Verlauf allerdings noch unberechenbarer macht. Man kann sich nur Fragen, wie Martin dieses Epos jemals zu einem Ende bringen will. Ich finde diese Reihe einfach super und bin schon gespannt was im nächsten Band passiert.
Susannah zu »George R. R. Martin: Die Königin der Drachen«03.02.2013
Inhalt:
Westeros liegt noch immer im Krieg – Könige streiten, Söldnerhorden überziehen das Land mit Elend, Familien werden zerstört. Mit Fortschreiten des Krieges werden die Methoden immer unmenschlicher, immer brutaler. Niemand ist mehr sicher. Derweil übt sich Daenerys Sturmtochter, die Mutter der Drachen, in den Sklavenstädten als Eroberin und Königin. Doch ihre Drachen sind noch jung, und an allen Enden lauert Verrat. Und weit im Norden, jenseits der Mauer, planen Wildlinge, die Sieben Königslande zu überrennen. Doch eine viel größere, ältere und dunklere Bedrohung lauert im Schnee eines langen Winters. Und der Winter kommt …

Meinung:
Zusammen mit Band 5 „Sturm der Schwerter“ definitiv der bisher beste Band. Die Spannung lässt an kaum einer Stelle nach, die überraschenden – und blutigen – Wendungen nehmen immer mehr zu. Neue Charaktere tauchen auf, andere verschwinden. Lose Enden werden zusammengefügt, und doch lässt der Autor den Leser am Ende des dritten englischen Bandes mit dem unbehaglichen Gefühl zurück, dass ein derart zerstrittenes Königreich Gefahren von außen nicht widerstehen kann. Martins besonderes Merkmal – der brutale Umgang mit seinen Charakteren – ändert sich auch hier nicht, ganz im Gegenteil. Ich persönliche finde, dass dies nur die Stimmung von Krieg und Elend verstärkt: niemand ist sicher! Nicht die Helden, nicht die Bösen, nicht die Adligen, nicht das einfache Volk, weder Nordmann noch Südländer. Diese konstante Atmosphäre der Gefahr gelingt Martin meisterhaft. Man darf gespannt sein, welches Unheil er noch für Westeros bereithält. Denn es bleibt dabei: Winter is coming!
Holger zu »George R. R. Martin: Die Königin der Drachen«08.12.2010
Diese Serie von George Martin ist die beste Fantasy-Serie am Markt. Und von den bisher erschienenen 4 Buechern (im englischen Original - in Deutschland sind sie in 8 Baenden erschienen), ist "Storm of Swords" der beste (die deutschen Baende 5 & 6. EIn absoluter Knaller voller Ueberraschungen die einen sprachlos lassen. Ich kenne kein Buch, welches an Storm of Swords herankommt. Der Nachfolgeband war leider schwaecher, da er in zwei Teile gespalten wurde und die Haelfte der Charaktere erst in Band 5 kommen (auf deutsch in Band 9 & 10) und "Dance with Dragons" ist leider noch nicht fertig und wird wohl nicht vor Ende 2011 or 2012 erscheinen. Aber bis Band 6 ist die Serie der absolute Hammer. Hoechstwertung.
randyll zu »George R. R. Martin: Die Königin der Drachen«21.04.2008
hier muss ich meinem vor-poster rabiat widersprechen, dessen bewertung mir arg tiefenpsychologisch aufgesetzt wirkt. wenn man die ganze reihe liest, so ist im 6. band gar keine andere schlussfolgerung für die charaktere in der situation möglich, die protagonisten entwickeln ihre art und charakterlichen züge immer weiter.
in einer zeit, in der so viel auf der strecke bleibt, wie dies in band 6 passiert, müssen die menschen das beste daraus machen, dan bleibt auch keine zeit für tiefgründige gespräche...die kommen zwar vor, wirken aber aufgesetzt, was sie ja auch sind und was wohl in der absicht des autors lag.
obwohl bis dato 8 deutsche bände erschienen sind, ist für mich band 6 der bisherige höhepunkt an dramaturgie und spannung. wie in band 4 erreicht der spannungsbogen hier wieder ein maximum und muss dann in band 7 erst wieder aufgebaut werden, da das ende mehr als explosiv ist...
besser kann man kaum schreiben.
Dirk zu »George R. R. Martin: Die Königin der Drachen«23.07.2007
Eine weitere Reise in des Land der Soziopathen erwartet den Leser in diesem Teil der "Lied von Eis und Feuer" - Reihe. Auch in diesem Buch erdrückt Martin den Leser fast mit Details seiner Welt. Zusammengehalten wird die Aufreihung von historischen und geographischen Fakten durch das Blut kurzer Episoden von Gewalt und Verrat. Obwohl der literarische Bodykill sich überraschenderweise etwas absenkt verbleibt doch der Verdacht, dass in manchen Passagen Tod und Verrat eingestreut wurde um einem langgezogenen Traktat über Politik und Geschichte etwas Würze zu verleihen.
Die menschliche Seite dieser Geschichte ist dabei zum großen Teil sehr einseitig gestrickt. Die Grundhaltung der Charaktere ist entweder gierig, rachedurstig oder chaotisch soziopathisch. Durch die Vielzahl der Charaktere entsteht dadurch der Eindruck, dass die Evolution in Martins Welt das Ziel hat sämtliche positiven sozialen Interessen auszulöschen, bzw. es schon längst geschafft hat.
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