In der Haut des Wolfes von George R. R. Martin

Buchvorstellungund Rezension

In der Haut des Wolfes von George R. R. Martin

Originalausgabe erschienen 1989unter dem Titel „The Skin Game“,deutsche Ausgabe erstmals 2014, 157 Seiten.ISBN nicht vorhanden.Übersetzung ins Deutsche von .

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In Kürze:

Als der Vater von Randi Wade in Ausübung seiner Pflicht als Polizist auf bestialische Weise ermordet wird – von einem wilden Tier zerfetzt, so das offizielle Ermittlungsergebnis -, ist das ein Schock, von dem sich die junge Frau kaum erholt.

Fast 20 Jahre später: Randi schlägt sich als Privatdetektivin mehr schlecht als recht durchs Leben. Als ihr bester Freund Willie sie bittet, Informationen über einen Mordfall zu beschaffen, beginnt der Albtraum offenbar erneut. Auch das aktuelle Opfer wurde verstümmelt und bei lebendigem Leib gehäutet.

Kann es sein, dass die Bestie, die damals ihren Vater tötete, wieder zuschlägt? Und ist ihr Freund Willie wirklich der, für den er sich ausgibt? Weiß er mehr über die unheimliche Mordserie, als er preisgibt?

Die mit den World Fantasy Award ausgezeichnete Novelle gilt vielen Lesern als beste Werwolf-Geschichte, die jemals geschrieben wurde.

In der Haut des Wolfes verbindet auf elegante Weise Elemente des crime noir mit dem Werwolfmotiv zu einer düsteren, packenden Geschichte mit unerwarteten Wendungen. Chinatown trifft auf Der Wolfsmensch und Dr. Jekyll und Mr. Hyde.

Mit einem Nachwort von Christian Endres und 16 Illustrationen von Timo Wuerz.

Joachim Körber hat für diese Ausgabe seine Übersetzung aus den 90iger-Jahren überarbeitet.

Das meint Phantastik-Couch.de: „Die Furcht des Werwolfs vor Entlarvung“85

Fantasy-Rezension von Michael Drewniok

Randi Wade besitzt in der Großstadt Chicago ein genretypisch schlechtgehendes Detektivbüro. Die Tochter eines hoch gerühmten Polizisten wurde aus dem Gleis geworfen, als ihr Vater vor Jahren bei einem Einsatz auf mysteriöse Weise ums Leben kam: Obwohl er seinen Angreifer mit sechs Revolverkugeln getroffen hatte, wurde Wade senior in Stücke gerissen sowie zum Teil aufgefressen – ein Fall, der nie gelöst wurde.

Willie Flambeaux könnte seine beste Freundin zwar aufklären, hat darauf aber mit gutem Grund bisher verzichtet: Während der schwächliche, von Asthma geplagte Mann tagsüber ein Inkasso-Unternehmen führt, streift er seine Haut in manchen Nächten buchstäblich ab und verwandelt sich in einen Werwolf. Diese Kreaturen der Nacht sind schon lange Teil der Gesellschaft. Sie haben sich ihr angepasst und verzichten auf die Menschenjagd, um den inzwischen eingekehrten Frieden nicht zu gefährden. Dabei kontrollieren sich die Mitglieder jedes „Rudels“ gegenseitig. In Chicago ist Jonathan Harmon, Spross einer uralten, steinreichen und mächtigen Familie, der Anführer.

Nun geht ein Serienkiller in der Stadt um. Er zieht seinen Opfern lebendigen Leibes die Haut ab. Dass es sich bei den auf diese Weise Getöteten ausnahmslos um Werwölfe handelt, ist der Polizei zwar unbekannt. Nichtsdestotrotz sorgen die verschärfte Fahndung, die Aufmerksamkeit der Presse und natürlich die Tatsache, dass der Mörder nicht gefasst werden kann, für unliebsames Lampenlicht und Angst im Rudel.

Wer steckt hinter den Gräueltaten? Ist es Roy Helander, der einst als Mehrfachmörder verurteilt wurde und plötzlich verschwunden ist? Oder etwa Steven, Harmons geistesgestörter Sohn? Flambeaux nimmt die Witterung auf, und als er das Ende der Fährte erreicht, ist die Tatsache, dass Randy inzwischen über ihn Bescheid weiß, seine geringste Sorge …

Das altmodische Monster

Der Werwolf gehört zu den ältesten Schreckgestalten, die den Menschen auf seinem Weg aus der sprichwörtlichen Höhle in das moderne Großstadtgewirr begleitet haben. Zwei einst sehr reale Ängste mischen sich in seiner Gestalt: Da ist die Dunkelheit, die selbst nach der „Erfindung“ des Feuers durch Fackeln nur notdürftig erhellt werden konnte. Außerhalb des Lichtscheins konnte weiterhin jene lauern, die dem vorzeitlichen Menschen nach dem Leben trachteten.

Dazu gehörte dort, wo es ihn gab, zuverlässig der Wolf. Vor der Erfindung der Schusswaffe konnte er es mit dem Menschen aufnehmen. Der Wolf war leise, schleichstark, kräftig und vorsichtig aber furchtlos. Außerdem jagte er nicht allein, sondern im Rudel. Wölfe treiben ihre Beute mit Bedacht und instinktgesteuerter Überlegung. Der Mensch tut es ihm gleich. Er erkannte früh die Ähnlichkeit des Vorgehens. Weil er selbst die Beute war, konnte diese Erkenntnis verständlicherweise Todesangst auslösen.

Wie gefährlich musste der Wolf werden, sollte er über Verstand verfügte? Oder sich gar als Mensch „tarnen“ können? Bevor die Wissenschaft sie ins Reich der Sage verbannte, galten solche Verwandlungen durchaus als möglich. Der Schritt zur Interpretation des Werwolfs („wer“ = germanisch „Mann) als Verkörperung des Bösen lag nahe; er wurde lange vor dem Aufkommen des Christentums getan und beschränkte sich nicht auf Wölfe. Es gab Wer-Bären, -Löwen, -Panther: Jedes gefährliche Großtier konnte aus seiner Haut und in diese Rolle schlüpfen.

Wölfe besiedeln erstaunlich weite Regionen dieser Erde, wenn man sie lässt. Es gibt sie in Europa, Asien und Nordamerika; selbst in Südarabien oder Indien leben noch Restbestände des einst auch dort präsenten Raubtiers. Folgerichtig trieb auch der Werwolf quasi global sein Unwesen. Heute hat man den Wolf zwar vertrieben und ihm seinen alltäglichen Schrecken genommen. Dennoch bleibt die Ur-Angst tief im Menschenhirn verankert: Wer dies überprüfen möchte, lausche dem Wolfsgeheul. Selbst wenn sich sein Verursacher nachweislich hinter einem hohen Zaun aufhält, dürften steil aufgerichtete Nackenhaare die geringste Reaktion darstellen.

Eine Nische finden

Zum Wolf gehört das freie Streifen durch eine unverfälschte Wildnis. Anders als der Vampir oder das Monster aus dem Labor ist der Werwolf ein Zivilisationsflüchtling. Er benötigt ein “Revier". Relativ spät entdeckte er, dass er sein Territorium auch in der Großstadt finden konnte. Da hatte der Wolf seinen archaischen Schrecken bereits verloren. Der Werwolf war in der populären Unterhaltung untergetaucht. Dort zehrte er vom Schreckensruhm der Vergangenheit. Es dauerte, bis er den Anschluss an die Gegenwart fand.

Zu denen, die diese Lücke schlossen, gehörte Whitley Strieber mit seinem Debütroman „The Wolfen“ (1978; dt. Wolfen). Zwar sind seine Wölfe „echt“, doch sie vermitteln überzeugend die Existenz einer alten Intelligenz, die parallel zur ahnungslosen Menschenwelt existiert und sich in ihrer Nische behaupten kann. Mit In der Haut des Wolfes ging George R. R. Martin 1979 den letzten Schritt: Werwölfe sind Menschen, die sich in Wölfe verwandeln. Sie nutzen ihren Verstand, um selbstbestimmt ihr Schicksal zu gestalten, und streben vor allem nach Geld und Macht, um ihrer Natur unter Ausschluss misstrauischer Menschenaugen frönen zu können.

Martin war nicht der erste Autor, der sich dieses Konzeptes bediente. Stattdessen beeindruckte er durch das Geschick, mit dem er dem Mythos modernes Leben einhauchte, ohne den „klassischen“ Werwolf darüber zu ignorieren. Zu diesem gehört immer ein Moment der Tragik. Der zivilisierte Mensch und das wilde Tier können niemals in Harmonie existieren. Deshalb darf sich der „normale“ Mensch nie sicher fühlen, wenn ihm der Werwolf Schonung verspricht. Da er selbst um die Problematik der dafür erforderlichen Selbstkontrolle weiß, gibt ihm der Werwolf insgeheim Recht. Martin schildert den Kompromiss: Die Werwölfe bleiben unter sich und im Hintergrund. Einen Krieg mit den Menschen würden sie nicht überleben.

Zwischenfälle kommen vor

Das Risiko trägt der „normale“ Mensch, denn Werwölfe sind in einem Punkt sehr menschlich: Es gibt immer jemanden, der aus der Reihe tanzt und die Regeln des Rudels missachtet. Was geschieht, wenn so etwas vorkommt, ist handlungselementar für Martins Geschichte. Das Rudel muss sich um solche Außenseiter selbst kümmern, der Mensch ahnungslos bleiben. Dass Diskretion allein dies in der technisierten und von den Medien kontrollierten Gegenwart nicht gewährleisten kann, ist eine Konsequenz, die Martin logisch und spannend in das Geschehen einfließen lässt: Es gibt eine Schnittstelle zwischen Werwolf- und Menschenwelt geben. Einige müssen eben doch Bescheid wissen.

Was ist mit denen, die nicht mitspielen wollen? Hier gerät das Miteinander in eine Grauzone. Wade senior war allzu unbestechlich, Harmon senior bringt es nicht über sich, seinen irren Sohn aus dem Verkehr zu ziehen. Es war nur eine Frage der Zeit, bis es zu jener Krise kommen musste, die hier den Titel In der Haut des Wolfes trägt.

Ausgerechnet Willie Flambeaux ist ein Vertreter des ursprünglichen Status quo. Er will die nicht mehr dem Schutz des Rudels dienenden, sondern eindeutig kriminellen Machenschaften nicht decken. Schon vor der Krise ist Willie ein Außenseiter: Auch die Gesellschaft der Werwölfe kennt Hierarchien und Vorurteile. Willie ist als Mensch kränklich sowie kein „reinrassiger“ Werwolf. Vor allem ist er mit einem Gewissen geschlagen. Deshalb fürchtet er Harmon, den Rudelführer, ebenso wie den Killer, der nächtlich umgeht.

Randi Wade verkörpert die Partei der Menschen. Sie war lange ohne Wissen um ihre hautwandlerischen Mitbürger. Das Aufkommen von Misstrauen, die Suche nach der Wahrheit und der Moment der Erkenntnis gehören zum Genre. Randi muss eine Entscheidung treffen, was dadurch erschwert wird, dass sie Vertreter beider Seiten vorsichtshalber zum Schweigen bringen wollen.

Eine unerwartete Wendung

In der Haut des Wolfes ist ein Kurzroman. Für die Sammlung „Night Visions 5“ sollte Martin eigentlich wie seine beiden Mitautoren Stephen King und Dan Simmons 1989 drei Kurzgeschichten liefern. Er einigte sich stattdessen mit Herausgeber Douglas E. Winter auf die Niederschrift einer Novelle und tat damit sich, Winter und dem Publikum einen Gefallen; nicht umsonst gewann Martin für „The Skin Trade“ einen „World Fantasy Award“, wobei aus heutiger Sicht die Form den Inhalt übertrifft.

Nicht die Story ist, es die In der Haut des Wolfes einmalig macht, vieles von dem, das Martin sich einfallen ließ, ist längst wieder zum Klischee geworden. Eine grundsätzlich fragwürdige Entscheidung betrifft ausgerechnet die Auflösung: Martin scheint es nicht spektakulär genug zu sein, den Killer aus den Reihen der uns vorgestellten Figuren zu wählen. Stattdessen erfindet er ein übernatürliches Wesen aus fremder Dimension, für das die biologisch gesetzten Grenzen, die Martin ausführlich für die Werwölfe definiert hat, bedeutungslos sind. Immerhin erspart uns der Verfasser die obligatorische Liebesgeschichte zwischen Menschenfrau und Werwolf-Mann, wofür ihm ein dicker Pluspunkt gebührt!

Die aktuelle Neuausgabe präsentiert In der Haut des Wolfes als eigenständiges Buch. Innen erfreut die Übersetzung von Joachim Körber ebenso wie die von Timo Wuerz gezeichneten Illustrationen; der Künstler schuf auch das farbige Titelbild. Der Band ist fest gebunden und mit einem separaten Papierumschlag sowie einem Lesebändchen versehen: Das Ergebnis hält sich allemal angenehmer in der Hand als ein eBook-Reader …

Keineswegs unerwähnt bleiben darf das ausführliche (und für diese Rezension dankbar herangezogene) Nachwort: Der Autor, Journalist und Redakteur Christian Endres informiert über George R. R. Martins Leben und Werk und erinnert daran, dass Martin als Schriftsteller weit mehr als „nur“ „Game of Thrones“ über die Medienwelt gebracht hat!

Ihre Meinung zu »George R. R. Martin: In der Haut des Wolfes«

Lukes_Meinung zu »George R. R. Martin: In der Haut des Wolfes«19.07.2017
Punkt 1. - Ich kenne nichts Gedrucktes von George R. R. Martin (dachte ich zumindest – Erklärung weiter unten im Text) und sein Name ist mir nur geläufig, da ich den „Game of Thrones“-Megahype so wie jeder andere Menschen auf Planet Terra mitbekommen habe. Dennoch: Nie gesehen, nie gelesen… ich mag nichts was so gehyped wird – ich stehe eher auf die Underdogs.

Punkt 2. – Ich liebe jedoch Werwölfe. Buch, Comic, Film, Hörspiel… egal wie, egal was, egal wieso, die Lycanthropen haben es mir angetan. Und einer der Gründe ist diese Geschichte von George R.R. Martin!

Wie das geht?

Ganz einfach: Manchmal kommt es schon einmal vor, das sich in meinen alten Gehirnwindungen noch Erinnerungen befinden, welche ich nicht zuordnen kann. Beim Lesen des Hardcovers überkam mich mehr als einmal ein Daja Vu und ich konnte einfach nicht den Finger darauflegen. Also Google an und los ging die Recherche.

Als ich auf den Satz „Joachim Körber hat für diese Ausgabe seine Übersetzung aus den 90iger-Jahren überarbeitet.“ auf Festas Website stieß, gingen bei mir die Alarmglocken an und siehe da: eine weitere Recherche ergab das die Geschichte bereits 1990 in der Anthologie „Nachtvisionen“ – erschienen bei Heyne – unter dem Titel „Maskerade“ abgedruckt zu finden war und ich sie dort bereits inhaliert hatte.

Nun habe ich in meinen 51 Jahren eine Menge Horror konsumiert und es ist schon eine Leistung, wenn solch eine Story – grade wenn sie „nur“ eine von mehreren Geschichten einer Anthologie gewesen ist – bei mir hängen blieb. Doch diese Geschichte ist einer der Eckpfeiler meiner Werwolf-Affinität!

Ich muss jetzt spoilern, also bitte erst nach dem zweiten SPOILERSHARK weiterlesen, wer das Buch noch nicht kennt und sich die Story nicht spoilern lassen möchte.

SPOILER START

Zur Geschichte an sich: Die Hauptakteurin Randi Wade ist stereotyp als chronisch mit Arbeit unterversorgte Privatdetektivin unterwegs – und das auch noch in Chicago. Nun wird Randi jedoch in eine Serie von recht brutalen Morden verwickelt, bei denen der Täter seinen Opfern die Haut abzieht. Derjenige, welcher sie in die ganze Misere hineinzieht, ist ihr Freund Willie Flambeaux – und Willie ist ein Werwolf. Willie scheint ein wenig in Panik zu sein, denn die Opfer sind alles Werwölfe und Willie geht nun der Pelz auf Grundeis, denn er ist wie der Rest seines Rudels ebenfalls in Gefahr ein Opfer des Häuters werden zu können.

Nun mag das ja nicht wirklich alles neu sein und die Story an sich mag auch niemanden bisher von den Hinterpfoten hauen, doch ist die Grundidee des Willie Flambeaux eine bisher – also zumindest damals – recht unbenutzte Idee um den Lycanthropen umzusetzen.

Willie ist in seiner normalen, menschlichen Form eher schwächlich und kränklich – doch der Werwolf in ihm gibt ihm zumindest die Möglichkeit nach der Transformation nicht mehr „little puny Willie“ sein zu müssen.

Wem das jetzt auch wieder bekannt vorkommen mag, der sollte sich vor Augen halten, das die Story erstmals im Jahr 1989 erschien und sich viele der Nachfolgewerwolfautoren bei der Idee des „Ich bin krank und schwach, also mach ich mich Werwolf!“ von GRRM bedient haben.

SPOILER ENDE!!!

Ok, das Buch ist nicht wirklich ein Romanwälzer oder ein Hardcoverbackstein, denn wie man im Nachwort lesen kann bezeichnet man diese Länge einer Geschichte als Novelle – auch wenn ich diese ganzen Schubladen extrem nervig und daneben finde. Story ist Story, egal wie lange sie auch immer sein mag.
Auch kann ich mich hier nicht auf einen reinen Kommentar zur Erzählung an sich reduzieren, denn da ist ja noch viel mehr.

Die insgesamt sechzehn Illustrationen von Artist Extraordinaire Timo Würz, welche taktisch klug innerhalb des Buches verteilt wurden, runden das Gesamtbild der Novelle – da ist die Schublade wieder – ziemlich rattig ab. Wer die Arbeiten von Timo Wuerz kennt, der weiß das sich der Meister nicht gerade auf dem Weg der züchtigen und weichgespülten Illustrationen bewegt, sondern das Herr Wuerz es liebt üppige Damen und herzlich derbe Darstellungen von Horror bildlich aufs Papier zu bannen.

Ich scheue mich hier nicht den Vergleich zwischen der Festa-Ausgabe von „In der Haut des Wolfes“ und Basteis-Version von Stephen Kings „Der Werwolf von Tarker Mills“ zu ziehen. Hierbei vergleiche ich natürlich die Ausgabe von Kings Wölfchen, welche die Kalenderblätter von Bernie Wrightson mit im Paperback hatte, also nicht die reine Romanversion.

Würz Illustrationen können problemlos mit den Kalenderblättern des amerikanischen Altmeisters konkurrieren und die Story von Martin hat sogar noch ein paar Pluspunkte in Bezug auf die Umsetzung des Lycantrophen-Themas bezogen.

Wieso ich jetzt erst auf diese Ausgabe aufmerksam geworden bin ist mir ein Rätsel, denn das Buch erschien bereits 2014.

Festa hat insgesamt ein paar wirklich nette Klassiker im Verlagsprogramm, welche auch heutzutage noch den horroraffinen Nichtkenner der älteren Publikationen begeistern können. Neben den Adversarys von Wilson stellt auch gerade dieser Band eine wirklich runde und mit Liebe zum Detail umgesetzte Ergänzung einer jeder Bibliothek dar – sei es nun die eines Altvorderen, zu denen ich mich zähle, oder der eines Newbies, welcher sich gerne auch mal davon überzeugen lässt das früher nicht alles (subjektiv) besser war, es aber doch noch Oldies gibt, welche auch in der Jetztzeit jederzeit als aktuell ankommen können.

Wenn eine Geschichte es verdient hat in so einer genial optischen Verpackung neu aufgelegt zu werden, dann ist es definitiv das Wölfchen des Herrschers über das Lied von Eis und Feuer!
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