Sturm der Schwerter von George R. R. Martin

Buchvorstellung

Originalausgabe erschienen 2000unter dem Titel „A Storm of Swords“,deutsche Ausgabe erstmals 2001, 544 Seiten.ISBN 3-442-26846-X.Übersetzung ins Deutsche von Andreas Helweg.

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In Kürze:

Die Sieben Königreiche befinden sich im blutigen Bürgerkrieg um die Oberhoheit. Einer der Anwärter auf den Thron ist tot, ein anderer in Ungnade gefallen, doch der blutige Machtkampf in Westeron tobt erbitterter denn je. Robb Stark, der Herr von Winterfell, leistet dem tyrannischen Haus Lannister hartnäckig Widerstand, obgleich seine Schwester als Geisel am Hof des Kind-Königs Joffrey gefangen gehalten wird. Doch plötzlich sehen die Streiter von Winterfell sich einer neuen Gefahr gegenüber: Aus dem Norden drängt eine Armee von Barbaren in die Königreiche, und als Vorhut brechen unaufhaltsame Horden übernatürlicher Kreaturen mordend und brandschatzend hinter dem großen Wall hervor, der den Verwunschenen Wald abschirmt. Derweil baut auf dem fernen Südkontinenten die verbannte Königin Daenerys mit Hilfe der drei letzten Drachen und einer furchteinflößenden Armee ihre Macht aus. Sie bereitet sich darauf vor, in den Kampf um die Krone einzugreifen, um die sie sich betrogen fühlt.

Ihre Meinung zu »George R. R. Martin: Sturm der Schwerter«

PMelittaM zu »George R. R. Martin: Sturm der Schwerter«07.07.2014
Die Seeschlacht vor Königsmund ist blutig zu Ende gegangen, im Norden hat es große Veränderungen gegeben und auch jenseits der Mauer tut sich so einiges. Daenerys Targayen versucht eine Armee aufzubauen und Arya Stark ist immer noch unterwegs, um Angehörige ihrer Familie zu finden.

Der erste Teil des dritten Bandes und somit der fünfte deutsche Band (in Deutschland werden die Originalbände geteilt) schließt nahtlos an den Vorgängerband an. Der Autor erzählt weiter seine Geschichte aus Sicht verschiedener Charaktere, denen er pro Band mehrere Kapitel widmet und auch in diesem Band kommen wieder neue dazu: Samwell Tarly, Bruder der Nachtwache und Jamie Lennister, der „Königsmörder“ erhalten eigene Kapitel und bei beiden kann man eine Charakterentwicklung feststellen. Im Vergleich zum Vorgänger gibt es auch einige Charaktere, die sich (vielleicht auch nur vorübergehend?) aus der Handlung verabschiedet haben.

Es gibt auch wieder Karten – dieses Mal auch welche von jenseits der Mauer, da ein guter Teil der Handlung nun dort stattfindet.

George R. R. Martin gelingt es weiterhin zu fesseln. Gerade durch die Strukturierung in verschiedene Charakterkapitel gibt es auch immer wieder Cliffhanger, zudem sind die Kapitel nicht sehr lange, so dass sie dazu animieren, immer weiter zu lesen. Trotz der hohen Anzahl von Personen, handelnden und erwähnten, lässt sich der Roman flüssig und spannend lesen.

Die Serie ist auch weiterhin absolut empfehlenswert und macht süchtig!
Susannah zu »George R. R. Martin: Sturm der Schwerter«13.01.2013
Westeros, die Sieben Königslande. Noch immer ist das Reich vom Krieg erschüttert. Während die Könige Joffrey, Stannis und Robb erbittert um ihre Kronen streiten, vergessen alle, dass jenseits der Mauer eine viel größere Gefahr naht: Wildlinge machen sich, die Mauer zu überschreiten. Die Nachtwache schmilzt mehr und mehr zusammen, und dann sind da noch die Anderen, die wieder umhergehen. Im Osten versucht Daenerys, die letzte aus dem Geschlecht der Targaryen, die Eroberung ihres Thrones vorzubereiten: doch zwischen Drachen, Sklaven und Söldnern ist bald nicht mehr Feind von Freund zu trennen …

Band 5 der Reihe – die erste Hälfte des dritten englischen Bandes! Martin hält das Niveau der Vorgänger, er zieht hier sogar noch an, was Tempo und Spannung anbelangt. Die Vorbereitungshandlungen aus Band 3+4 sind langsam aber sicher abgeschlossen, und aus dem „clash of kings“ wird nun ein „storm of swords“, dem niemand entrinnen kann.
Erneut sind die es Einzelschicksale, die sich hier zu einem großen Ganzen verweben. Und erneut sind es die Einzelschicksale, die den Leser bewegen. Sansa, noch immer gefangen. Arya, noch immer auf der Flucht. Daenerys, die noch immer nicht von der Stelle zu kommen scheint. Und Jon Schnee, dessen Schicksal ihn zu Orten und Menschen geführt hat, die er hassen soll.
Martins Buchreihe ist die erste seit Ewigkeiten, die mich wieder stundenlang und bändelang ans Lesen fesselt – und ich bin froh, dass ich noch fünf deutsche Bände vor mir habe, bevor ich auf den sechsten englischen Band warten muss.
Ohne zuviel vorweg zu nehmen: zwei neue Charaktere lassen uns ab diesem Band an ihrem Leben Teil haben, und eine der Figuren, die ich zunächst von ganzem Herzen verachtet habe, hat es sogar geschafft, Mitleid zu erregen. Martins Figuren sind weder schwarz, noch weiß, sie schillern zwischen allen Grautönen, wie wir Menschen.
Und wie im echten Leben sind sie sterblich. Kein Schutzschild umgibt die Helden, wie der geneigte Leser bereits seit „Game of Thrones“ weiß. Und wenn man bedenkt, was nördlich auf all unsere Helden und Feinde wartet, muss man um sie alle fürchten.
Winter is coming, my friends. For all of us.
rolandreis zu »George R. R. Martin: Sturm der Schwerter«20.08.2012
Der 5. Teil der 12 Bände insgesamt ist am Anfang etwas langatmig, gewinnt aber
dann rasant an Geschwindigkeit und Dynamik. Meisterlich spinnt Martin die
Schicksalsfäden und nichts bleibt wie es ist. Die Charaktere werden weiter
vertieft und bleiben ambivalent. Und ein bekannter Charakter bekommt ungeahnte
Aufmerksamkeit: Jaime Lannister bekommt seinen eigenen Handlungsstrang! Die
detaillierte Welt von Westeros wächst und wächst und reißt den Leser mit in
einen Strudel von perfiden Intrigen und Ränkespielen: Dreckig, erschreckend,
tiefsinnig, abstoßend und einfach genial. Ihr merkt auch hier bin ich wieder
voll des Lobes. Ich finde diese Saga einfach nur gut. Das Beste was ich im
Bereich Fantasy seit "Herr der Ringe" gelesen habe.
randyll zu »George R. R. Martin: Sturm der Schwerter«21.04.2008
hier spitzt sich die Lage noch mehr und mehr zu und man kann das buch kaum mehr aus der hand legen. sowohl stilistisch wie auch inhaltlich meisterlich weitergesponnen, die deutsche übersetzung tut der spannung keinen abbruch und ist erstklassig gelungen.
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