Brennender Wind von Glenda Larke

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Brennender Wind von Glenda Larke

Originalausgabe erschienen 2008unter dem Titel „Song of the Shiver Barrens“,deutsche Ausgabe erstmals 2013, 580 Seiten.ISBN 3-442-26798-6.Übersetzung ins Deutsche von Susanne Gerold.

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In Kürze:

Ligea Gayed hat alles aufgegeben und die Bruderschaft von Tyr verraten, um ein neues Leben für sich und ihren Sohn Arrant zu ermöglichen. Doch nun muss sie auch Arrant ziehen lassen, der nach Kardiastan reist, um dort seinen Platz unter den Magoroth einzunehmen. Arrants Reise steckt voller Gefahren. Seine Kräfte sind nicht voll ausgebildet und seine Fähigkeit, telepathisch mit den Illusionisten zu kommunizieren, bleibt nicht unbemerkt. Doch die größte Gefahr wartet am Ziel seiner Reise auf ihn …

Ihre Meinung zu »Glenda Larke: Brennender Wind«

Sandra Seckler zu »Glenda Larke: Brennender Wind«05.03.2015
"Brennender Wind" ist der dritte und letzte Band der "Der Bund der Illusionisten"-Reihe von Glenda Larke.

Wie man es schon vom zweiten Band kennt, hält auch dieser Band eine neue Herausforderung für die Figuren bereit, nachdem Tyran befreit wurde, gibt es da ja immer noch die Verheerung, die die Illusion heimsucht und damit auch Arrants Halbbruder Tarran. Doch Herausforderungen sind Glenda Larkes Steckenpferd und werden von ihr genutzt, um ihren ausgefeilten Charakteren eine Bühne zu geben, auf der sie sich entwickeln können. Am konkreten Beispiel von Arrant bedeutet dies die Entwicklung von einem unsicheren, verschämten Jugendlichen zu einem ausgeglichenen selbstsicheren Erwachsenen, der mit sich im Reinen ist. Doch ein strahlender Held wäre nichts ohne einen Widersacher und mit der Figur Firgan ist Glenda Larkes ein Gegenspieler gelungen, der an Falschheit und Doppelzüngigkeit kaum zu übertreffen ist.

Mit dem Handlungsort wechselt auch die Perspektive des Erzählers nun gänzlich zu Arrant und sowohl Ligea als auch Temellin werden zu schmückendem Beiwerk. Entsprechend der Figur gelingt es der Autorin auch ihren Erzählstil der Entwicklung der Figur anzupassen, erst noch halb kindlich und am Ende ernst und erwachsen mit dem dazugehörigen Blick fürs Wesentliche.

Dem Handlungsschauplatz Kardistan wird entsprechend auch mehr Aufmerksamkeit geschenkt - und dennoch ist dieser seit seinem ersten Auftritt im Auftaktband immer noch für eine Überraschung gut. Dieser sorgt mit der in ihm wütenden Verheerung für eine ernstere, düstere Grundstimmung.

Alles in allem darf man diesen Abschlussband als den stärksten der Dreien und damit unbestritten als den krönenden Abschluss bezeichnen.
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