Ritual von Graham Masterton

Buchvorstellung

Ritual von Graham Masterton

Originalausgabe erschienen 1988unter dem Titel „Ritual“,deutsche Ausgabe erstmals 1993, 377 Seiten.ISBN 3-404-13439-7.Übersetzung ins Deutsche von Ute Thiemann.

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In Kürze:

Das „;Reposoir“; stand nicht auf der Liste des erfahrenen Restaurantprüfers Charlie McLean. Aber da er endlich mal wieder mit seinem Sohn Martin unterwegs war, den er seit seiner Scheidung kaum noch zu Gesicht bekommen hatte, wollte er in aller Ruhe etwas Ungewöhnliches ausprobieren. Und an diesem Restaurant war alles ungewöhnlich: seine versteckte Lage in dem abgeschiedenen Städtchen am Ende der Welt, seine Besitzer, die anscheinend auf Gäste keinen Wert legen, das sonderbare Auftreten der Kellner…
Als Charlie McLean endlich merkt, daß dieses Restaurant nur ein Gericht serviert – nämlich den nackten Horror -, ist es fast zu spät: Sein Sohn Martin ist schon fest in den Klauen der schwarzen Sekte, die dieses Restaurant des Schreckens betreibt. Und Charlie zermartern unsagbare Schuldgefühle, mit seiner Neugier den eigenen Sohn ins Verderben gestürzt zu haben.

Ihre Meinung zu »Graham Masterton: Ritual«

Eberhard Eidecker zu »Graham Masterton: Ritual«14.11.2013
Die Sekte der Celestines betreibt Restaurants der etwas anderen Art. Die Celestines rekrutieren Jünger, die sich freiwillig selbst stückchenweise filetieren. Das Fleisch wird dann gut gewürzt in den Restaurants serviert. Ziel der Sekte ist es, durch die Verspeisung einer gewissen Anzahl Jünger, Jesus auf die Erde zurückzuholen. Das klappt doch nie, denkt der geneigte Leser. Es folgt die Überraschung:
Jesus erscheint tatsächlich. Er spricht leicht wütend mit dem Sektenführer. Ein Satz von Jesus endet mit den Worten: du böser Mann. Das wäre nur noch zu toppen durch: du böser, böser Mann, du. Sodann überlässt Jesus das Feld der ebenfalls erschienenen Konkurrenz, die auch leicht verärgert ist.

Das Buch enthält eine Anzahl alptraumhafter Szenen. So wird dem Leser besonders die Küchenszene, wenn sich die letzten Jünger tranchieren und ihr Fleisch zubereitet wird,
schwer im Magen liegen.
Fazit:
Masterton serviert dem Leser ein unterhaltsames,
natürlich nicht ganz perfektes, Horror-Menue, das dieser so schnell nicht vergessen wird. Also hinsetzen und genießen. Vegetarier sollten das Buch lieber meiden.
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