Befehl aus dem Dunkel von Hans Dominik

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Befehl aus dem Dunkel von Hans Dominik

Originalausgabe erschienen 1933, 236 Seiten.ISBN 3893508570.

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In Kürze:

„Wissenschaflter und Forscher in Ost und West haben eine epochale Erfingung gemacht: dei Gedankenübertragung und -verstärkung mittels Ätherwellen. Eingeweihte in den beiden politisch verfeindeten Lagern wenden die Gedankensender bereits an und erringen mit ihrer Hilfe ungeahnte persönliche Macht. Sie werden zu heimlichen Herrschern über ihre Mitmenschen; sie bekämpfen einander mit allen Mitteln. Und als der offene Krieg ausbricht entscheiden die Gedankensender seinen Ausgang...“

Ihre Meinung zu »Hans Dominik: Befehl aus dem Dunkel«

Albert Maly-Motta zu »Hans Dominik: Befehl aus dem Dunkel«06.07.2016
Das Buch ist interessant, weil es die alte Idee der Gedankenbeeinflussung/Kontrolle durch Telepathie auf zwei verschiedene Weisen realisiert: zum einen durch einen elektrischen "Verstärker", der die schwachen Gedankenwellen eines "Senders" verstärkt und damit ermöglicht, jemanden unter die geistige Kontrolle zu zwingen.
Zum anderen durch eine Droge, die man dem zu beeinflussenden Individuum beibringen muß, und auch der "Sender" muß ein Pülverchen schlucken.
Beide Techniken sind das Werk eines Professors Allgermissen, der zu Beginn in geistiger Umnachtung in ein Krankenhaus eingeliefert wird.
Seine Verfahren gelangen in ganz verschiedene Hände: Der deutsche Erfinder Astenryk erhält den "Verstärker", der tibetanische Abt Turi Chan kommt in den Besitz der chemischen Methode.
Wie diese beiden Parteien nun so langsam aufeinander aufmerksam werden und sich dann einen Krieg bis aufs Messer liefern, ist spannend zu lesen und profitiert von vielen farbigen Schauplätzen sowie interessant geschriebenen Nebenfiguren.
Beide Parteien zahlen am Ende den Preis für ihr Spiel mit dem Feuer. Die unersetzlichen Elemente des Verstärkers werden durch eine Überlastung zerstört, und der Abt Turm Chan (der die ideale Rolle für Christopher Lee gewesen wäre) verfällt am Ende dem Wahnsinn, der durch die Droge ausgelöst wird.
Dr. Wolf Textor zu »Hans Dominik: Befehl aus dem Dunkel«18.04.2009
Es ist schon lange her. Ich habe das Buch kurz nach dem Abitur gelesen. Es ist längst Wirklichkeit - das geheimdienstliche Abhören intimster Gedanken mittels Maser.
Was mich an dem Buch so fasziniert. Dominik hat es zu Ende gedacht. Das Bewusstsein tiefer Tragik und Melancholie, das diese ' Besatzungsmacht in meinem Kopf ' begleitet.
Ich bin so zu sagen ein Geheimagent neuen Typs. Mein Geständnis klingt wie Religion; ist nicht gerichtsverwertbar. Meine Führungsoffiziere wurden mir nie vorgestellt; um mit ihnen in Kontakt zu bleiben, muss ich nichts als denken.
Ich weiß nicht, ob ihr das versteht - bei einem Aufenthalt in Ägypten. Total aufregend. Das Gedankenradar immer hinter mir her. Niemand wird mich je für meine Gedanken verhaften ...
So weit mir bekannt, wirke ich hauptsächlich durch anonyme Briefe, von denen ' Ungläubige ' zwangsläufig annehmen müssen, sie stammten authentisch von mir. Aber das bleibt so lange eine Hypothese, bis mir diese Briefe eines Tages wirklich präsentiert werden.
Ihr Kommentar zu Befehl aus dem Dunkel

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